Seniorenberater geben im Modehaus Adler Tipps zum Schutz vor Spitzbuben

So schnell geht’s: Seniorenberater Kurt Treder lenkt Kundin Elisabeth Kimpel ab, Kriminalhauptkommissarin Petra Landwehr greift sich währenddessen unbemerkt die Tasche der Kundin. Im „wirklichen Leben“ wäre die Handtasche auf Nimmerwiedersehen verschwunden gewesen – samt Inhalt. (Foto: H. Eckert ShS)

So schnell geht’s: Seniorenberater Kurt Treder lenkt Kundin Elisabeth Kimpel ab, Kriminalhauptkommissarin Petra Landwehr greift sich währenddessen unbemerkt die Tasche der Kundin. Im „wirklichen Leben“ wäre die Handtasche auf Nimmerwiedersehen verschwunden gewesen – samt Inhalt. (Foto: H. Eckert – ShS)

Die  Seniorenberater des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna waren heute (4. Juni) im Modehaus Adler an der Wilhelmstraße in Holzwickede im Einsatz.

Die ehrenamtlich tätigen Beraterinnen und Berater gaben zusammen mit der Projektleiterin „Senioren helfen Senioren“ (ShS), Kriminalhauptkommissarin Petra Landwehr, Kunden des Modehauses gezielte Hinweise, u. a. dazu wie  Handtaschendiebstähle vermieden werden können.  So sollten Geldbörse, Mobiltelefon und andere Wertsachen immer dicht am Körper getragen werden sollten. Bestens geeignet dafür sind verschlossene Innentaschen. Auch sollten Hand- und Umhängetaschen niemals aus den Augen gelassen werden.

Weiter informierten die Berater über Verhaltensweisen beim Einkauf: „Sich selbst nie ablenken lassen und bei Fragestellern auf Mitarbeiter des Hauses verweisen.“ Denn Diebe arbeiten meistens zu zweit, einer lenkt ab, während der zweite Spitzbube unbemerkt in die Taschen greift. Nicht selten wartet noch ein Dritter, dem das Diebesgut dann übergeben wird und der damit schnellstens das Weite sucht und auf Nimmerwiedersehen verschwindet.

Interesse an Aufklärungsaktion groß

Seniorenberater des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz informierten im Modehaus Adler in Holzwickede: (von links), Ilse Lehning, Kurt Treder, Ulrike Schubert, Brigitte Müller, Petra Landwehr, Karin Petschat. (Foto: H. Eckert ShS)

Seniorenberater des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz informierten im Modehaus Adler, v.l.: Ilse Lehning, Kurt Treder, Ulrike Schubert, Brigitte Müller, Petra Landwehr, Karin Petschat. (Foto: H. Eckert – ShS)

Die Seniorenberater informierten aber auch über andere kriminelle Vorgehensweisen, z.B.  wie Senioren dem „Enkeltrick“ vorbeugen können oder sich einem mutmaßlich falschem Polizisten gegenüber richtig verhält. Ein weiteres Thema war die Wachsamkeit im Wohnbereich. Die Botschaft der Polizei hier:  „Gemeinsam können wir den Einbrechern einen Riegel vorschieben. Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen. Unter Notruf 110 sind wir für Sie da!“

Das gesamte Feld der Beratungen ist und war natürlich umfassender, als es hier wiedergegeben werden kann. Viele kennen es eigentlich, haben es auch schon kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen, was kleinkriminelle Fantasien so alles anrichten. Wer die Informationen zum Schutz gegen Kleinkriminalität Zuhause, in den eigenen vier Wänden, noch einmal Revue passieren lassen wollte, für den hielten die Holzwickeder Seniorenberater Broschüren zum Mitnehmen bereit. Das Interesse an der Aktion im Modehaus Adler war groß und wird auch seitens der Geschäftsführung positiv bewertet. Es zeigt dem Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz, in Bezug auf Prävention auf dem richtigen Weg zu sein.

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Dipl.-Journalist

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