Wespen können eine ziemliche Plage im Sommer werden. Die Untere Landschaftsbehörde appelliert trotzdem auf die "chemische Keule" zu verzichten und gibt Tipps zum Umgang mit den Plagegeistern. (Foto: Pixabay)

Untere Naturschutzbehörde appelliert: Keine „chemische Keule“ gegen Wespen

Wespen können eine ziemliche Plage im Sommer werden. Die Untere Landschaftsbehörde appelliert trotzdem auf die "chemische Keule" zu verzichten und gibt Tipps zum Umgang mit den Plagegeistern.  (Foto: Pixabay)
Wespen können eine ziem­liche Plage im Sommer werden. Die Untere Land­schafts­be­hörde appel­liert trotzdem auf die „che­mi­sche Keule“ zu ver­zichten und gibt Tipps zum Umgang mit den Pla­ge­gei­stern. (Foto: Pixabay)

Ein Sommer ohne sie ist kaum denkbar. Vor allem Garten- und Bal­kon­be­sitzer fragen sich jedes Jahr aufs Neue, wie gefähr­lich die Tiere sind und wie man sie wieder los wird. Tipps gibt der Fach­be­reich Natur und Umwelt – denn Wespe ist nicht gleich Wespe. Viele Arten sind harmlos. 

Wespen bestäuben durch das Sam­meln von Nektar Pflanzen und fangen zusätz­lich Fliegen, Läuse und andere lästige Insekten“, sagt Irina Tien, Sach­ge­biets­lei­terin der Unteren Natur­schutz­be­hörde beim Kreis Unna. „Für das Naschen an Kuchen, Limo­nade, aber auch Gegrilltem sind nur zwei Arten ver­ant­wort­lich: die deut­sche und die gewöhn­liche Wespe.“ 

Tipps zum Schutz

Kuchen, Limo­nade, ver­go­renes Obst und son­stige Zucker­quellen gewinnen hierbei für beide Arten vor allem zum Spät­sommer bzw. Herbst an Bedeu­tung, wenn die Wes­pen­ko­lo­nien beginnen Vor­räte für den Winter anzu­legen. Im Hoch­sommer treten beide Arten jedoch noch über­wie­gend als Nütz­linge auf, die mit den erbeu­teten Insekten ihre Brut auf­päp­peln.

Beide Arten bilden mit 3.000 bis 5.000 Tieren relativ große Völker und nisten in Hohl­räumen jeder Art in Haus und Garten. Im Gegen­satz zu anderen harm­losen Arten bauen diese beiden Pla­ge­gei­ster auch relativ große Nester. 

Wespennester entfernen?

Die Untere Natur­schutz­be­hörde emp­fiehlt, die Nester nicht mit der „che­mi­schen Keule“ zu bekämpfen. Oft reicht es, einen Abstand von zwei bis drei Metern zum Nest zu halten und Erschüt­te­rungen z.B. durch Rasen­mähen zu ver­meiden.

Auch sollte die Anflug­bahn zum Nest nicht ver­sperrt werden, und die Insekten nicht durch Sto­chern in Ein­flug­lö­chern pro­vo­ziert werden“, rät Tien. Pro­fes­sio­nelle Hilfe ist bei der Ent­fer­nung von Nestern nur in den Fällen not­wendig, in denen sich ein enger Kon­takt nicht ver­hin­dern lässt. Bei einer Umsied­lung ist unter Umständen auch die Untere Natur­schutz­be­hörde zu betei­ligen. PK | PKU

Untere Landschaftsbehörde, Wespen

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