Landrat würdigt Hilfe aller, die sich für Flüchtlinge engagieren

Würdigte die Hilfe für Flüchtlinge: Landrat Michael Makiolla Landrat Michael Makiolla. (Foto: Linda Peloso – Kreis Unna)
Wür­digte die Hilfe aller, die sich für Flücht­linge enga­gieren: Landrat Michael Makiolla. (Foto: Linda Peloso – Kreis Unna)

(PK) Sie sind ehren­amt­lich tätig oder arbeiten an den ent­schei­denden Schnitt­stellen in Behörden, bei Hilfs­dien­sten, in Schulen oder anderen Insti­tu­tionen: Landrat Michael Makiolla wür­digte in der Kreis­tags-Sit­zung am 15. März alle, die sich auf über­wäl­ti­gende Art und Weise für Flücht­linge im Kreis enga­gieren.

Das Kom­mu­nale Inte­gra­ti­ons­zen­trum des Kreises Unna – Anlauf­stelle für alle Ehren­amt­li­chen in der Flücht­lings­hilfe zwi­schen Selm und Schwerte – zähle kreis­weit 16 Initia­tiven mit mehr als 2.700 enga­gierten Bür­ge­rinnen und Bür­gern. Makiolla: „Das ist eine beein­druckende Zahl. Ich bedanke mich ganz herz­lich bei Ihnen allen für Ihr wich­tiges Enga­ge­ment für unser Gemein­wesen. Wir brau­chen Sie!“

Der Dank des Land­rates gilt jedoch nicht nur denen, die ihre Frei­zeit inve­stieren, um Flücht­lingen bei ihren ersten Schritten in Deutsch­land und der darauf fol­genden Inte­gra­tion in die Gesell­schaft zu helfen. Er wür­digte auch die­je­nigen, die sich haupt­be­ruf­lich für eine rasche Inte­gra­tion ein­setzen und nannte explizit die „gewal­tige Lei­stung“ der Schulen, des Schul­amtes für den Kreis Unna und des Kom­mu­nalen Inte­gra­ti­ons­zen­trums: In enger Abstim­mung sei es allein von August 2015 bis heute gelungen, rund 1.100 neu zuge­wan­derte Kinder und Jugend­liche im Rahmen des „Go-In-Pro­gramms“ in Regel­klassen zu beschulen.

Kommunen im Kreis bis März 4.350 Flüchtlinge zugewiesen

Für den Ver­wal­tungs­chef gibt es keinen Zweifel: „Wir stehen vor großen gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­rungen im Zusam­men­hang mit der Zuwan­de­rung von Flücht­lingen.“ Landrat Makiolla ver­wies darauf, dass den Städten und Gemeinden im Kreis bis Anfang März ins­ge­samt rund 4.350 Flücht­linge fest zuge­wiesen waren.

Davon beziehen der­zeit 2.200 arbeits­be­rech­tigte und arbeits­fä­hige Flücht­linge Arbeits­lo­sen­geld II und werden vom Job­center betreut. Der Landrat rechnet damit, dass diese Zahl weiter steigt. „Damit werden sich auch die Kosten der Unter­kunft erhöhen.“

Auch vor diesem Hin­ter­grund bekräf­tigte der Landrat die For­de­rung nach einer deut­lich höheren Betei­li­gung des Bundes an diesen Unter­kunfts­ko­sten.

Flüchtlinge, Landrat

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