Festplatz und Kita im Park: Projekt nach drei Jahren abgeschlossen — Die Grünen sehen sich bestätigt

Der letzte Pflasterstein ist gesetzt – und das Projekt Kita-Neubau und Umgestaltung vorderer Festplatz nach drei Jahren abgeschlossen: Befürworter der Maßnahme wie die Grünen sehen sich durch das Ergebnis bestätigt. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Dass die Holzwickeder Grünen sich im Streit um den Standort für die AWO-Kita nicht für einen Standort auf dem Festplatz, sondern im Emscherpark ausgesprochen haben, trug ihnen viel Kritik der Befürworter einer anderen Lösung ein. Vor allem der Vorwurf, sich für die weniger ökologische Lösung ausgesprochen zu haben, dürften Friedhelm Klemp und andere Grüne getroffen haben. Doch nachdem in dieser Woche die letzten Pflastersteine gesetzt und neue Bänke am Kindergarten aufgestellt wurden, sehen sich Befürworter wie Klemp mit ihrer damaligen Entscheidung rundum bestätigt.

„Nach drei Jahren ist das Projekt in dieser Woche endlich abgeschlossen“, meldet sich Friedhelm Klemp und stellt fest: „Unsere Anregungen und Anträge sind größtenteils erfüllt worden.

Unterm Strich „mehr Fläche entsiegelt“

Trotz des Kita-Neubaus und der Umgestaltung des Vorplatzes „konnte der Baumbestand größtenteils erhalten werden“. Das „Dach der Kita sei begrünt“ worden, die Fläche der ehemaligen „Rollschubahn mit einem Lehrgarten gestalten“ und „die hässliche Teerdecke mit bunten Pflastersteinen und Bänken aufgewertet“ worden. Schließlich wurden auf dem Festplatz, der Grünfläche und der ehemaligen Rollschuhbahn auch noch Bäume gepflanzt.

„Insgesamt ist mehr Fläche entsiegelt worden, als durch den Korpus des Kindergartens versiegelt wurde“, betont Friedhelm Klemp.

Nur Erinnerung an Haus Dudenroth fehlt noch

Nur etwas fehlt noch nach Ansicht des Ratsmitglieds der Grünen: „Jetzt sollte auch der Erinnerungskultur an Haus Dudenroth Rechnung getragen werden“, so Klemp weiter. Die UKBS und AWO haben schon früh betont, dass sie einem solchen Ansinnen nicht im Wege stehen werden. Klemp schlägt deshalb vor, dass die Verwaltung mit dem Historischen Verein Kontakt aufnimmt. „Vielleicht könnte die neugestaltete Fläche nördlich vom Kindergarten als ,Dudenroth-Ecke‘ benannt und dort auch eine Schautafel aufgestellt werden, die auf die historische Bedeutung von Haus Dudenroth hinweist, das in der Nachbarschaft seinen Standort hatte.“

Festplatz, Kita, Vorplatz


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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