Die Bundespolizei nahm am Donnerstag (5.9.) drei Personen bei der Einreise am Dortmunder Flughafen fest. (Symbolfoto: Polizei)

Nach zehn Jahren noch 913 Tage Haft „offen“: Gesuchter Betrüger am Flughafen festgenommen

Die Bundespolizei nahm am Donnerstag (5.9.) drei Personen bei der Einreise am Dortmunder Flughafen fest. (Symbolfoto: Polizei)
Die Bun­des­po­lizei nahm gestern (18. Juni) einen gesuchten Betrüger bei der Ein­reise am Dort­munder Flug­hafen fest. (Sym­bol­foto: Polizei)

Für ins­ge­samt 913 Tage lie­ferten Ein­satz­kräfte der Bun­des­po­lizei gestern Nach­mittag (18. Juni) einen 35-jäh­rigen Mann in die Dort­munder JVA ein. Der rumä­ni­sche Staats­an­ge­hö­rige hatte gegen 15.30 Uhr ver­sucht, mit einem Flug aus Iasi (Nord­ru­mä­nien) kom­mend, am Dort­munder Flug­hafen ein­zu­reisen. 

Wie die Bun­des­po­lizei dazu mit­teilt, stellte sich bei seiner grenz­po­li­zei­li­chen Über­prü­fung heraus, dass gegen ihn ein deut­scher Haft­be­fehl vorlag. Wegen gewerbs-und ban­den­mä­ßiger Fäl­schung von Zah­lungs­karten in Tat­ein­heit mit gewerbs- und ban­den­mä­ßigen Com­pu­ter­be­trugs sowie dem Aus­spähen von Daten und der Vor­be­rei­tung der Fäl­schung von Zah­lungs­karten war der Mann bereits im April 2010, vom Land­ge­richt in Darm­stadt, zu einer Frei­heits­strafe von fünf Jahren ver­ur­teilt worden. 

Nach Ver­bü­ßung der halben Haft­strafe wurde ihm die Aus­reise nach Rumä­nien gestattet. Bei seiner gest­rigen Ein­reise war dem 35-Jäh­rigen offen­sicht­lich nicht bewusst, dass er noch eine Rest­frei­heits­strafe von 913 Tagen „offen“ hatte. Noch an der Ein­rei­sebox klickten die Hand­schelle und er wurde später durch die Bun­des­po­lizei in die Dort­munder JVA ein­ge­lie­fert.

Festnahme

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