Arbeitsagentur informiert: Seminar zum „Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt“

Zurück in den Beruf_Martina Leyer

Mar­ti­na Ley­er,   Beauf­trag­te für Chan­cen­gleich­heit am Arbeits­markt der Agen­tur für Arbeit Hamm, infor­miert über „Wie­der­ein­stieg in den Arbeits­markt“ . (Foto: Natha­lie Neu­haus)

Für vie­le Men­schen ist es ein beson­de­rer Schritt, sich bewusst dafür zu ent­schei­den, der Arbeits­welt zeit­wei­se den Rücken zu keh­ren. Grün­de dafür kön­nen die eige­ne Fami­li­en­pla­nung sein, aber auch die Pfle­ge von Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen. Wer den Weg zurück in den Beruf antre­ten will, hat am 21. April die Mög­lich­keit an dem Semi­nar „Wie­der­ein­stieg in den Arbeits­markt“ teil­zu­neh­men. Die Ver­an­stal­tung fin­det die­ses Mal im Gebäu­de der Kreis­hand­wer­ker­schaft – am Nord­ring 12 in Unna – statt.

Keine Anmeldung erforderlich

Im Semi­nar „Wie­der­ein­stieg in den Arbeits­markt“ gibt Mar­ti­na Ley­er den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern indi­vi­du­el­le Tipps, wie sie Fami­lie und Beruf mit­ein­an­der ver­ein­ba­ren kön­nen. Mit der Fra­ge „Was habe ich dem Arbeit­ge­ber zu bie­ten?“ beginnt die Ver­an­stal­tung. Die Teil­neh­mer stel­len sich der Rei­he nach vor und beschrei­ben kurz ihre Lebens­si­tua­ti­on. „Was haben Sie vor Ihrer „Aus­zeit“ gemacht? Aus wel­cher Bran­che kom­men Sie?“ Mar­ti­na Ley­er hört genau den Teil­neh­mern zu, um ihnen schon wäh­rend des Semi­nars indi­vi­du­ell zu bera­ten und erste Tipps zu geben.

Es ist wich­tig, sich bei der Pla­nung nicht zu sehr ein­zu­schrän­ken. Damit ist man sich oft selbst im Weg und schließt womög­lich inter­es­san­te Stel­len­an­ge­bo­te aus, ohne sich dar­auf zu bewer­ben“, rät die Semi­nar­lei­te­rin. In der zwei­ein­halb­stün­di­gen Ver­an­stal­tung ana­ly­siert sie gemein­sam mit den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern ihre per­sön­li­chen Stär­ken und Schwä­chen. „Gera­de vie­len jun­gen Müt­tern ist es gar nicht bewusst, dass die Orga­ni­sa­ti­on einer Fami­lie ver­gleich­bar mit dem Manage­ment eines Unter­neh­mens ist“, erklärt die Beauf­trag­te für Chan­cen­gleich­heit. „Genau die­se Fähig­keit kön­nen sie für den Wie­der­ein­stieg nut­zen. Denn oft brin­gen Berufs­rück­keh­ren­de Erfah­run­gen mit, die Berufs­ein­stei­ger noch gar nicht erwor­ben haben.“

Es ist wich­tig, sich bei der Pla­nung nicht zu sehr ein­zu­schrän­ken. Damit ist man sich oft selbst im Weg und schließt womög­lich inter­es­san­te Stel­len­an­ge­bo­te aus, ohne sich dar­auf zu bewer­ben“

Mar­ti­na Ley­er, Semi­nar­lei­te­rin

Das Semi­nar beginnt am 21. April um 9.30 Uhr. Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. Ange­spro­chen sind ins­be­son­de­re Berufs­rück­keh­ren­de, die noch kei­ne kon­kre­te Idee haben, sich den Wie­der­ein­stieg aber vor­stel­len kön­nen.

Neben dem Semi­nar bie­tet Mar­ti­na Ley­er auch Ein­zel­be­ra­tun­gen an. Inter­es­sier­te Frau­en und Män­ner kön­nen mit ihr unter der Tele­fon­num­mer 02381/910 – 2167 oder per E-mail (Hamm.BCA@arbeitsagentur.de) Kon­takt auf­neh­men.

Als Berufs­rück­keh­rer gel­ten Män­ner und Frau­en, die wegen der Betreu­ung auf­sichts­be­dürf­ti­ger Kin­der oder pfle­ge­be­dürf­ti­ger Ange­hö­ri­ger ihre Erwerbs­tä­tig­keit min­de­stens ein Jahr unter­bro­chen haben und inner­halb eines Jah­res nach Been­di­gung der Betreu­ungs­si­tua­ti­on in die Erwerbs­tä­tig­keit zurück­keh­ren wol­len. Dies gilt glei­cher­ma­ßen für Ange­stell­te einer sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäf­ti­gung, Selb­stän­di­ge, Beam­te, Aus­zu­bil­den­de, mit­hel­fen­de Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge und Arbeits­lo­se.

  • Ter­min: 21. April, ab 9.30, Semi­nar, Gebäu­de Kreis­hand­wer­ker­schaft, Nord­ring 12 in Unna
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Dipl.-Journalist

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