Schlagwort: Verkehrsausschuss

Verwaltung irritiert mit Aussagen zur Ostumgehung im Verkehrsausschuss: Doch die L667n kommt

Für Irritationen sorgte die Verwaltung im Verkehrsausschuss gestern (25.6.), als in der Bürgerfragestunde nach dem Sachstand beim Bau der Ostumgehung (L 677n) gefragt wurde. „Nach meiner Wahrnehmung tut sich da gar nichts mehr", erklärte der stellvertretende Fachbereichsleiter Technische Jürgen Titt - und setzte sich damit ins Fettnäpfchen. Denn die Ostumgehung und der Anschluss kommen, wie der zuständige DEGES-Projektleiter heute gegenüber dem Emscherblog versicherte. Die Planung hat sich nicht geändert.

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Kreuzung Rausinger‑, Stehfen- und Nordstraße: Neue Baustelle, neues Verkehrschaos

Verkehrsteilnehmer in Holzwickede müssen jetzt tapfer sein: Im Kreuzungsbereich Rausinger-, Stehfen- und Nordstraße wird wieder eine Baustelle eingerichtet. Eine Baustellenampel ist bereits aufgestellt worden. Im Verkehrsausschuss der Gemeinde war sie heute (11. März) Anlass für eine Anfrage. Wie Michael Arnold vom Straßenverkehrsamt des Kreises Unna daraufhin bestätigte, wird im Kreuzungsbereich eine Versorgungskabel verlegt und dazu eine Baustelle eingerichtet.

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Das Interesse der Bürger an der Sondersitzung des Verkehrsausschusses war groß. Es ging um eine Änderung der Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Lkw-Probleme im Quartier Mozartstraße: Verkehrsausschuss lehnt Änderungen ab

Das Interesse der Bürger an der Sondersitzung des Verkehrsausschusses war groß. Es ging um eine Änderung der  Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Das Inter­esse der Bürger an der Son­der­sit­zung des Ver­kehrs­aus­schusses war groß. Es ging um eine Ände­rung der Ver­kehrs­füh­rung im Wohn­ge­biet Mozart­straße. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Im Ver­kehrs­aus­schuss am Mitt­woch­abend (15.1.) ging es noch einmal um die Ände­rung der Ver­kehrs­füh­rung im Wohn­ge­biet Mozart­park. Die SPD-Frak­tion hatte die Son­der­sit­zung bean­tragt, nachdem ihr Antrag zum Thema auf­grund eines „Miss­ver­ständ­nisses“ nicht wie gewünscht zur Abstim­mung gekommen war. Um es vorweg zu nehmen: Auch nach der Son­der­sit­zung gestern wird es keine Ände­rungen an der Ver­kehrs­füh­rung geben.

Dass das Thema die Men­schen im Quar­tier bewegt, war an der großen Zuschau­er­zahl in der Sit­zung zu erkennen, die eigens wegen des erwar­teten Inter­esses in das Forum ver­legt worden war. Bereits in der Bür­ger­fra­ge­stunde zu Anfang mussten sich die Behörden- und Gemein­de­ver­treter fragen lassen, was sie gegen den gar nicht zuläs­sigen Lkw-Ver­kehr in dem Wohn­quar­tier, unter dem die Anwohner seit Jahren leiden, zu tun gedenken. 

Der Ver­treter der Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde beim Kreis Unna, Michael Arnold, stellte klar: „Wir beschäf­tigen uns bereits seit mehr als zehn Jahren mit der The­matik und haben eigent­lich schon alles getan, was getan werden konnte. Es müsste nur befolgt werden.“ Das Lkw-Verbot sei ein­deutig aus­ge­schil­dert. Wenn die Polizei die Ein­hal­tung aller­dings nicht über­wacht… Aus­schuss­vor­sit­zende Frank Laus­mann hakte hier ein und ver­wies darauf, dass die Gemeinde nach der vor­an­ge­gan­genen Sit­zung noch einmal Kon­takt mit der Polizei auf­ge­nommen habe: „Die Polizei hat uns Kon­trollen zuge­si­chert.“

SPD-Spre­cher Man­fred Matysik machte zur Begrün­dung des Antrages seiner Frak­tion deut­lich, dass es der SPD darum geht, etwas an der Pro­ble­matik zu ändern, um den Lei­dens­druck der Anwohner zu min­dern. „Nur eine ein­fache Kennt­nis­nahme und ist die Sache ist damit vom Tisch, ist uns zu wenig.“ 

Fünf Maß­nahmen hatte die SPD ursprüng­lich vor­ge­schlagen: Vier davon, näm­lich eine Anpas­sung der Ampel­phasen an der Kreu­zung Nord‑, Rausinger- und Steh­fen­straße, Stop-Schilder an den Ein­mün­dungen Mozart- und Fried­rich­straße, eine Beschil­de­rung an den Auto­bahn­ab­fahrten an der Nord­straße sowie eine Ände­rung der Ver­kehrs­füh­rung im Kreu­zungs­be­reich Stehfen‑, Natorper- und Fried­rich-Ebert-Straße wollte die SPD-Frak­tion schon selbst „nicht gegen jede Ver­nunft ver­folgen“, wie Spre­cher Man­fred Matysik erklärte. Denn die Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde bzw. die Polizei hatte sich deut­lich gegen diese Vor­schläge aus­ge­spro­chen, weil sie ent­weder zu einer grö­ßeren Ver­kehrs­ge­fähr­dung führen würden und/​oder recht­lich gar nicht zulässig wären.

Auch Minimal-Lösung scheitert an Stimmen-Patt

SPD-Fraktionschef Klimziak erläutert den "Joker"-Vorschlag seiner Fraktion: Eine gerade Führung des Radweges in der Schubertstraße würde mehr Platz für Wendemanöver schaffen. (Foto: P. gräber - Emscherblog)
SPD-Frak­ti­ons­chef Klim­ziak erläu­tert den „Joker“-Vorschlag seiner Frak­tion: Eine gerade Füh­rung des Rad­weges in der Schu­bertstraße würde mehr Platz für Wen­de­ma­növer schaffen. (Foto: P. gräber – Emscher­blog)

Auf einer wei­teren Maß­nahme als Minimal-Lösung beharrte die SPD indes: die Schlie­ßung der Schu­bertstraße im nörd­li­chen Abschnitt an der Anbin­dung zur Natorper Straße. Dazu sollten die letzten Meter der Schu­bertstraße als Ein­bahn­straße aus­ge­schil­dert werden, wodurch eine Sack­gasse ent­stünde

Die Ver­wal­tung hatte sich zwar auch gegen diese Maß­nahme aus­ge­spro­chen: Es gebe auf öffent­li­chen Flä­chen keine aus­rei­chenden Wen­de­mög­lich­keiten für Lkw, die bereits in die Schu­bertstraße ein­ge­fahren sind. Doch dieser Argu­men­ta­tion wollte die SPD nicht folgen. Lkw könnten sehr wohl wenden, wenn pri­vate Geh­weg­über­fahrten oder Gara­gen­flä­chen mit­ge­nutzt werden. „Das ist zulässig und wird wollen das auch nutzen“, so Frak­ti­ons­chef Michael Klim­ziak. „Außerdem haben Lkw ja eigent­lich dort über­haupt nichts zu suchen. Wer trotzdem dort ein­fährt und sieht, dass er nicht wei­ter­kommt, wird das sicher kein zweites Mal tun.“ Im Übrigen sei die Sack­gasse so recht­zeitig zu erkennen, dass ein Aus­fahren aus dem Quar­tier in die Sei­ten­straße nach rechts ohne Wen­de­ma­növer geschehen kann. 

Die Ver­treter des Bür­ger­blocks, vor allem aber auch der CDU über­zeugte das nicht. BBL-Spre­cher Frank Nie­haus blieb skep­tisch und wollte bei den Platz­ver­hält­nissen auf der ganz sicheren Seite sein. Aus­schuss­vor­sit­zende und CDU-Chef Frank Laus­mann kam es oben­drein darauf an, keinen Ver­drän­gungs­ver­kehr zu schaffen, der dann Bürger an anderer Stelle zusätz­lich bela­stet.

Auch der dar­aufhin von der SPD gezo­gene „Joker“ gegen das Platz­mangel-Argu­ment stach da nicht mehr: Michael Klim­ziak schlug vor, den Radweg an der Schu­bertstraße nicht mehr wie bisher im letzten Ein­mün­dungs­be­reich nach rechts zu ver­schwenken, son­dern an der Schu­bertstraße ein­fach weiter gera­deaus zur Natorper Straße zu führen. „Damit ver­än­dern wir am Radweg nichts, gewinnen im Ein­mün­dungs­be­reich aber mehr Platz zum Wenden.“

Dass dies tat­säch­lich zutrifft und auch rea­li­sierbar wäre, bestä­tigte Fach­be­reichs­leiter Uwe Nett­len­busch ebenso wie auch der Ver­treter der Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde.

In der anschlie­ßenden Abstim­mung stimmten neben den SPD- auch die beiden FDP-Mit­glieder für diesen Kom­pro­miss. BBL und CDU stimmten dagegen. Da auch die Ver­tre­terin der Grünen mit ihnen gegen den Kom­pro­miss stimmte, ergab sich ein Stim­men­patt (8:8 Stimmen). Damit war der Antrag der SPD abge­lehnt – zur Ent­täu­schung der mei­sten Anwohner im Publikum.

Die Lösungsvorschläge zur Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartpark standen gestern auf der Tagesordnung der Verkehrsausschuss-Sitzung: Lkw-Verbot in der Mozartstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

SPD stimmt gegen eigenen Antrag zur Verkehrsführung im Mozartpark

Ungewöhnlich gut besucht war die öffentliche Sitzung des Verkehrsausschusses am Mittwochabend (13.11.) in der Mensa des Schulzentrums. Standen doch einige Themen auf der Tagesordnung, die viele Bürger dieser Gemeinde bewegen, darunter auch ein Antrag der SPD-Fraktion, die Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartpark zu verändern. Vorangegangen war diesem Antrag eine gut besuchte Bürgeranhörung, die zum Ziel hatte, Vorschläge zu sammeln, wie der Schwerlastverkehr aus dem Quartier gehalten werden kann.

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Die FDP will den Einmündungsbereich Sölder- und Hauptstraße auf Kosten eines Parkplatzes und Grünbeetes übersichtlicher gestalten lassen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Wohnpark Emscherquelle: Parken auf Sölder Straße muss umorganisiert werden

Maximal 45 Sekunden Wartezeit sagt der Verkehrsgutachter auf der Sölder Straße / Hazuptstraße voraus, wennd er Wohnpark Emscherquelle voll belegt ist. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Maximal fünf Sekunden mehr War­te­zeit sagt der Ver­kehrs­gut­achter an der Zufahrt von der Sölder Stra­ßeauf die Haupt­straße voraus, wenn der Wohn­park Emscher­quelle voll belegt ist. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die ver­kehr­li­chen Aus­wir­kungen des Wohn­parks Emscher­quelle waren am Mitt­woch­abend auch im Ver­kehrs­aus­schuss ein Thema. Ein Ver­treter des Inge­nieur­büros Lind­schulte und Kloppe aus Düs­sel­dorf stellte die im Wesent­li­chen bereits bekannten Ergeb­nisse seiner Unter­su­chungen zum Thema vor.

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Der Krumme Weg wird künftig nur noch in Blickrichtung mit Tempo 20 befahrbar sein. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.)

Krummer Weg wird keine Spielstraße: Anliegern bleibt Kostenkeule erspart

Der Krumme Weg wird künftig nur noch in Blickrichtung mit Tempo 20 befahrbar sein. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.)
Der Krumme Weg wird künftig nur noch in Blick­rich­tung mit Tempo 20 befahrbar sein. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Noch ist das Bau­ge­biet Krummer Weg gar nicht fertig, da ist der Streit um die ver­kehr­liche Rege­lung schon ent­brannt: Im vor­he­rigen Ver­kehrs­aus­schuss hatte die Anlieger und solche, die es noch werden wollen, sich nicht mit der geplanten Tempo-20-Rege­lung zufrieden gezeigt. Sie for­derten vehe­ment auch noch die Ein­rich­tung einer Spiel­straße sowie Fahr­bahn­ein­bauten, da schon jetzt zu viele Raser unter­wegs seien auf dem Krummer Weg. In der Ver­kehrs­aus­schuss-Sit­zung gestern sprach sich die Politik aller­dings ein­stimmig gegen die Ein­rich­tung einer ver­kehrs­be­ru­higten Zone mit Fahr­bahn­ein­bauten aus.

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Lkw-Verbot auf Rausinger Straße eine „harte Nuss“ für Verkehrspolitiker

Ein Abbiegeverbot für Lkw über 7,5 t in die Rausinger Straße ist leider nicht möglich. Selbst Lkw mit einer Länge über zehn Meter können gefahrlos aus der Rausinger Straße nach links in die Nordstraße abbiegen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Ein Verbot der Ein­fahrt für Lkw über 7,5 t aus der Nord­straße in die Rausinger Straße ist leider nicht mög­lich. Eine Gefah­ren­lage ist nicht gegeben. Selbst Lkw mit einer Länge über zehn Meter können gefahrlos in die Rausinger Straße ein­biegen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Den Schwer­last­ver­kehr würden alle Par­teien gerne aus der Rausinger Straße ver­bannen. Im Ver­kehrs­aus­schuss gestern (7.3.) standen gleich zwei Anträge der SPD zu diesem Thema auf der Tages­ord­nung. Aller­dings erwies sich das gut­ge­meinte Vor­haben bei allem guten poli­ti­schen Willen prak­tisch als nicht umsetzbar.

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Bürgerblock stößt sich an neuen Blockmarkierungen

Der Unab­hän­gige Holzwickeder Bür­ger­block (BBL) ist nicht so ganz ein­ver­standen mit den Block­mar­kie­rungen, die vor einigen Monaten von der Ver­wal­tung an ver­schie­denen Kreu­zungen auf­ge­bracht wurden, um die Rechts-vor-Links-rege­lung beson­ders her­vor­zu­heben. Aus diesem Grund haben Frak­ti­ons­chef Michael Laux und der sach­kun­dige Bürger, Hein­rich Schlink­mann, jetzt den Antrag gestellt, dass Thema im Ver­kehrs­aus­schuss am 15. November auf die Tages­ord­nung zu rücken.

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Ab morgen (24. Januar) ziehen Teile der Verwaltung in den Eco Port um. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Gewerbegebiet Eco Port: Wachstum „hui“ – ÖPNV-Anbindung „pfui“

Die Unter­nehmen im Eco Port klagen über eine nur unzu­rei­chende Bus­an­bin­dung des Gewer­be­ge­bietes im Norden. Erste Unter­nehmen haben einen eigenen Bus­dienst ein­ge­richtet oder drohen mit Abwan­de­rung. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Der Holzwickeder Eco Port steht glän­zend da: Für die IHK zu Dort­mund ist das Gewer­be­ge­biet gegen­über dem Flug­hafen ein „leuch­tender Stern im Kreis Unna“. Die Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft des Kreises meldet eine unge­bro­chene Nach­frage der Unter­nehmen. Und die Gemeinde ist froh über die zahl­rei­chen Ansied­lungen, die üppige Gewer­be­steuer in ihre Kassen fließen lassen. Doch in die all­ge­meine Har­monie mischen sich erste Miss­klänge: Die Unter­nehmen im Eco Port sind zuneh­mend unzu­frieden mit der Situa­tion des Öffent­li­chen Per­sonen-Nah­ver­kehrs (ÖPNV). Das eine oder andere Unter­nehmen habe auch schon mit Abwan­de­rung gedroht, wenn sich die Situa­tion nicht ver­bes­sert, berich­tete der Wirt­schafts­för­derer der Gemeinde, Stefan Thiel, heute im Ver­kehrs­aus­schuss.

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