Schlagwort: Verkehrsausschuss

Kreuzung Rausinger-, Stehfen- und Nordstraße: Neue Baustelle, neues Verkehrschaos

Verkehrsteilnehmer in Holzwickede müssen jetzt tapfer sein: Im Kreuzungsbereich Rausinger-, Stehfen- und Nordstraße wird wieder eine Baustelle eingerichtet. Eine Baustellenampel ist bereits aufgestellt worden. Im Verkehrsausschuss der Gemeinde war sie heute (11. März) Anlass für eine Anfrage. Wie Michael Arnold vom Straßenverkehrsamt des Kreises Unna daraufhin bestätigte, wird im Kreuzungsbereich eine Versorgungskabel verlegt und dazu eine Baustelle eingerichtet.

Weiterlesen

Das Interesse der Bürger an der Sondersitzung des Verkehrsausschusses war groß. Es ging um eine Änderung der Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Lkw-Probleme im Quartier Mozartstraße: Verkehrsausschuss lehnt Änderungen ab

Das Interesse der Bürger an der Sondersitzung des Verkehrsausschusses war groß. Es ging um eine Änderung der  Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Das Interesse der Bürger an der Sondersitzung des Verkehrsausschusses war groß. Es ging um eine Änderung der Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartstraße. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Im Verkehrsausschuss am Mittwochabend (15.1.) ging es noch einmal um die Änderung der Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartpark. Die SPD-Fraktion hatte die Sondersitzung beantragt, nachdem ihr Antrag zum Thema aufgrund eines „Missverständnisses“ nicht wie gewünscht zur Abstimmung gekommen war. Um es vorweg zu nehmen: Auch nach der Sondersitzung gestern wird es keine Änderungen an der Verkehrsführung geben.

Dass das Thema die Menschen im Quartier bewegt, war an der großen Zuschauerzahl in der Sitzung zu erkennen, die eigens wegen des erwarteten Interesses in das Forum verlegt worden war. Bereits in der Bürgerfragestunde zu Anfang mussten sich die Behörden- und Gemeindevertreter fragen lassen, was sie gegen den gar nicht zulässigen Lkw-Verkehr in dem Wohnquartier, unter dem die Anwohner seit Jahren leiden, zu tun gedenken.  

Der Vertreter der Straßenverkehrsbehörde beim Kreis Unna, Michael Arnold, stellte klar: „Wir beschäftigen uns bereits seit mehr als zehn Jahren mit der Thematik und haben eigentlich schon alles getan, was getan werden konnte. Es müsste nur befolgt werden.“  Das Lkw-Verbot sei eindeutig ausgeschildert. Wenn die Polizei die Einhaltung allerdings nicht überwacht… Ausschussvorsitzende Frank Lausmann hakte hier ein und verwies darauf, dass die Gemeinde nach der vorangegangenen Sitzung noch einmal Kontakt mit der Polizei aufgenommen habe: „Die Polizei hat uns Kontrollen zugesichert.“

SPD-Sprecher Manfred Matysik machte zur Begründung des Antrages seiner Fraktion deutlich, dass es der SPD darum geht, etwas an der Problematik zu ändern, um den Leidensdruck der Anwohner zu mindern. „Nur eine einfache Kenntnisnahme und ist die Sache ist damit vom Tisch, ist uns zu wenig.“  

Fünf Maßnahmen hatte die SPD ursprünglich vorgeschlagen: Vier davon, nämlich eine Anpassung der Ampelphasen an der Kreuzung Nord-, Rausinger- und Stehfenstraße,  Stop-Schilder an den Einmündungen Mozart- und Friedrichstraße, eine Beschilderung an den Autobahnabfahrten an der Nordstraße sowie eine Änderung der Verkehrsführung im Kreuzungsbereich Stehfen-, Natorper- und Friedrich-Ebert-Straße wollte die SPD-Fraktion schon selbst „nicht gegen jede Vernunft verfolgen“, wie Sprecher Manfred Matysik erklärte. Denn die Straßenverkehrsbehörde bzw. die Polizei hatte sich deutlich gegen diese Vorschläge ausgesprochen, weil sie entweder zu einer größeren Verkehrsgefährdung führen würden und/oder rechtlich gar nicht zulässig wären.

Auch Minimal-Lösung scheitert an Stimmen-Patt

SPD-Fraktionschef Klimziak erläutert den "Joker"-Vorschlag seiner Fraktion: Eine gerade Führung des Radweges in der Schubertstraße würde mehr Platz für Wendemanöver schaffen. (Foto: P. gräber - Emscherblog)
SPD-Fraktionschef Klimziak erläutert den „Joker“-Vorschlag seiner Fraktion: Eine gerade Führung des Radweges in der Schubertstraße würde mehr Platz für Wendemanöver schaffen. (Foto: P. gräber – Emscherblog)

Auf einer weiteren Maßnahme als Minimal-Lösung beharrte die SPD indes: die Schließung der Schubertstraße im nördlichen Abschnitt an der Anbindung zur Natorper Straße. Dazu sollten die letzten Meter der Schubertstraße als Einbahnstraße ausgeschildert werden, wodurch eine Sackgasse entstünde

Die Verwaltung hatte sich zwar auch gegen diese Maßnahme ausgesprochen: Es gebe auf öffentlichen Flächen keine ausreichenden Wendemöglichkeiten für Lkw, die bereits in die Schubertstraße eingefahren sind. Doch dieser Argumentation wollte die SPD nicht folgen. Lkw könnten sehr wohl wenden, wenn private Gehwegüberfahrten oder Garagenflächen mitgenutzt werden. „Das ist zulässig und wird wollen das auch nutzen“, so Fraktionschef Michael Klimziak. „Außerdem haben Lkw ja eigentlich dort überhaupt nichts zu suchen. Wer trotzdem dort einfährt und sieht, dass er nicht weiterkommt, wird das sicher kein zweites Mal tun.“  Im Übrigen sei die Sackgasse so rechtzeitig zu erkennen, dass ein Ausfahren aus dem Quartier in die Seitenstraße nach rechts ohne Wendemanöver geschehen kann.  

Die Vertreter des Bürgerblocks, vor allem aber auch der CDU überzeugte das nicht. BBL-Sprecher Frank Niehaus blieb skeptisch und wollte bei den Platzverhältnissen auf der ganz sicheren Seite sein. Ausschussvorsitzende und CDU-Chef Frank Lausmann kam es obendrein darauf an, keinen Verdrängungsverkehr zu schaffen, der dann Bürger an anderer Stelle zusätzlich belastet.

Auch der daraufhin von der SPD gezogene „Joker“ gegen das Platzmangel-Argument stach da nicht mehr: Michael Klimziak schlug vor, den Radweg an der Schubertstraße nicht mehr wie bisher im letzten Einmündungsbereich nach rechts zu verschwenken, sondern an der Schubertstraße einfach weiter geradeaus zur Natorper Straße zu führen. „Damit verändern wir am Radweg nichts, gewinnen im Einmündungsbereich aber mehr Platz zum Wenden.“

Dass dies tatsächlich zutrifft und auch realisierbar wäre, bestätigte Fachbereichsleiter Uwe Nettlenbusch ebenso wie auch der Vertreter der Straßenverkehrsbehörde.

In der anschließenden Abstimmung stimmten neben den SPD- auch die beiden FDP-Mitglieder für diesen Kompromiss. BBL und CDU stimmten dagegen. Da auch die Vertreterin der Grünen mit ihnen gegen den Kompromiss stimmte, ergab sich ein Stimmenpatt (8:8 Stimmen). Damit war der Antrag der SPD abgelehnt – zur Enttäuschung der meisten Anwohner im Publikum.

Die Lösungsvorschläge zur Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartpark standen gestern auf der Tagesordnung der Verkehrsausschuss-Sitzung: Lkw-Verbot in der Mozartstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

SPD stimmt gegen eigenen Antrag zur Verkehrsführung im Mozartpark

Ungewöhnlich gut besucht war die öffentliche Sitzung des Verkehrsausschusses am Mittwochabend (13.11.) in der Mensa des Schulzentrums. Standen doch einige Themen auf der Tagesordnung, die viele Bürger dieser Gemeinde bewegen, darunter auch ein Antrag der SPD-Fraktion, die Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartpark zu verändern. Vorangegangen war diesem Antrag eine gut besuchte Bürgeranhörung, die zum Ziel hatte, Vorschläge zu sammeln, wie der Schwerlastverkehr aus dem Quartier gehalten werden kann.

Weiterlesen

Die FDP will den Einmündungsbereich Sölder- und Hauptstraße auf Kosten eines Parkplatzes und Grünbeetes übersichtlicher gestalten lassen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Wohnpark Emscherquelle: Parken auf Sölder Straße muss umorganisiert werden

Maximal 45 Sekunden Wartezeit sagt der Verkehrsgutachter auf der Sölder Straße / Hazuptstraße voraus, wennd er Wohnpark Emscherquelle voll belegt ist. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Maximal fünf Sekunden mehr Wartezeit sagt der Verkehrsgutachter an der Zufahrt von der Sölder Straßeauf die Hauptstraße voraus, wenn der Wohnpark Emscherquelle voll belegt ist. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die verkehrlichen Auswirkungen des Wohnparks Emscherquelle waren am Mittwochabend auch im Verkehrsausschuss ein Thema. Ein Vertreter des Ingenieurbüros Lindschulte und Kloppe aus Düsseldorf stellte die im Wesentlichen bereits bekannten Ergebnisse seiner Untersuchungen zum Thema vor.

Weiterlesen

Der Krumme Weg wird künftig nur noch in Blickrichtung mit Tempo 20 befahrbar sein. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.)

Krummer Weg wird keine Spielstraße: Anliegern bleibt Kostenkeule erspart

Der Krumme Weg wird künftig nur noch in Blickrichtung mit Tempo 20 befahrbar sein. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.)
Der Krumme Weg wird künftig nur noch in Blickrichtung mit Tempo 20 befahrbar sein. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Noch ist das Baugebiet Krummer Weg gar nicht fertig, da ist der Streit um die verkehrliche Regelung schon entbrannt:  Im vorherigen Verkehrsausschuss hatte die Anlieger und solche, die es noch werden wollen, sich nicht mit der geplanten Tempo-20-Regelung zufrieden gezeigt. Sie forderten vehement auch noch die Einrichtung einer Spielstraße sowie Fahrbahneinbauten, da schon jetzt zu viele Raser unterwegs seien auf dem Krummer Weg. In der Verkehrsausschuss-Sitzung gestern sprach sich die Politik allerdings einstimmig gegen die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone mit Fahrbahneinbauten aus.

Weiterlesen

Lkw-Verbot auf Rausinger Straße eine „harte Nuss“ für Verkehrspolitiker

Ein Abbiegeverbot für Lkw über 7,5 t in die Rausinger Straße ist leider nicht möglich. Selbst Lkw mit einer Länge über zehn Meter können gefahrlos aus der Rausinger Straße nach links in die Nordstraße abbiegen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Ein Verbot der Einfahrt für Lkw über 7,5 t aus der Nordstraße in die Rausinger Straße ist leider nicht möglich. Eine Gefahrenlage ist nicht gegeben. Selbst Lkw mit einer Länge über zehn Meter können gefahrlos in die Rausinger Straße einbiegen.  (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Den Schwerlastverkehr würden alle Parteien gerne aus der Rausinger Straße verbannen. Im Verkehrsausschuss gestern (7.3.) standen gleich zwei Anträge der SPD zu diesem Thema auf der Tagesordnung. Allerdings erwies sich das gutgemeinte Vorhaben bei allem guten politischen Willen praktisch als nicht umsetzbar.

Weiterlesen

Bürgerblock stößt sich an neuen Blockmarkierungen

Der Unabhängige Holzwickeder Bürgerblock (BBL) ist nicht so ganz einverstanden mit den Blockmarkierungen, die vor einigen Monaten von der Verwaltung an verschiedenen Kreuzungen aufgebracht wurden, um die Rechts-vor-Links-regelung besonders hervorzuheben. Aus diesem Grund haben Fraktionschef Michael Laux und der sachkundige Bürger, Heinrich Schlinkmann, jetzt den Antrag gestellt, dass Thema im Verkehrsausschuss am 15. November auf die Tagesordnung zu rücken.

Weiterlesen

Ab morgen (24. Januar) ziehen Teile der Verwaltung in den Eco Port um. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Gewerbegebiet Eco Port: Wachstum „hui“ — ÖPNV-Anbindung „pfui“

Die Unternehmen im Eco Port klagen über eine nur unzureichende Busanbindung des Gewerbegebietes im Norden. Erste Unternehmen haben einen eigenen Busdienst eingerichtet oder drohen mit Abwanderung. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Der Holzwickeder Eco Port steht glänzend da: Für die IHK zu Dortmund ist das Gewerbegebiet gegenüber dem Flughafen ein „leuchtender Stern im Kreis Unna“. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises meldet eine ungebrochene Nachfrage der Unternehmen. Und die Gemeinde ist froh über die zahlreichen Ansiedlungen, die üppige Gewerbesteuer in ihre Kassen fließen lassen. Doch in die allgemeine Harmonie mischen sich erste Missklänge: Die Unternehmen im Eco Port sind zunehmend unzufrieden mit der Situation des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV). Das eine oder andere Unternehmen habe auch schon mit Abwanderung gedroht, wenn sich die Situation nicht verbessert, berichtete der Wirtschaftsförderer der Gemeinde, Stefan Thiel, heute im Verkehrsausschuss.

Weiterlesen

Gemeinde führt Tempo 30 vor Schulen und Kindergärten ein

Endlich möglich: Tempo 30 auf der Nordstraße (L 677) vor der Nordschule und der Kita wird kurzfristig kommen wie vor den anderen Schulen und Kindergärten der Gemeinde. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer können sich schon einmal darauf einstellen: Im Laufe des Jahres wird es gleich eine ganze Reihe neuer Tempo-30-Abschnitte und auch eine neue Spielstraße geben. Das wurde in der Sitzung des Verkehrsausschusses am Donnerstagabend (15.3.) deutlich.

Weiterlesen

Kritisch.

Unabhängig.

Meinungsfreudig.

Kontakt

Folgen Sie uns