Parkplatz an der Kleinschwimmhalle beschäftigt erneut Verkehrspolitiker

Ortstermin an der Zufahrt zum Parkplatz  neben dem Sportplatz  an der Kleinschwimmhalle. Der Verkehrsausschuss hat jetzt eine Einbahnregelung und Rüttelschwelle zur Entschärfung der Gefahrenquelle beschlossen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Verkehrssituation im Bereich des Parkplatzes an der Kleinschwimmhalle stand wieder einmal auf der Tagesordnung eines Verkehrsausschusses am Donnerstagabend (15.3.). Anlass war der Beschluss des Fachausschusses nach seinem bisher letzten Ortstermin im August vorigen Jahres.

Danach sollte eine Einbahnstraßenregelung mit einer Verkehrsführung von Ost nach West sowie eine Rüttelschwelle verhindern, dass die Stellplätze an der Kleinschwimmhalle als „Einflugschneise“ zum oberen Parkplatz neben der Sportanlage missbraucht werden und der Bereich zur Gefahrenquelle für querende Schüler, Erwachsene, Fußgänger, Radfahrer und auch andere Autofahrer wird. Gleichzeitig sollte eine Umlaufsperre auf dem Zuweg zu den Fahrradständern angelegt werden.

Einbahnregelung und Rüttelschwelle beschlossen

Nach dem Ortstermin hatte die Verwaltung das beschlossene Maßnahmenpaket einmal durchgerecht und festgestellt, dass es mit knapp 8.000 Euro ziemlich teuer würde. Alternativ stellte die Verwaltung deshalb vorgestern Abend einen neuen Vorschlag zur Beratung vor: Die Einbahnregelung soll für die Zu- bzw. Abfahrt zum Parkplatz der Sportanlage in umgekehrte Richtung erfolgen. Auf die Umlaufsperre soll ganz verzichtet werden, denn die müsste wegen der durch die Inklusion vorgeschriebenen Abstände so breit ausfallen, dass sie sinnlos wäre. Außerdem sollte die Rüttelschwelle wegfallen, da der Boden in dem Bereich der Zufahrt nicht befestigt ist.

Dem Verwaltungsvorschlag stimmte die Mehrheit im Ausschuss zu. Mit einer wichtigen Änderung: Die Rüttelschwelle soll unbedingt angelegt werden, da die Stellplätze vor der Kleinschwimmhalle sonst „Einflugschneise“ für den oberen Parkplatz blieben. Notfalls müssten eben die paar Quadratmeter Untergrund für die Rüttelschwelle befestigt werden, hieß es im Ausschuss. Außerdem soll das Strauchwerk im Zufahrtsbereich zurückgeschnitten werden, um den Gefahrenbereich besser einsehbar zu machen.

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Dipl.-Journalist

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