Ausschuss legt Ziele für Verkehrsentwicklungsplan fest

Lange ist darüber diskutiert worden – jetzt soll er endlich neu aufgestellt werden: der Verkehrsentwicklungsplan. Im Planungs- und Bauausschuss beschlossen die Fraktionen gestern bestimmte Zielsetzungen für den Verkehrsentwicklungsplan.

Danach sollen die Gutachter:

  • die Gesamtverkehrsbelastung und Auswirkungen der Ostumgehung (L 677n) mit und ohne Umnutzung des Kasernengeländes klären;
  • die Parksituation an der Sölder Straße analysieren und bewerten;
  • bewerten wie ein Umbau der Einmündung Haupt-/Sölder Straße die Leistungsfähigkeit des Verkehrs verbessern kann;
  • darlegen welche Möglichkeiten es zur Entlastung der Haupt- und Nordstraße durch Verbesserungen im Bereich der Schäferkamp- und Vincenz-Wiederholt-Straße gibt ohne einen Neubau der Ostumgehung (L 677n);
  • darlegen wie der Lkw-Verkehr von der Nordstraße/A 44 in die einzelnen Gewerbegebiete ohne Belastung der Nordstraße gelenkt werden kann;
  • den vorzeitigen Ausbau der Montanhydraulikstraße ohne den Neubau der Ostumgehung (L 677n) analysieren und bewerten.

Die FDP hätte gemeinsam mit dem Verkehrsentwicklungsplan auch gerne sofort ein Lärmaktionsplan in Auftrag geben. Fachbereichsleiter Jens-Uwe Schmiedgen wies im Ausschuss allerdings darauf hin, dass ein Lärmaktionsplan etwas völlig anderes sei und  ganz andere Anforderungen an die Gutachter stelle. Irgendwelche Synergieffekte oder Vorteile bei einer gemeinsamen Erstellung gebe es deshalb nicht.

Die Verwaltung wurde dennoch beauftragt, einmal zu prüfen, was die Erstellung eines solchen Lärmhutachtens kostet. Außerdem soll sie drei Angebote zur Auftragsvergabe des Verkehrsentwicklungsplanes von Ingenieur-Büros einholen.

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visage

Dipl.-Journalist

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