Auffahrunfall auf der A1: Lkw-Fahrer schwer verletzt und 90.000 Euro Sachschaden

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn wurde heute Vormittag (12.1.) ein Lkw Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt. In Folge des Unfalls war die Autobahn längerfristig gesperrt und es gab erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen.

Nach jetzigen Erkenntnissen der Polizei überholte der 26-jährige Lkw Fahrer aus Köln zur Unfallzeit (10.27 Uhr) den auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Verkehr entgegen der Beschilderung. Kurz hinter dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna lenkte er seinen Lkw vom mittleren Fahrstreifen wieder nach rechts.

Hierbei übersah er, dass ein vorausfahrender Sattelzug verkehrsbedingt seine Geschwindigkeit verlangsamt hatte. Als er es merkte, war es dann schon zu spät: der 26-Jährige fuhr auf das Heck des Sattelschleppers auf.

Bei dem Unfall wurde der Kölner in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von Rettungskräften der Feuerwehr befreit werden. Mit einem Rettungs-hubschrauber wurde der Schwerverletze danach zu einem Krankenhaus geflogen.

Der Fahrer des Sattelschleppers, ein 62-Jähriger aus Gummersbach, zog sich ebenfalls Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Die Autobahn in Richtung Köln blieb bis um 13.47 Uhr vollgesperrt, danach wurden zunächst zwei Fahrstreifen frei gegeben. Um 14.17 Uhr konnte der Verkehr, der sich auf mehreren Kilometern gestaut hatte, wieder auf allen drei Fahrstreifen rollen. Zwischenzeitlich waren auch umliegende Straßen, allen voran auch die B 236n, extrem verkehrstechnisch belastet — teilweise sogar überlastet. So wurde zum Beispiel der Tunnel der B 236n im Rahmen der Zuflussregelung zeitweise ebenfalls gesperrt.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von geschätzten 90.000 Euro.

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