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Kita

Auf dem ehemaligen Kasernengelände sind inzwischen alle Gebäude abrissen und türmen sich die Haufen mit Abbruchmaterial. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Planung angepasst: Kita wird Grünanteil im Wohnpark Emscherquelle weiter reduzieren

Für viele Holzwickeder ist der Anblick noch immer ziem­lich unge­wohnt: Auf dem Gelände an der Sölder Straße, wo vor wenigen Wochen noch die Gebäude der Emscher­ka­serne standen, ist kein Stein mehr auf dem anderen geblieben, türmen sich die Haufen mit Abbruch­ma­te­rial: Der Bau­träger WILMA treibt die Umwand­lung des rund 87.800 m2 großen ehe­ma­ligen Kaser­nen­ge­ländes zum Wohn­park Emscher­quelle zügig voran. Gleich­zeitig hat der Gemein­derat in seiner letzten Sit­zung (28.3.) eine pla­ne­ri­sche Anpas­sung beschlossen, die den Grün­an­teil im spä­teren Neu­bau­ge­biet weiter redu­zieren wird. Kri­tiker sehen sich in ihrer Mei­nung bestä­tigt, dass die von der Gemeinde dem Inve­stor beim Ver­kauf zur Auf­lage gemachten ins­ge­samt 17 Bedin­gungen ein wei­teres Mal auf­ge­weicht werden.

Dieser Bereich des Platzes von Louviers soll möglich zeitnah entsiegelt und naturnah umgestaltet werden, beschloss der Planungs- und Bauausschuss. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Fachausschuss drängt auf zeitnahe Umgestaltung des Festplatzes

Die ehe­ma­lige Roll­schuh­fläche auf dem Platz von Lou­viers und der benach­barte Über­gangs­be­reich zum Emscher­park werden ent­sie­gelt und naturnah umge­staltet. Die Pla­nung dazu soll mög­lichst zeitnah mit dem Bau der neuen Kin­der­ta­ges­stätte umge­setzt werden. Darauf ver­stän­digte sich der Pla­nungs- und Bau­aus­schuss am Dienstag (5.2.) bei nur drei Gegen­stimmen.

Bürgermeisterin: Kaufvertrag für Kita-Grundstück „vollkommen unspektakulär“

Dass es bei den Ver­trags­ver­hand­lungen zum Erwerb des Bau­grund­stücks für die neue AWO-Kin­der­ta­ges­stätte zwi­schen dem Bau­träger UKBS und der Gemeinde Holzwickede zu Unstim­mig­keiten oder Ver­zö­ge­rungen gekommen ist, wie im Emscher­blog berichtet, bezeich­nete Holzwickedes Bür­ger­mei­sterin heute als „völlig unzu­tref­fend“, so Ulrike Drossel.

Der Planungs- und Bauausschuss bei einem Ortstermin im Februar 2017: Die Erschließung der Kita im Emscherpark soll in Bolickrichtung über die Hamburger Allee erfolgen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Die Grünen wollen ehemalige Rollschuhfläche auf Festplatz entsiegeln

Für die Grünen ist das Thema mit dem Stand­ort­be­schluss für die neue Kin­der­ta­ges­stätte im Emscher­park noch nicht erle­digt: Wie die SPD haben auch die Grünen als ein Ergebnis ihrer Haus­halts­klau­suren vor­ge­schlagen, die ehe­ma­lige Roll­schuh­fläche auf dem Fest­platz (= abge­lehnter Kita-Standort) zu ent­sie­geln. Damit soll ein Aus­gleich für den Bau der Kita auf der Grün­fläche im Park, dem frü­heren Standort von Haus Duden­roth, geschaffen werden.

Durch die nunmehr zweigeschossige Planung kann die neue Kita auf 2.000 qm Fläche untergebracht werden. (Entwurf: Weiss und Wessel)

Neue Kindertagesstätte erst im Frühjahr 2020 bezugsfertig

Nachdem der Gemein­derat in der letzten Sit­zung des Jahres (13.12.) den Sat­zungs­be­schluss für den Bebau­ungs­plan 8 a, Gemeind­liche Mitte, ver­ab­schiedet und die Plan­un­ter­lagen zur Errich­tung der Kita im Emscher­park gebil­ligt hat, besteht Bau­recht. Aller­dings wird es noch bis zum Jahr 2020 dauern, bevor die Kin­der­ta­ges­stätte genutzt werden kann.

Hat das Bürgebegehren gegen die Kita im Emscherpark angemeldet: Peter Steckel (M.), Initiator der Initiative Pro Park mit Unterstützern. (Foto: privat)

Initiative Pro Park meldet erfolgreichen Start des Bürgerbegehrens

Die Initia­tive Pro Park hat in der ver­gan­genen Woche damit begonnen, gegen den Bau der Kin­der­ta­ges­stätte auf der Grün­fläche süd­lich des Park­platzes Kirch­straße Unter­schriften zu sam­meln. Das Ergebnis der beiden Samm­lungen am Dienstag (20.11.) und Freitag (23.11.) wertet die Initia­tive als Erfolg: „Etwa 20 Pro­zent der benö­tigten 1301 Unter­schriften sind bereits gesam­melt, etliche Bürger haben sich Listen aus­hän­digen lassen, um in der Fami­lien und Bekann­ten­kreis wei­tere Unter­schriften zu sam­meln“, zieht Peter Steckel Zwi­schen­bi­lanz.

Das Bürgerbegehren ist grundsätzlich zulässig. Doch noch kann die Initiative Pro Park nicht mit der Sammlung der Unterschriften gegen die Kita beginnen. (Foto: privat)

Städte- und Gemeindebund: Bürgerbegehren gegen die Kita grundsätzlich zulässig

Das von Bür­ger­initia­tive Pro Park ange­strebte Bür­ger­be­gehren gegen den Bau einer Kin­der­ta­ges­stätte auf der Wiese süd­lich des Park­platzes Kirch­straße ist grund­sätz­lich zulässig. Dies ist Tenor einer Rechts­aus­kunft, die von der Gemeinde Holzwickede beim NRW Städte- und Gemein­de­bund ein­ge­holt wurde. „Die Ant­wort liegt uns inzwi­schen vor“, wie der 1. Bei­geord­nete, Bernd Kasischke, heute (16. November) bestä­tigte.