Wachstum und ökologische Ziele: Flughafen Dortmund stellt Nachhaltigkeitsbericht vor

Die vollständige Nutzung der schon jetzt 2.000 Meter langen Landebahn wird nach Darstellung der Flughafenbetreiber keine zusätzlichen Belastungen für die Gemeinde bringen. (Foto: Dortmund Airport - Hans Jürgen Landes
Die voll­stän­dige Nut­zung der schon jetzt 2.000 Meter langen Lan­de­bahn wird nach Dar­stel­lung der Flug­ha­fen­be­treiber keine zusätz­li­chen Bela­stungen für die Gemeinde bringen. (Foto: Dort­mund Air­port – Hans Jürgen Landes

In der letzten Sit­zung des Auf­sichts­rates der Flug­hafen Dort­mund GmbH in diesem Jahr stellte Flug­hafen-Chef Udo Mager die vor­läu­figen Ver­kehrs­zahlen für das Jahr 2019 und den aktu­ellen Nach­hal­tig­keits­be­richt vor. 

Mager zeigt sich mit der Pas­sa­gier­ent­wick­lung sehr zufrieden: „Bereits Anfang November haben wir einen neuen Flug­gast­re­kord auf­ge­stellt. Ins­ge­samt nutzten bis Ende November rund 2,49 Mio. Flug­gäste den Dort­mund Air­port. Damit werden wir unser Ziel, 2019 mehr als 2,5 Mio. Pas­sa­giere am Air­port zu begrüßen, nicht nur errei­chen, son­dern weit über­treffen. Bis zum Jah­res­ende werden ca. 2,7 Mio. Flug­gäste unseren Air­port genutzt haben.“ Im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum liegt das kumu­lierte Wachstum von Januar bis November bei 19,5 Pro­zent. 

Neue Verbindungen und Frequenzerhöhungen


Die Gründe für das starke Wachstum sind viel­fältig. Sowohl neue Ver­bin­dungen und Fre­quenz­er­hö­hungen als auch die Aus­rich­tung des Air­ports ins­ge­samt sorgen für gute Ver­kehrs­zahlen. 

2018 und 2019 wurden ins­ge­samt 14 neue Ziele ein­ge­führt. Mit Palanga in Litauen, Ohrid in Nord­ma­ze­do­nien, Usedom und Kat­to­witz (Ryanair) vier davon in diesem Jahr. Damit reagieren die Air­lines auf die starke Nach­frage in der Region. Und das Pas­sa­gier­wachstum soll wei­ter­gehen: Für 2020 hat bereits eine Ryanair-Tochter ange­kün­digt, künftig von Dort­mund nach Wien zu fliegen. Das wäre die sechste fest eta­blierte Air­line am Dort­munder Flug­hafen. 

Die hohe Anzahl an neuen Desti­na­tionen und die Fre­quenz­er­hö­hung auf beliebten Strecken wie Wien oder zu den Masuren bestä­tigen die Attrak­ti­vität des Flug­ha­fen­stand­ortes im Ruhr­ge­biet und die Bedeu­tung des Air­ports inner­halb Nord­rhein-West­fa­lens“, erläu­tert Mager. Da die Band­breite an Zielen von Mal­lorca, über Kat­to­witz und London bis Debrecen und Chi­sinau reicht, lockt der Flug­hafen sowohl Geschäfts­rei­sende als auch Tou­ri­sten und fami­liär-kul­tu­rell moti­vierten Flug­gäste an.

Nachhaltigkeit Teil der Unternehmensstrategie


Dass Wachstum nicht zu Lasten der Kli­ma­bi­lanz gehen muss, legt der Dort­munder Flug­hafen in seinem neuen Nach­hal­tig­keits­be­richt dar. Der Dort­munder Flug­hafen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 kli­ma­neu­tral zu sein. Der jetzt ver­öf­fent­lichte Bericht zeigt, dass der Flug­hafen dabei auf einem guten Weg ist: „Wir haben die in unserem Ein­fluss lie­genden CO2-Emis­sionen bezogen auf 2010 bereits um 85 Pro­zent gesenkt“, stellt Mager fest. 

Der Flug­hafen ist sich seiner Ver­ant­wor­tung gegen­über der Umwelt und der Gesell­schaft bewusst. Des­halb spart der Bericht keinen Bereich aus und infor­miert über Themen wie Flug­lärm­über­wa­chung, Bio­mo­ni­to­ring und Luft­qua­lität sowie Res­sourcen- und Mate­ri­al­ein­satz. 

Auch wenn der Dort­mund Air­port formal keiner nor­mierten Berichts­pflicht zur Nach­hal­tig­keit unter­liegt, ver­öf­fent­lichte der Flug­hafen pünkt­lich zur Auf­sichts­rats­sit­zung bereits seinen vierten Nach­hal­tig­keits­be­richt seit 2013. Grund­lage für den vor­lie­genden Bericht sind die inter­na­tional aner­kannten GRI Sus­tai­na­bi­lity Reporting Stan­dards (GRI SRS). Diese sind die ersten und am wei­te­sten ver­brei­teten glo­balen Stan­dards für die Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung.

Der Nach­hal­tig­keits­be­richt ist hier abrufbar.

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