Die Passagierzahlen am Dortmund Flughafen sind im ersten Halbjahr massiv eingebrochen. Doch mit der Stationierung von drei Wizz Air-Flugzeugen wächst die Angebotsvielfalt. weiter (Foto: H.J. Landes - Flughafen Dortmund)

Wizz Air stationiert drei Airbus A320 am Dortmunder Flughafen

Die Wizz Air stationiert drei Airbus A320 am Dortmund Airport, teilte das Unternehmen heute mit. (Foto: Hans Juergen Landes)
Die Wizz Air sta­tio­niert drei Airbus A320 am Dort­mund Air­port, teilte das Unter­nehmen heute mit. (Foto: Hans Juergen Landes)

Die unga­ri­sche Flug­ge­sell­schaft Wizz Air und der Dort­mund Air­port haben heute (18. Juni) auf einer gemein­samen Pres­se­kon­fe­renz bekannt­ge­geben, dass Wizz Air ab August 2020 drei Airbus A320 am Dort­munder Flug­hafen sta­tio­nieren wird. Die ersten beiden Luft­fahr­zeuge werden ab dem 1. August im Ein­satz sein, das dritte folgt am 7. August.

Mit der Sta­tio­nie­rung sind 18 neue Ziele direkt ab dem Dort­mund Air­port erreichbar: Alg­hero, Bari, Catania, Neapel (Ita­lien), Athen, Korfu, Ira­klion, Thes­sa­lo­niki, San­to­rini, Rhodos (Grie­chen­land), Fuer­te­ven­tura (Spa­nien), Reykjavík (Island), Lis­sabon (Por­tugal), Sapo­risch­schja (Ukraine), Mar­ra­kesch (Marokko), Suceava (Rumä­nien), Split (Kroa­tien), Pod­go­rica (Mon­te­negro). Damit baut der Dort­mund Air­port sein Angebot an Warm­wasser-Desti­na­tionen und Zielen in West­eu­ropa deut­lich aus. „Wir rechnen damit, dass wir auf­grund der neuen Ziele circa eine Mil­lion zusätz­liche Pas­sa­giere pro Jahr am Dort­mund Air­port begrüßen dürfen. Für 2020 rechnen wir zunächst mit 250.000 extra Flug­gä­sten“, pro­gno­sti­ziert Guido Miletic, Abtei­lungs­leiter Mar­ke­ting und Sales am Dort­mund Air­port.

18 neue Ziele direkt erreichbar

Die Freude über die Ankün­di­gung stand Geschäfts­führer Udo Mager ins Gesicht geschrieben: „Die Sta­tio­nie­rung von drei Luft­fahr­zeugen ist ein großer Ver­trau­ens­be­weis der Wizz Air in den Standort Dort­mund und das Ergebnis einer lang­jäh­rigen und erfolg­rei­chen Part­ner­schaft. Die Ankün­di­gung gibt uns allen Grund zur Annahme, dass uns der Re-Start nach dem Corona-Shut­down gut gelingen wird und bietet eine echte Per­spek­tive.“ Auch für den künf­tigen Geschäfts­führer Ludger van Bebber, der ab 1. Oktober das Amt von Udo Mager über­nehmen wird.

Gun­tram Pehlke, Vor­stands­vor­sit­zender der DSW21, ist sich sicher: „Wizz Air bringt den Flug­hafen in eine sehr viel bes­sere Aus­gangs­po­si­tion für den Re-Start. Ich bin daher sehr zuver­sicht­lich, dass der künf­tige Geschäfts­führer den Flug­hafen kon­se­quent wei­ter­ent­wickeln wird. In Ludger van Bebber haben wir einen aus­ge­wie­senen Fach­mann für die span­nende Auf­gabe in Dort­mund gewinnen können, der in der Branche über viel Erfah­rung ver­fügt und bestens ver­netzt ist.“

Verlängerte Betriebszeiten waren ausschlaggebend

Aus­schlag­ge­bend für die Sta­tio­nie­rung waren unter anderem die mit der Geneh­mi­gung vom 1. August 2018 ver­län­gerten Betriebs­zeiten, die es Wizz Air ermög­li­chen, bei Mit­tel­strecken drei Umläufe pro Tag mit in Dort­mund sta­tio­nierten Flug­zeugen zu fliegen. Dar­über hinaus wird per­spek­ti­visch mit der geplanten Schwel­len­ver­le­gung die sichere und rei­bungs­lose Abwick­lung des Flug­be­triebs auch bei ungün­stigen meteo­ro­lo­gi­schen Bedin­gungen nach­haltig gewähr­lei­stet. Der Dort­mund Air­port ist in den Augen der Wizz Air nicht nur eine attrak­tive Desti­na­tion, son­dern auch ein am Bedarf der Rei­senden ori­en­tierter, tech­nisch lei­stungs­fä­higer Flug­hafen. 

Wizz Air

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