Vorschlag: Beirat für den Weihnachtsmarkt soll Probleme und Organisation regeln

Die Vertreter der Marktbeschicker sollen die Organisation und Probleme des Weihnachtsmarktes wie die Einführung einheitlicher Tassen und das Tassenpfand über einen Beirat regeln. (Foto: Peter Gräber)
Die Ver­treter der Markt­be­schicker, hier der Stand des Deutsch-Bri­ti­sche Clubs, sollen die Orga­ni­sa­tion und Pro­bleme des Weih­nachts­marktes wie die Ein­füh­rung ein­heit­li­cher Tassen künftig über einen Beirat regeln, so der Vor­schlag von Hein­rich Schlink­mann. (Foto: Peter Gräber)

Mit ihrem Antrag, wieder gemein­de­ei­gene Tassen für den Weih­nachts­markt ein­zu­führen, hat die SPD-Frak­tion nach Ansicht von Hein­rich Schlink­mann der Dis­kus­sion über ein ein­heit­li­ches Glas­pfand auf dem Holzwickede Weih­nachts­markt neue Nah­rung gegeben. „Ich frage mich aller­dings, ob in dieser Sache über­haupt Erör­te­rungs­be­darf besteht, ob es sich um ein Pro­blem im System oder um Schwie­rig­keiten mit dem Glas­pfand eines neuen, uner­fah­renen Weih­nachts­markt­händ­lers gehan­delt hat“, so Schlink­mann, der Mit­glied der Cäcilia-Chöre und sach­kun­diger Bürger des Bür­ger­blocks ist.

Die Hand­ha­bung der Gläser und Tassen auf dem Weih­nachts­markt werde nicht ohne Grund unter­schied­lich gehand­habt. „Jeder ver­sucht, die Abläufe so zu opti­mieren, wie er sie am besten bewäl­tigen kann. Wir, die Betreiber eines Geträn­ke­standes, haben vor einigen Jahren ein Glas­pfand erhoben, was letzt­lich bei dem Andrang auf dem Weih­nachts­markt in den Abend­stunden ein Chaos war. Seitdem haben wir unsere eigenen Gläser, diese gekenn­zeichnet, spülen selbst, und das seit pro­blemlos.“ Natür­lich kämen nicht alle Gläser zurück. „Der Ver­lust aber ist gemessen an dem Auf­wand, den ein Pfand­sy­stem ver­ur­sa­chen würde, ver­tretbar.“

Vom grünen Tisch aus sollten den Markt­be­trei­bern die Betriebs­ab­läufe nicht auf­dik­tiert werden. System­fragen sollten wohl besser von den­je­nigen, die hinter und nicht vor der Theke stehen, beur­teilt werden sollten.“

Hein­rich Schlink­mann

Heinrich Schlinkmann (Unabhängiger Bürgerblock). (Foto: Bürgerblock)
Hein­rich Schlink­mann (Unab­hän­giger Bür­ger­block). (Foto: Bür­ger­block)

Nach Ansicht von Hein­rich Schlink­mann lebt der Weih­nachts­markt von der Viel­falt und Impro­vi­sa­tion. Allein das mache ihn in Holzwickede sym­pa­thisch. Er findet des­halb: „Vom grünen Tisch aus sollten den Markt­be­trei­bern die Betriebs­ab­läufe nicht auf­dik­tiert werden. System­fragen sollten wohl besser von den­je­nigen, die hinter und nicht vor der Theke stehen, beur­teilt werden sollten.“

Aus diesem Grund regt Hein­rich Schlink­mann vor dem Hin­ter­grund der Pfand­pro­ble­matik die Bil­dung eines Bei­rates vor, der sich aus Ver­tre­tern der Weih­nachts­markt­be­schicker und der Ver­wal­tung zusammen setzt. Ein sol­cher Beirat könnte Schwach­stellen auf­decken und sich mit Fragen der Orga­ni­sa­tion und des Pro­gramms aus­ein­ander setzen. Wei­terer Vor­teil: „Damit ruhte die Durch­füh­rung des Marktes nicht allein auf den Schul­tern der Ver­wal­tung.“

Cäcilia, Tassenpfand, Weihnachtsmarkt


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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