Bürgerblock legt politische Agenda fest

Das Gewerbegebiet Eco Port soll besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden, fordert der Bürgerblock. (Foto: P. Gräber)
Das Gewerbegebiet Eco Port soll besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden, fordert der Bürgerblock. (Foto: P. Gräber)

Zu seiner Winterklausur traf sich die Fraktion des Unabhängigen Holzwickeder Bürgerblocks (BBL) am vergangenen Wochenende, diesmal im Gästehaus der Ökostation Bergkamen-Heil. An zwei Tagen wurde insbesondere der Frage nachgegangen, mit welchen Schwerpunktthemen in diesem und den kommenden Jahren sich die Politik in Holzwickeder auseinandersetzen muss.

Vorherrschendes Thema war, so Pressesprecher Heinrich Schlinkmann, natürlich die Flüchtlingsproblematik. Nach der Herrichtung der Raketenstation hofft der BBL, schnellstmöglich die Kaserne bewohnbar zu machen, die für eine Entspannung in den übrigen Heimen, wie z. B. die Rausinger Halle, sorgen könnte. Dass die Stimmung mit zunehmenden Flüchtlingszahlen zu kippen droht, hat auch der Bürgerblock erkannt. Er will dem entgegenwirken, indem Fragen zur Integration der Flüchtlinge und Unterbringung in Wohnraum Priorität erhalten.

Gespannt auf das Intergrierte Stadtentwicklungskonzept

Neben dem Thema Flüchtlinge hat der Bürgerblock aber noch weitere wichtige Themen auf seiner politischen Agenda: Gespannt sei die Fraktion auf das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“, genannt ISEK, so Schlinkmann weiter. „Hier erhoffen wir uns Impulse zu der künftigen Ortsgestaltung. Auf jeden Fall soll die Diskussion des Konzeptes in enger Abstimmung mit der Wirtschaftsförderung erfolgen.“

Sollte mit einem Verein als Träger weiterbestehen, so der BBL: die Gemeidnebücherei. Foto: P. Gräber)
Sollte mit einem Verein als Träger weiter-bestehen, so der Bürgerblock: die Gemeindebücherei. Foto: P. Gräber)

Unter dem Stichwort „Lebenswertes Holzwickede“ will der Bürgerblock außerdem einen neuen Anlauf zum Bahnhofsdurchstich nach Norden nehmen, sich auch weiterhin für den Erhalt aller Schulen einsetzen, zumal die Prognose im letzten Schulentwicklungsplan nicht aufgegangen ist und möglicherweise steigende Schülerzahlen durch Flüchtlingskinder eine neue Perspektive eröffnen.

Außerdem soll der ECO-Port nach Ansicht des Bürgerblocks besser an den ÖPNV angebunden werden.

Nachdem die Kooperation der Bibliothek mit der der Stadt Unna gescheitert ist, sieht der  Bürgerblock mit der Gründung eines Vereins zur Förderung der Bibliothek die Chance, nicht nur das Angebot zu verbessern, sondern der Einrichtung auch einen besseren, öffentlichen Stellenwert zu verschaffen.

Schließlich wollen die Mitglieder des Bürgerblocks auf Grund der guten Erfahrungen auch weiterhin ihre Meinung nicht nur im Sitzungssaal des Rathauses bilden,  sondern unter dem Motto „Bürgerblock vor Ort“ mit den Holzwickeder Bürgern in Kontakt treten, so BBL-Sprecher Heinrich Schlinkmann.

 

 

BBL

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