Virtuelle Ausbildungsmesse der Ruhr-IHK erfolgreich: 1.400 Besucher bei der „AzuBeYou“

Der Flyer zur „AzuBeYou“.

Die zweite virtuelle Ausbildungsmesse „AzuBeYou“ der sechs Ruhr-IHKs wurde sehr gut angenommen. Rund 1.400 Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte besuchten am 8. und 9. Juni per Smartphone, Tablet oder Laptop die virtuellen Messehallen, um sich bei 80 Unternehmen aus dem Ruhrgebiet über betriebliche Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

„Mit unserer gemeinsamen Online-Ausbildungsmesse ist es möglich, Jugendliche und Ausbildungsbetriebe aus dem gesamten Ruhrgebiet miteinander in Kontakt zu bringen“, resümierte Michael Ifland, Geschäftsführer Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung der IHK zu Dortmund. „Das ist wichtig und wegweisend für den Ausbildungsmarkt im Ruhrgebiet.“

Intensiver Austausch

Die Chancen, dass Ausbildungsangebote auf geeignete Bewerber treffen, steige dadurch erheblich. Auch Dirk Vohwinkel, Leiter der Ausbildungsberatung bei der IHK zu Dortmund, zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz und Wirkung. „Der Austausch war intensiv und effektiv wie auf einer Präsenzmesse“, unterstrich er. Dazu beigetragen habe, dass die Jugendlichen wohnortnahe Ausbildungsangebote in ihren Wunschberufen über eine Suchfunktion finden und dann direkt mit den Unternehmen in Kontakt treten konnten. Unterstützung bekamen die Besucher zudem am Info-Point, an dem IHK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter Fragen rund um die Ausbildung beantworteten.

Erste Rückmeldungen von Personalverantwortlichen zeigten, dass an den virtuellen Unternehmensständen zahlreiche vielversprechende Kontakte geknüpft wurden, betonte Vohwinkel. „Aus einigen werden in den nächsten Wochen bestimmt Ausbildungsverträge“, ist sich der IHK-Bildungsexperte sicher. Beeindruckt zeigte er sich über die gute Vorbereitung der Unternehmen auf die virtuelle Messe.

Persönlicher Kontakt bleibt wichtig

„Die Personalverantwortlichen mischten sich unter die ausbildungsinteressierten Jugendlichen, nahmen den Kontakt auf und beantworteten deren Fragen prompt und offen“, berichtete er. „Die Betriebe haben längst verstanden, dass sie sich bei den künftigen Nachwuchskräften bewerben müssen“, verweist der IHK-Bildungsexperte auf sinkende Schulabgängerzahlen. Dabei auch Onlineangebote zu machen, sei in der heutigen Zeit und ganz besonders während der Corona-Pandemie ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Das Konzept der digitalen Messe als Alternative in schwierigen Zeiten sei wie schon im vergangenen Jahr erneut aufgegangen, bestätigte Vohwinkel. Es habe sich allerdings in einigen Fällen auch gezeigt, dass manche Schülerinnen und Schüler mit dem neuen virtuellen Format ohne entsprechendes Bewerbungstraining ihre Probleme hätten. „Deshalb bleibt der persönliche Kontakt in der Berufsfindung besonders wichtig“, sagt er. „In Zukunft werden wir darum auch wieder Präsenzveranstaltungen zur Berufsorientierung und Berufswahl durchführen, die wir aber mit digitalen Angeboten kombinieren werden.“

Ausbildungsmesse, IHK

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