Mehr Geld für den Strukturwandel auch im Kreis Unna

Die Bun­des­re­gie­rung hat gestern (22.5.) Eck­punkte vor­ge­legt, wie die Mittel für den Struk­tur­wandel in Folge des Koh­le­aus­stiegs ver­wendet werden sollen. Auf Druck der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Abge­ord­neten aus dem Ruhr­ge­biet konnte mit der Zusage von einer Mil­li­arde Euro für die Stein­koh­le­re­gionen ein ent­schei­dender Erfolg erzielt werden.

Bis­lang sahen die Emp­feh­lungen der Kom­mis­sion „Wachstum, Struk­tur­wandel und Beschäf­ti­gung“ nur Mittel für die Braun­koh­le­re­gionen vor. Nach dem Ver­hand­lungs­er­folg können in den näch­sten Jahren nun auch Regionen, in denen der Stein­koh­le­sektor mehr als 0,2 Pro­zent der Wert­schöp­fung aus­ma­chen, von ins­ge­samt einer Mil­li­arde Euro Bun­des­mit­teln pro­fi­tieren.

Substantieller Beitrag für Steinkohleregion

Der Kreis Unna ist mit vier Kraft­werks­stand­orten der Land­kreis in Deutsch­land mit der größten Bedeu­tung des Stein­koh­le­sek­tors für die regio­nale Wirt­schafts­lei­stung. Ich bin froh, dass es uns als sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete des Ruhr­ge­biets gemeinsam mit unseren Mini­stern in der Bun­des­re­gie­rung gelungen ist, mehr Geld für unsere Region und beson­ders für den Kreis Unna her­aus­zu­holen“, freut sich der Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Oliver Kacz­marek.

Wir konnten die Untä­tig­keit der schwarz-gelben Lan­des­re­gie­rung für die Stein­koh­le­re­gionen durch­bre­chen. Damit lei­sten wir einen sub­stan­ti­ellen Bei­trag für die Bewäl­ti­gung des Struk­tur­wan­dels hier bei uns vor Ort. Es kommt jetzt darauf an, dass wir gemeinsam mit den Kom­munen und dem Kreis gute Pro­jekte nach vorne bringen, die neue Inno­va­tionen im Kreis Unna anregen.“

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