Längste Kulturreise des Freundeskreises führte in die Provence und zur Côte d’Azur

Gruppenfoto der Teilnehmer vor der Villa und den Gärten Ephrussi auf Cap Ferrat . (Foto: Franz Wiemann)
Grup­pen­foto der Teil­nehmer vor der Villa und den Gärten Ephrussi auf Cap Ferrat . (Foto: Franz Wie­mann)

Von der läng­sten Kul­tur­reise in den 40 Jahren des Bestehens des Holzwickeder Freun­des­kreises kehrten am späten Sonn­tag­abend 52 Mit­glieder der Deutsch-Fran­zö­si­schen Gesell­schaft nach Holzwickede zurück. Neun Tage lang hatten die Frank­reich-Freunde die wohl belieb­teste – aber auch weit ent­fernt lie­gende – Rei­se­re­gion des Part­ner­landes besucht: Die Pro­vence und die „blaue Küste“ Côte d’Azur waren Ziele für über eine Woche, in der der Wet­ter­gott den Holzwicke­dern mit blauem Himmel und spät­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­turen hold war.

Histo­risch und kul­tu­rell gab es eine Kette von Schlag­lich­tern: In Orange das antike römi­sche Theater, in Arles die Arena, in Aix-en-Pro­vence der beein­druckende Stadt­kern mit vielen Plätzen, Kir­chen und Brunnen und mit Les Baux ein Berg­dorf, das zu den schön­sten Dör­fern Frank­reichs zählt. Das quir­lige und auf­stre­bende Mar­seille lag ebenso auf der Rei­se­route, hier ver­bunden mit einem Schiffs­aus­flug in die „Calan­ques“ von Mar­seille – fjor­dar­tige ver­steckte Buchten, die man sowieso besser vom Wasser errei­chen kann. Mon­däner ging es dann an der Côte d’Azur weiter: mit Antibes, Saint Tropez, Nizza und der Stadt der Zitronen – Menton – direkt an der ita­lie­ni­schen Grenze lernten die Gäste die unter­schied­lich­sten Facetten kennen, bis hin zum Berg­dorf Gri­maud.

Kulinarik und historische Stätten

Blick auf Villefranche-sur-Mer. (Foto: privat)
Blick auf Ville­franche-sur-Mer. (Foto: privat)

Beein­druckt war man im Beson­deren auch von der Kunst- und Archi­tek­tur­anlage der Stif­tung Maeght, die gekonnt Kunst und Kultur in Saint Paul de Vence ver­eint. Dass neben all der Wis­sens­ver­mitt­lung und dem Ken­nen­lernen vieler histo­ri­scher Stätten das Kuli­na­ri­sche nicht zu kurz kam, auch dafür hatte Freun­des­kreis-Vor­sit­zender Jochen Hake gesorgt.

Neben dem Besuch einer Wein­do­mäne und einer hand­werk­li­chen Fabri­ka­tion für Kon­fi­türen der Region standen aus­ge­suchte Menüs all­täg­lich auf dem Pro­gramm. Erho­lung war der Auf­ent­halt nun wahr­lich nicht, denn das eng gestrickte Pro­gramm bot von mor­gens bis abends immer wieder Neues.

Gar­ten­freunde kamen in der Villa Ephrussi auf ihre Kosten: die ober­halb einer Land­zunge the­ma­tisch ange­legten Gärten boten neben vielen Anre­gungen traum­hafte Aus­blicke auf das sie umge­bende Mit­tel­meer. Und zu guter Letzt ließ man sich in der Par­füm­stadt Grasse auch die Par­füm­pro­duk­tion erklären.

Reisedauer bleibt die Ausnahme

Impression aus dem alten Hafen von Marseille. (Foto: privat)
Impres­sion aus dem alten Hafen von Mar­seille. (Foto: privat)

Die von ihm über ein Jahr lang vor­be­rei­tete Reise sei im zukünf­tigen Pro­gramm nun aber nicht an der Tages­ord­nung, so Jochen Hake. Die Länge sei eine abso­lute Aus­nahme gewesen, die dem beson­deren Jubi­lä­ums­jahr und dem Wunsch geschuldet sei, gerade diesen süd­li­chen Teil Frank­reichs gern bereisen zu wollen. Rundum kehrten alle Teil­nehmer überaus zufrieden und mit unzäh­ligen neuen Ein­drücken und Infor­ma­tionen zurück.

Aber es geht beim Freun­des­kreis bald schon wieder auf Reisen: Am Mitt­woch, 23. Oktober startet der Bus für fünf Tage in die Part­ner­stadt Lou­viers. Diese Fahrt ist eben­falls bereits aus­ge­bucht.

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