Seniorenbeirat kritisiert: Senioren können Gehweg an Massener Straße

Der Seniorenbeirat hat den Zustand des Gehweges an der Massener Straße in Höhe der Hövelstraße kritisiert: „Der Gehweg ist nicht befestigt und besteht teilweise nur aus Sand und ist völlig vermatscht. Hier im Umfeld wohnen zahlreiche Senioren, von denen einige auf Rollatoren oder sogar auf den Rollstuhl angewiesen sind“, erläutert der Vorsitzende Frank Brockbals. „Für sie ist der Gehweg nicht nutzbar. Wir haben da einige Beschwerden bekommen.“

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Jörg Häusler hatte sich Brockbals in dieser Woche die Situation bei einem Ortstermin angesehen. Ganz am Anfang der Massener Straße sind ab Höhe Litfaßsäule bis etwa Haus Nummer 25  die Randsteine der Bürgersteige defekt.

Defekte Randsteine und verstopfte Gullis

„Bei Regen fließt deshalb der ganze Dreck und die Matsche des unbefestigten Gehweges in die nächsten Gullis und verstopfen diese“, schildern die Vertreter des Seniorenbeirates das Problem. „Dann steigt das Wasser und überschwemmt den Gehweg.“ Nach Mitteilung der Anwohner lässt die Gemeinde die Gullis zwar reinigen, jedoch immer nur nur nach Anrufen der Anlieger. Weil das Grundproblem, die defekten Randsteine, nicht beseitigt wird, setzt sich der Gulli immer wieder nach jedem Regen zu.“

Beschwerden hat der Beirat auch wegen des Radweges an der Hauptstraße gegeben. „Der Radweg ist in Höhe der Autobahnbrücke kurz vor dem Kreisel in Hengsen derart zugewachsen, dass kaum noch ein Durchkommen ist.“

Auch in der Bürgerfragestunde im Gemeinderat heute (1. Juli) hat der Vorsitzende des Seniorenbeirates das Problem angesprochen und nachgefragt, ob die Gemeinde für Abhilfe sorgen kann. „Wir werden aber auch noch einen Bürgerantrag zu diesem Thema stellen“, kündigte Frank Brockbals an.

Massener Straße, Seniorenbeirat


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Comments (6)

  • Hier stimme ich voll zu. Warum endet der gemeinsame Geh- und Radweg an der Massener Straße eigentlich an der Holzwickeder Straße los und geht nicht bist zur Hauptstraße?
    Und eine Frage zu einer anderen Örtlichkeit:
    Was ist mit der Steinstraße und Hohenleuchtenstraße und auch Römerstraße? Sollen das Gehwege oder Parkplätze sein?

  • Von der Buchholzstraße bis zur Holzwickede Straße existieren weder Geh- noch Radweg. Aufgrund des auf der Massener Straße stark zugenommen Schwerlastverkehrs ist es schon seit langer Zeit für Fußgänger lebensgefährlich, diese Straße zu begehen. Die Situation ist mittlerweile untragbar.

  • Es ist wirklich lebensgefährlich. Jetzt auch für Kinder, die zum Freibad fahren. Ich habe die Situation im letzten Planungs- und Bauausschuss, wie auch andere Fraktionen davor, erneut angesprochen. Es ist eine Kreisstraße. Der Kreis bezieht sich auf die geplante Ostumgehung. . Geplant ist auf der Massener Straße eine Bebauung von dem Resthof bis zum Einzelhaus westlich der Massener Str. . Hier ist dann endlich auch ein Rad-Fußweg geplant und wird dann auch hoffentlich umgesetzt.

    • Die Umgehung löst zwar das Problem auf der stark befahrenen Massener Straße, verursacht aber andere Probleme. Stichwort „indizierter Verkehr“. Je attraktiver, je zügiger eine Strecke, umso mehr Verkehr lockt ihn an. Ein alter Spruch von Verkehrsplanern: „Wer Straßen baut, der wird Verkehr ernten“.
      Ähnlich wird es auch sein, wenn alle LKW-Fahrer mitbekommen, dass die Bahnunterführung in Sölde nun vier Meter hoch ist. Der Schwerlastverkehr durch Sölde wird wachsen.
      Das gibt es neben den Auswirkungen auf Landwirtschaft und Umwelt zu bedenken, wenn man so sehr für die Umgehung ist.

  • Aktuell ist wohl für die Verwaltung nur das neue Rathaus an erster Stelle. Ansonsten verkommt die Gemeinde. Es war mal schöner in Holzwickede

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