CDU will Einstieg in Heimarbeit für Mitarbeiter der Gemeinde

Den vorgesehenen zusätzlichen Stellen für die Gemeindeverwaltung stimmt auch die CDU zu. An ihrer Zustimmung zur Ausweitung des Stellenplans knüpfen die Christdemokraten allerdings zwei Bedingungen: Sie wollen nach Einführung des E-Governments und Abschluss der ISEK-Maßnahmen die Gesamtzahl der Stellen auf den Stand des Jahres 2015 zurückgeführt wissen. Außerdem soll die Verwaltung den Einstieg für die Heimarbeit (Home Office) der Mitarbeiter vorbereiten.

„Unter diesen Voraussetzungen stimmen wir der Stellenmehrung zu“, so Frank Lausmann. Für den Stellenplan heißt das, erläutert der CDU-Chef, dass insgesamt 16 Stellen wieder abgebaut werden müssten, die seit dem Jahr 2015 bis heute dazu gekommen sind. „Allerdings sieht das Personalentwicklungskonzept ohnehin vor, dass 14 dieser Stellen nach der Verrentung der Stelleninhaber wegfallen sollen.“

Stellenplan auf Stand 2015 zurückführen

Nach Einführung des E-Governments in der Verwaltung erwartet die CDU Synergie- und Rationalisierungseffekte, die es dann ermöglichen, Personalkapazitäten wieder abzubauen. Außerdem wollen die Christdemokraten die Verwaltung beauftragen, eine Personalvereinbarung und alle weiteren Voraussetzungen für den Bereich Home Office zu schaffen. Künftig, davon geht die CDU aus, werden dann auch Mitarbeiter der Gemeinde die Gelegenheit nutzen und ihre berufliche Arbeit auch zu Hause erledigen.  „Dass wir künftig gar nicht mehr so großen Raumbedarf haben werden, war ja auch immer ein Argument für uns bei der Diskussion um das neue Rat- und Bürgerhaus“, erinnert Lausmann.

Beide Forderungen zeigen, glaubt Frank Lausmann, „dass die CDU nicht nur die ,Miesepeter‘ sind,  wie uns oft unterstellt wird, sondern dass wir auch Gestalter sind und nach vorne blicken. Allerdings müssen dazu auch die Grundlagen stimmen, sonst wird es unseriös.“

CDU, Home Office


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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