Das wird den Eltern nicht gefallen: Die AWO-Kita im Emscherpark wird nicht wie geplant zum neuen Kindergartenjahr am 1. August fertig. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Kein Strom: Kita-Neubau im Emscherpark durch Corona und Westnetz ausgebremst

Diese Nachricht dürfte ein Schock für die Eltern sein, deren Kinder in den Not-Kitas der AWO betreut werden müssen: Die Fertigstellung der neuen Kindertagesstätte „Sonnenschein“ im Emscherpark verzögert sich durch die Corona-Pandemie. Dies gab Uwe Nettlenbusch, der Fachbereichsleiter Technische Dienste der Gemeinde, am Dienstagabend im Planungs- und Bauausschuss bekannt. „Nach Angaben der UKBS gibt es erhebliche Probleme bei den Zulieferern. Deshalb ist noch nicht absehbar, wann Einrichtung fertig wird.“

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Mieter des Bauvereins in der Bahnhofstraße 455 und 57 in ihren Gärten,. (Foto: P. GHräber - Emscherblog)

Überraschung im Fachausschuss: Bauverein will Bebauungskonzept neu überdenken

Die Sitzung des Planungs- und Bauausschusses gestern (23.6.) wurde von den Mietern der Häuser Bahnhofstraße 55 und 57 sowie der Jahnstraße mit großem Interesse erwartet. Hofften Sie doch mehr über die Pläne des Bauvereins zu erfahren und wie die Holzwickeder Politik dazu steht. Doch dazu kam es erst gar nicht: Überraschend hatte Bauverein-Vorstand Wolfgang Böcker vor der Sitzung darum gebeten, das Bebauungskonzept des Bauvereins wieder von der Tagesordnung zu nehmen. Gegen die beiden Stimmen der Grünen stimmte der Ausschuss zu.

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Mieter und Anwohner der Bauverein-Häuser an der Bahnhofstraße 55 und 57 haben ihren Protest auf bemalten Dachziegeln formuliert (v.l.): Britta Marten, Daniela Klöwer, Leon Marcel Engel, Stefanie Engel, Bärbel Kretzschmar und Uwe Calovini. Vor der Mauer (v.l.) Leon, Joel und Mailo. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Mieter machen mobil: Bauvorhaben des Bauvereins vernichtet ihre grüne Wohnidylle

Die 30 Anwohner mit ihren Familien, die teilweise bereits seit 30 Jahren oder länger an der Bahnhofstraße und Jahnstraße wohnen, machen mobil gegen das vom Bauverein Holzwickede geplante Bauvorhaben hinter ihren Häusern. Sie haben vorige Woche nicht nur an Bürgermeisterin Ulrike Drossel, den Vorsitzenden des Planungs- und Bauausschusses Wilfried Brinkmann und Bauverein-Vorstand Wolfang Böcker geschrieben. Seit heute (19. Juni) ist ihr bunter Protest auch für jeden erkennbar, der an den Häusern Höhe Bahnhofstraße 55 und 57 vorbeikommt:

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Theodor Rieke (l.), Aufsichtsratsvorsitzende der UKBS, und Geschäftsführer Matthias Fischer. (Foto UKBS)

UKBS im 80. Jahr des Bestehens „auf gutem Weg“: Dividende von 12.480 Euro für Holzwickede

Für das 80. Jahr seines Bestehens kann das kommunale Wohnungsunternehmen Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) abermals eine erfreuliche Bilanz vorlegen. Das bestätigte in einer gemeinsamen Sitzung von Gesellschaftervertretern und Aufsichtsrat am Mittwoch in der Stadthalle in Kamen auch Wirtschaftsprüfer Richard Engbert vom Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen. Beim Betriebsvergleich befinde sich die UKBS „auf Augenhöhe“ mit den anderen Wohnungsgesellschaften im Ruhrgebiet, hob der Prüfer hervor. Er sprach von „geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen“ und zog das Fazit: „Die UKBS ist auf einem guten Weg!“

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Das Freibad Schöne Flöte startet morgen in die Saison. Allerdings ist nur eine eingeschränkte Nutzung möglich. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Teurer Sanierungsfall Nichtschwimmerbecken: Zukunft der Schönen Flöte ungewiss

Auf der Tagesordnung im Betriebsausschuss stand heute (16. Juni) die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens im Freibad Schöne Flöte. In der Sitzung zeigte sich schnell, dass es dabei um nicht weniger als die Zukunft des Holzwickeder Freibades geht. Dabei ist zurzeit nur klar, dass noch gar nichts klar ist. Denn konkrete Summen wurden von Betriebsleiter Stefan Petersmann noch überhaupt nicht genannt. Trotzdem war allen im Ausschuss klar: Wenn das Bad überhaupt noch eine Zukunft haben soll, kommen auf den Bäderbetrieb und damit die Gemeinde Kosten in sechs- bis siebenstelliger Höhe zu.

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Nur ein kleiner Teil der grünen Idylle im Dreieck zwischen Bahnhof- und Montanhydraulikstraße sowie Stadion: das Grabeland mit den Gartenlauben von der Montanhydraulikstraße aus gesehen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Die Grünen legen sich fest: Kein Wohnungsbau an Montanhydraulikstraße

Der Bauverein Holzwickede möchte an der Montanhydraulikstraße in mehreren Bauabschnitten insgesamt 64 neue Wohnungen errichten (wir berichteten). Noch bevor das Vorhaben überhaupt im Planungs- und Bauausschuss vorgestellt und politisch diskutiert worden ist, haben sich die Holzwickeder Grünen festgelegt: „Wir lehnen das Vorhaben aus ökologischen Gründen ab“, erklärt Friedhelm Klemp. Fraktionsvorsitzender der Grünen.

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Schwarzarbeit ist kein Kavakliersdelikt: Auch in Holzwickede wurden die Kontrolleuere in einem Fall fündig. (Symbolbild: Pixabay) Baustelle, Handwerk

Rückschau 2019: Wieder mehr Schwarzarbeit im Kreis

Kein Gewerbe angemeldet, ohne Sozialversicherung und die Steuer umgangen – Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt. Beim Blick auf die Zahlen zeigt sich, dass im Jahr 2019 ein Fall mehr bearbeitet werden musste als noch 2018. Dennoch sind das weniger Fälle als noch 2017. 2017 mussten die Mitarbeiter 26 Fälle bearbeiten, im Jahr 2018 waren es 11 und 2019 mit einem Fall mehr: 12. Die Summe der festgesetzten Bußgelder sank allerdings. Waren es 2018 noch 2.300 Euro festgesetzte Bußgelder, ist die Summe im Jahr 2019 auf 1.900 Euro gesunken.

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So könnte die Bebauung durch den Bauverein an der Montanhydraulikstraße aussehen. (Skizze: Bornemann Architekten)

Bauverein plant 64 Wohnungen an der Montanhydraulikstraße

Der Bauverein Holzwickede möchte an der Montanhydraulikstraße in mehreren Bauabschnitten insgesamt 64 Wohnungen mit insgesamt 4.400 qm Wohnfläche errichten. Die Wohnungen sollen in zweigeschossigen Gebäuden mit Staffelgeschossen entstehen. In der Planungs- und Bauausschusssitzung am Dienstag (12.5.) wollte sich die Verwaltung von der Politik bereits grünes Licht für die Aufstellung eines Bebauungsplanes geben lassen. Denn bis zur Aufstellung sind noch jede Menge Hürden zu nehmen, wofür der Bauverein als Investor natürlich erst dann Geld in die Hand nehmen will, wenn er ein entsprechendes Signal erhalten hat.

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Nach Ansicht von SPD, Grünen und FDP eine optische Zumutung: Die Planung zur Um- und Neugestaltung des Festplatzes in diesem Bereich soll deshalb schnellstens umgesetzt werden - auch ohne Fördermittel des Landes. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Keine ISEK-Förderung in 2020: Umgestaltung Festplatz wird trotzdem realisiert

Nach längerer Corona-Pause tagte am Dienstagnachmittag erstmals wieder der Planungs- und Bauausschuss in der Rausinger Halle. In der Sitzung gab es eine überraschende Mitteilung der Verwaltungsspitze: In diesem Jahr wird die Gemeinde Holzwickede keine ISEK-Fördermittel erhalten. Deshalb hatten sich die Fraktionen zu entscheiden, welche Vorhaben aus ihrem ISEK-Konzept gestrichen und vertagt werden sollen. Der Vorschlag der Verwaltung, den Neubau Alleeplatz und die Umgestaltung des Festplatzes zu verschieben, lehnte eine Mehrheit von SPD, Grünen und FDP ab: Damit wird die Gemeinde Holzwickede nun die beiden insgesamt rd. 230.000 Euro Maßnahmen ohne ISEK-Fördermittel aus eigenen Mitteln finanzieren.

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Die Rohrnetzarbeiten der Wasserversorgung im Bereich der Brücke B1/A40 an der Nordstraße (Foto) beginnen am 18. Mai. Der Straßenverkehr wird nicht beeinträchtigt.. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Brücke (B1/​A40) Nordstraße: Bauarbeiten der Wasserversorgung beginnen

Im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A40 muss die Wasserversorgung der Gemeinde die Trinkwasserleitung im Bereich der Brücke an der Nordstraße (B1) vorübergehen außer Betrieb nehmen, wie Betriebsleiter Stefan Petersmann heute (11. Mai) mitteilt. Die vorbereitenden Tiefbauarbeiten hierzu beginnen am Mittwo (13. Mai).

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