Volksbund lädt Jugendliche ein: Lernen für die Zukunft – Gemeinsam für den Frieden

Teil­nehmer eines Inter­na­tio­nalen Work­camps des Volks­bundes. (Foto: Hussam Alha­bash)

Was haben die Kriege der Ver­gan­gen­heit mit uns und mit Europa zu tun? Der Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sorge lädt junge Men­schen aus Deutsch­land und vielen euro­päi­schen Län­dern auch 2018 wieder ein, gemeinsam nach Ant­worten auf diese Frage zu suchen.

Im Rahmen von inter­na­tio­nalen Jugend­be­geg­nungen und Work­camps treffen sich Jugend­liche im Alter von 12 bis 26 Jahren im In- und Aus­land. Sie befassen sich mit den Kriegs- und Gewalt­er­fah­rungen des 20. Jahr­hun­derts, ent­wickeln durch den inter­kul­tu­rellen Aus­tausch Bot­schaften für ein fried­li­ches Mit­ein­ander und gestalten die Erin­ne­rungs­kul­turen Europas aktiv mit. Dabei spielen aktu­elle gesell­schafts­po­li­ti­sche Fra­ge­stel­lungen eine große Rolle.

2018 jährt sich das Ende des Ersten Welt­kriegs zum 100. Mal – ein Krieg, der bei­nahe eine ganze Genera­tion junger Männer aus­löschte. Viele waren mit großer Begei­ste­rung in die Schlacht gezogen, ohne eine Ahnung von dem Grauen zu haben, das auf sie zukommen sollte. Wie war das mög­lich? Unter dem Motto „Europa, der Krieg und ich“ greifen viele Jugend­be­geg­nungen und Work­camps Fragen auf, wie es zum Krieg zwi­schen benach­barten Län­dern kommen konnte, wie sich der Wandel zur Demo­kratie vollzog und wie sich das Europa ent­wickelte, das wir heute kennen.

Workcamps besondere Form der Jugendbegegnung

Work­camps sind eine beson­dere Form der Jugend­be­geg­nung. Sie ver­binden die prak­ti­sche Pflege von Kriegs­grä­ber­stätten und die inhalt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem gewählten Erin­ne­rungsort. Damit lei­sten die Teil­neh­me­rinnen und Teil­nehmer einen wert­vollen Bei­trag zur wür­digen Gestal­tung und zum Erhalt von Grä­bern als Mahn­male gegen Krieg und Gewalt-herr­schaft.

In allen Pro­jekten machen Work­shops, Spiele und Besuche von Gedenk- und Kriegs­gräber-stätten das Thema greifbar und anschau­lich und öffnen den Raum, selbst Ideen für ein fried-liches Zusam­men­leben in der Zukunft zu ent­wickeln. Kul­tu­relle Akti­vi­täten, Aus­flüge und ein abwechs­lungs­rei­ches Frei­zeit­an­gebot schaffen einen Aus­gleich zur inhalt­li­chen oder kör­perli-chen Arbeit.

Die Anmel­dung zu 32 Pro­jekten in 13 euro­päi­schen Län­dern ist ab sofort mög­lich. Infor­ma­tionen über das viel­fäl­tige Pro­gramm und das Online-Anmel­de­for­mular sind zu finden unter www.volksbund.de/workcamps.

Der Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sorge ist aner­kannter Träger der freien Jugend­hilfe. Die inter­na­tio­nalen Jugend­be­geg­nungen werden unter anderem durch den Kinder- und Jugend­plan des Bundes, die Stif­tung Deutsch-Rus­si­scher Jugend­aus­tausch, das Deutsch-Fran­zö­si­sche und das Deutsch-Pol­ni­sche Jugend­werk geför­dert.

Kon­takt:
Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sorge e.V.
Kom­pe­tenz­center Inter­na­tio­nale Jugend­be­geg­nungen
Werner-Hil­pert-Str. 2 | 34117 Kassel
Tel.: 0561−7009−184 | E-Mail: workcamps@volksbund.de

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