Gute Seele des Rathauses: Monika Hakenesch in Ruhestand verabschiedet

Bürgermeisterin Ulrike Drossel und ihr Amtsvorgänger Jenz Rother ließen es sich nicht nehmen, Monika Hakenesch (M.) persönblich in den Ruhestand zu verabschieden. (Foto: Peter Gräber)
Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel und ihr Amts­vor­gänger Jenz Rother ver­ab­schie­deten Monika Haken­esch (M.) mit Blumen und einer Urkunde in den Ruhe­stand. Auch von den zahl­reich erschienen anderen Mit­ar­bei­tern gab es anschlie­ßend noch Prä­sente und gute Wün­sche für die gute Seele des Rat­hauses. (Foto: Peter Gräber)

Großes Auf­gebot zur Ver­ab­schie­dung: Das große Sit­zungs­zimmer im Rat­haus reichte kaum aus, um alle Kol­le­ginnen und Kol­legen auf­zu­nehmen, die sich von Monika Haken­esch per­sön­lich ver­ab­schieden wollte. Die lang­jäh­rige „Chef­se­kre­tärin“ und Vor­zim­mer­dame im Bür­ger­mei­ster­zimmer geht zum Ende des Monats nach mehr als 40 Berufs­jahren in den ver­dienten Ruhe­stand.

Kaum vor­stellbar für viele Mit­ar­beiter, dass die „gute Seele“ des Rat­hauses nicht mehr da sein wird. Die Ver­wal­tung wird wohl nicht mehr die­selbe sein ohne die all­seits beliebte Sekre­tärin.

Begonnen hat die beruf­liche Kar­riere von Monika Haken­esch, die am 24. November 1951 in Kempen geboren wurde, im zarten Alter von 15 Jahren als Büro­ge­hilfin bei der Stadt­ver­wal­tung Kre­feld. Nach kurzen Inter­mezzi bei zwei Spe­di­tionen und in einer Rechts­an­walts­kanzlei trat sie im Juli 1975 als Ste­no­ty­pi­stin den Dienst der Gemeinde Holzwickede. Seit Juni 1980 über­nahm sie dann die Auf­gaben im Vor­zimmer der jewei­ligen Ver­wal­tungs­chefs, zunächst für die Gemein­de­di­rek­toren Willi Schwager und Hein­rich Kamp­mann und später dann auch für Jenz Rother. Mit ihm arbei­tete sie am läng­sten zusammen: 16 Jahre lang.

Loyales Organisationstalent für drei Verwaltungschefs

Zur Ver­ab­schie­dung heute war der Ex-Bür­ger­mei­ster natür­lich auch erschienen. Wie schon zu seiner eigenen Ver­ab­schie­dung dankte Jenz Rother seiner „Zweit­frau von acht bis vier“. Rother gestand ein: „Ich habe die Zeit wirk­lich genossen, von Monika ver­wöhnt zu werden. Es tut sehr gut, eine Kol­legin an seiner Seite zu wissen, mit der man wirk­lich alles bereden kann.“ Er habe mit Monika Haken­esch viele wich­tige Pro­jekte vor­be­spro­chen und sie habe ihn vor so man­chen Pro­blemen bewahrt. „Wenn ich mich mal wieder auf­ge­regt hatte und kurz vor dem Herz­in­farkt stand, hat sie mich ein­fach nach Hause geschickt“, gestand Rother ein.

Auch Rother Nach­fol­gerin im Amt, Ulrike Drossel, fand warme Worte für Monika Haken­esch. „Auch mir hast Du noch am Anfang sehr geholfen“, bestä­tigte sie Monika Haken­esch, deren große Stärken ihre Loya­lität und ihr Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent seien. Schmun­zelnd sprach Ulrike Drossel aber auch ver­bor­gene Talente von Monika Haken­esch an, die auch bekannt für ihre Gesangs­ein­lagen im Kol­le­gen­kreis sei. „Eigent­lich ist es mir ein Rätsel, warum Du eine Ver­wal­tungs- und keine Gesangs­kar­riere gemacht hast.“ Anschlie­ßend über­reichte Bür­ger­mei­sterin Drossel Monika Haken­esch eine Ehren­ur­kunde für mehr als 40 Jahre Treue im Dienst der Gemeinde Holzwickede.

verabschiedung


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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