Auch sie müssen überprüft werden: 4.178 Feuerwehr-Schläuche wurden voriges Jahr im Feuerwehr-Servicezentrum gereinigt. (Foto: C. Rauert - Kreis Unna)

Rückschau Bevölkerungsschutz: Kreisweit 5.476 Feuerwehreinsätze

Auch sie müssen überprüft werden: 4.178 Feuerwehr-Schläuche wurden voriges Jahr im Feuerwehr-Servicezentrum gereinigt. (Foto: C. Rauert - Kreis Unna)
Auch sie müssen über­prüft werden: 4.178 Feu­er­wehr-Schläuche wurden voriges Jahr im Feu­er­wehr-Ser­vice­zen­trum gerei­nigt. (Foto: C. Rauert – Kreis Unna)

In der Ret­tungs­leit­stelle des Kreises Unna gehen die Not­rufe aus dem gesamten Kreis­ge­biet ein und Ein­sätze werden koor­di­niert. Im Jahr 2019 wurden rund 2.000 ehren­amt­liche und 242 haupt­be­ruf­liche Feu­er­wehr­leute zur 5.476 Ein­sätzen (2018: 5.308) gerufen. 

Haupt­auf­gabe der Feu­er­wehr waren, wie auch schon in den ver­gan­genen Jahren, Zimmer‑, Woh­nungs- und Haus­brände. Aber auch Bom­ben­funde in Berg­kamen gehörten dazu. Eben­falls rücken die Lebens­retter aus, wenn es auf den Auto­bahnen und Land­straßen gekracht hat: Schwere Ver­kehrs­un­fällen gehörten auch 2019 zum Ein­satz­spek­trum.

Feuerwehrservice

Auch in der Schlauch­werk­statt ist viel Arbeit ange­fallen. 4.178 Feu­er­wehr-Schläuche (2018: 5.607) aller Art wurden gerei­nigt, geprüft und gewartet. In der Atem­schutz­werk­statt prüften, des­in­fi­zierten und rei­nigten die Mit­ar­beiter 4.196 Atem­schutz­ge­räte und Che­mi­ka­li­en­schutz­an­züge (2018: 4.175). Außerdem wurden 635 Geräte wie Leinen, Gurte, Lei­tern, Kara­biner und Seile geprüft (2018: 1.515). 

Die Mit­ar­beiter des Ser­vice­zen­trums betreuen auch die Atem­schutz­übungs­strecke. Sie wurde im ver­gan­genem Jahr 175 Mal genutzt (2018: 156) von den Feu­er­wehren der Städte und Gemeinden sowie Werk­feu­er­wehren, der Polizei und pri­vaten Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen. Um auf dem aktu­ellen Stand zu bleiben, schulte der Kreis Unna in 14 Lehr­gängen 85 lern­wil­lige Teil­nehmer. 

Ehre, wem Ehre gebührt

Auf Vor­schlag des Kreises hat der NRW-Innen­mi­ni­ster im letzten Jahr 39 Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Silber und 36 in Gold ver­liehen. Die Ehren­zei­chen des Landes werden auf Antrag für 25 Jahre (Silber) oder 35 Jahre (Gold) aktive Feu­er­wehr­zu­ge­hö­rig­keit ver­liehen. Die Ein­sätze der Schutz­kräfte werden dabei übri­gens unter anderem aus Mit­teln der Feu­er­schutz­steuer bezahlt, die sich wie­derum aus Ver­si­che­rungs­prä­mien zusam­men­setzt. Der Kreis, die Gemeinden und Städte haben 2019 rund 742.000 Euro dieser För­der­mittel erhalten. PK | PKU

Feuerwehr

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