Landtagsabgeordneter und Kreisvertreter besuchen Kinderglück-Halle

Bernd Krispin (2.v.r.), Gründer des Vereins Kinderglück e.V. stellte Hartmut Ganzke (MdL), Theo Rieke (Kreis-Jugendhilfeausschuss), Klaus Stindt (KSB) und Kreisbrandmeister Thomas Heckmann (v.l.) die Kinderglück-Kissen vor. (Foto: Kinderglück e.V.)

Bereits seit 2006 setzt sich der Verein Kinderglück e.V. für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein, um ihnen Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Am vergangenen Donnerstag (13.6.) besuchte der hiesige Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke (SPD), gemeinsam mit dem Kreisbrandmeister Thomas Heckmann, dem Jugendhilfeausschussvorsitzenden des Kreistags, Theo Rieke aus Holzwickede sowie Klaus Stindt vom KSB Unna die Kinderglück-Halle an der Gottlieb-Daimler-Straße in Holzwickede.

„Vielen Kindern geht es zu schlecht in unserer Wohlstandsgesellschaft. Es gibt viele Bereiche, die unsere Hilfe und finanzielle Unterstützung benötigen. Durch unsere Planung und Finanzierung können Projekte zur Kinder- und Jugendhilfe realisiert werden“, erläutert Bernd Krispin, Vorsitzender und Initiator des Vereins Kinderglück, seinen Gästen. Ein ganz konkretes Projekt, das in anderen Kommunen bereits erfolgreich initiiert wurde, wünscht sich Bernd Krispin auch für Kinder im Kreis Unna. Das „Kinderglück Kissen“, das in ehrenamtlicher Arbeit alle zwei Monate in der Kinderglück-Halle von Helfenden aus zertifiziertem Material auf Nähpartys hergestellt und dann als Trostpflaster an kranke oder verunfallte Kinder in Krankenhäusern oder durch Rettungsdienste an die kleinen Patienten ausgegeben wird. 

Kissen als Trostpflaster für Kinder

„In Dortmund wird diese Idee bereits bei Notfalleinsätzen der Feuerwehr oder im Klinikalltag gelebt. Hier schenken die Rettungssanitäter oder das Pflegepersonal betroffenen Kindern das Kissen, um sie zu beruhigen und Vertrauen zu den Helfern herzustellen. Unsere Ehrenamtlichen zeigen einen großen Einsatz, sodass pro Jahr rund 5.000 Kissen hergestellt werden“, erklärte Bernd Krispin das Konzept. Zusätzliche Kosten für Kreis, Städte oder Gemeinden gibt es keine, da es sich um Spenden aus dem gemeinnützigen Verein handelt, was Kreisbrandmeister Thomas Heckmann zuversichtlich stimmt, das Projekt auch im Kreis unterstützen zu können. 

„Dass der Verein vor Ort durch seine verschiedensten Projekte einen wesentlichen und unverzichtbaren Beitrag für benachteiligte Kinder leistet, kann man gar nicht hoch genug bewerten“, lobte der heimische Landtagsabgeordnete die Arbeit von Kinderglück e.V. Im Mittelpunkt des Besuchs stand auch die Besichtigung der Kinderglück-Halle. Die Halle soll nach Wunsch des Vereins zukünftig durch viele Aktionen für Kinder, gemeinsam mit den verschiedensten Kooperationspartnern, noch mit mehr Leben gefüllt werden.

Kinderglück e.V.


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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