Neuer Pächter übernimmt Traditionsgaststätte Zum Dorfkrug

Die Gaststätte Zum Dorfkrug hat einen neuen Pächter.  (Foto: Peter Gräber)
Die Gast­stätte Zum Dorf­krug hat einen neuen Pächter. (Foto: Peter Gräber)

Die Tra­di­ti­ons­gast­stätte „Zum Dorf­krug“ an der Goethe-/ Ecke Bir­ken­straße hat einen neuen Pächter. Die bis­he­rigen Betreiber und Eigen­tümer Renate und Her­bert Rob­bert ziehen sich aus Alters­gründen zurück. Über­nehmen wird die Tra­di­ti­ons­gast­stätte der Holzwickeder Alfred Sche­bera. Der 57-Jäh­rige ist 1. Fah­nen­of­fi­zier der Kom­panie Altes Dorf, deren Ver­eins­lokal der Dorf­krug schon seit vielen Jahren ist.

Ab 1. Januar 2015 ist die Gast­stätte auf seinen Namen gemeldet, bestä­tigt Alfred Sche­bera. „Offi­zi­eller Eröff­nungs­termin ist Freitag, der 9. Januar 2015.“ Radi­kale Neue­rungen werde es nicht geben geben, beru­higt der neue Pächter die Stamm­gäste. Der neue Wirt will den Dorf­krug ganz im Sinne der Ehe­leute Rob­bert wei­ter­be­treiben, die den Dorf­krug nach dem über­ra­schenden Aus der bisher letzten Päch­terin im Jahr 2010 aus der Not heraus selbst wei­ter­ge­führt hatten.

Künftig wird der Dorf­krug wieder jeden Dienstag bis Samstag ab 17 Uhr (bis Ende offen) geöffnet sein. Sonntag und Montag bleibt die Gast­stätte geschlossen. Mit einer Aus­nahme: „Das Schießen unserer Kom­panie findet künftig immer sonn­tags statt“, sagt Alfred Sche­bera. „Frei­tags und sams­tags sind die wich­tig­sten Tage für uns, da brauche ich beide Säle“, habe er seinen Schüt­zen­brüder erklärt. Die hätten Ver­ständnis gezeigt und sich in Abstim­mung mit ihrem neuen Dorf­krug-Wirt und 1. Fah­nen­of­fi­zier den Sonntag für ihr Schießen aus­ge­sucht.

In Küche und Schankraum gibt es Kontinuität

In der Küche und im Schank­raum setzt der neue Wirt auf Kon­ti­nuität: Karin Jende, die auch den Ehe­leuten Hob­bert schon in der Küche assi­stierte, sowie Ser­vice­kraft Sigrid („Siggi“) werden sich auch mit dem neuen Pächter weiter um das Wohl der Gäste küm­mern. „Der Dorf­krug ist kein Restau­rant“, meint Alfrede Sche­bera zu seinem Kon­zept – und so will er es auch wei­terhin halten. „Selbst­ver­ständ­lich bieten wir aber auch wei­terhin für Feiern oder nach Beer­di­gungen Essen auf Bestel­lung an“, ver­spricht der 57-Jäh­rige. Dar­über hinaus soll es aber keine Menü­karte geben, son­dern nur die typi­schen Kneipen-Snacks wie Käse­bröt­chen, Fri­ka­dellen und Mett­würst­chen.

Viel Erfah­rung als Gast­wirt hat Alfred Sche­bera nicht. „Ich habe ledig­lich mal einen Kiosk in Bochum betrieben“, schmun­zelt er. Aber mit der Unter­stüt­zung seiner Schüt­zen­brüder im Rücken, ist er zuver­sicht­lich, den neuen Her­aus­for­de­rungen als Gast­wirt gewachsen zu sein: „Der Januar ist mit Grün­kohl­kessen und anderen Ter­minen schon gut gefüllt und auch für den Februar sieht es nicht schlecht aus.“ Neben der Kom­panie Altes Dorf treffen sich auch viele Skat­freunde und der deutsch-fran­zö­si­sche Gesprächs­kreis regel­mäßig im Dorf­krug. Gerne genutzt wird die Tra­di­ti­ons­gast­stätte aber auch von Trau­er­gä­sten nach Beer­di­gungen auf dem benach­barten Kom­mu­nal­friedhof. Eben diesen Trau­er­ge­sell­schaften ver­spricht Alfred Sche­bera: „Wenn jemand eine solche Feier vor dem Eröff­nungs­termin am 9. Januar anmelden möchte, ist das selbst­ver­ständ­lich mög­lich.“

  • Öff­nungs­zeiten: Die Gast­stätte zum Dorf­krug ist ab 9. Januar von Dienstag bis Samstag ab 17 Uhr geöffnet. Sonntag/​Montag ist Ruhetag. Essen/​Veranstaltungen nach Ter­min­ab­sprache. 

Kompanie Altes Dorf


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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