Schlagwort: Feuerwehrgerätehaus

Das Baufeld für den Anbau am Feuerwehrgerätehaus ist in zwischen verdichtet. Doch die Baumaßnahme läuft zeitlich und kostenmäßig aus dem Ruder. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Verwaltungsspitze in der Kritik: Kosten für Feuerwehrgerätehaus mehr als verdoppelt

Deutliche Kritik äußerten die Fraktionen im Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstagabend daran, dass die Kosten für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Mitte sich mehr als verdoppelt haben: Statt der zu nächst angepeilten 700.000 Euro soll die Erweiterung nun mindestens 1.67 Mio. Euro kosten. Die Kritik entzündete sich dabei vor allem daran, dass die Veraltung diese enorme Kostensteigerung nicht frühzeitig transparent gemacht hat.

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Das Baufeld für den Anbau am Feuerwehrgerätehaus ist in zwischen verdichtet. Doch die Baumaßnahme läuft zeitlich und kostenmäßig aus dem Ruder. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Anbau Feuerwehrgerätehaus läuft aus dem Ruder: Schon über eine Mio. Euro Kosten

Eigentlich hatten die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde ihr 125-jähriges Bestehen schon in diesem Frühjahr am Feuerwehrgerätehaus an der Bahnhofstraße feiern wollen. Doch daraus wurde nichts, weil sich der geplante Erweiterungsbau verzögerte. Nun sieht es so aus, als ob die Feuerwehr auch nächstes Jahr im Sommer ihr Jubiläum feiern kann: Das Bauvorhaben verzögert sich weiter. Vor allem aber laufen die Kosten aus dem Ruder: Statt der angepeilten rd. 750.000 Euro Gesamtkosten sollen sich die Kosten allein für den Erweiterungsbau schon weit über eine Millionen Euro belaufen.

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Der Erweitungsbau des Feuerwehrgerätehauses an der Bahnhofstraße verzögert sich: Auf der Fläche rechts muss zunächst noch der Boden ausgetauscht werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Mitte verzögert: Bodenaustausch nötig

Der Erweitungsbau des Feuerwehrgerätehauses an der Bahnhofstraße verzögert sich: Auf der Fläche rechts muss zunächst noch der Boden ausgetauscht werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Der Erwei­tungsbau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hauses an der Bahn­hof­straße ver­zö­gert sich: Auf der Fläche rechts muss zunächst noch der Boden aus­ge­tauscht werden. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Da das Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus an der Bahn­hof­straße erwei­tert und moder­ni­siert werden soll, musste die 125-Jahr-Feier der Feu­er­wehr dieses Jahr aus­fallen. Inzwi­schen fürchten nicht wenige Kame­raden im Löschzug 1, dass sie auch im näch­sten Jahr noch nicht feiern können. Denn obwohl längst ange­kün­digt, ist noch immer kein Bau­be­ginn.

Rund 700.000 Euro muss die Gemeinde inve­stieren, damit dass in die Jahre gekom­mene Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus wieder modernen Stan­dards genügt: Es gibt keinen ordent­li­chen Schwarz-Weiß-Bereich in dem Gebäude. Die Dienst­klei­dung und Aus­rü­stung der Feu­er­wehr­leute hängt an der hin­teren Rück­wand direkt im Aus­puff­mief der großen Feu­er­wehrahr­zeuge. Der Atem­schutz­keller genügt nicht mehr den gesetz­li­chen Vor­schriften. Und obwohl es inzwi­schen auch Kame­ra­dinnen im Löschzug gibt, fehlen noch immer getrennte Sani­tär­an­lagen. Alles das steht längst auf der Agenda und soll mit einem Anbau im hin­teren Bereich behoben werden, mit dem längst begonnen werden sollte. Auch das Bau­feld ist schon gerichtet.

Probebohrungen ergaben Quellboden

Es wird dem­nächst auch die erste Bau­tä­tig­keit geben“, kün­digt Uwe Nett­len­busch an. Warum der Leiter der tech­ni­schen Dienste der Gemeinde sich so vage aus­drückt: „Wir müssen uns aber zunächst erst einmal mit dem Boden beschäf­tigen. Der Grund: Für das nötige Boden­gut­achten sind Pro­be­boh­rungen auf dem Bau­feld hinter dem Gerä­te­haus durch­ge­führt worden.

Dabei wurde fest­ge­stellt, dass es sich um quell­fä­higen Boden auf dem Grund­stück han­delt“, bestä­tigt Nett­len­busch. „Des­halb muss der Boden jetzt zunächst aus­ge­tauscht werden, bevor wir mit dem Anbau beginnen können.“ Geschieht das nicht, könnte es pas­sieren, dass der Boden auf­quillt, wenn er später feucht wird und der dar­über gebaute Anbau Schaden erleidet.

Eigent­lich hätte die Firma Stricker schon in der ver­gan­genen Woche mit dem Boden­aus­tausch beginnen sollen. Nett­len­busch rechnet des­halb täg­lich damit, dass der Bagger anrückt. „In der Woche danach können wir dann etwas dazu sagen, wie es mit dem wei­teren Ter­min­plan aus­sieht.“

Viel­leicht klappt es also doch noch mit der Jubi­lä­ums­feier der Holzwickeder Feu­er­wehr im näch­sten Jahr.

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