Kreis-Kulturausschuss einig: Puccinelli-Skulpturen sollen nach Opherdicke

Raimondo Puccinelli, Frauenoberkörper, 1930er Jahre, Bronze. Foto: Carlo Wessel, Borken

Rai­mon­do Puc­cinel­li, Frauenoberkör­p­er, 1930er Jahre, Bronze. (Foto: Car­lo Wes­sel, Borken)

Der Auss­chuss für Bil­dung und Kul­tur zeigte Geschlossen­heit: Die dem Kreis über­lasse­nen 13 Puc­cinel­li-Skulp­turen sollen im Garten von Haus Opherdicke dauer­haft Platz find­en. Wenn der Kreistag im Juni zus­timmt, kön­nte die Umset­zung von Beschluss und Fig­uren im Okto­ber starten.

Die Tochter des ital­ienisch-amerikanis­chen Kün­stlers Rai­mon­do Puc­cinel­li hat­te die elf Bronzeskulp­turen sowie zwei aus Gran­it dem Kreis Unna als großzügiges Dankeschön für die Zusam­me­nar­beit bei ein­er Ausstel­lung über­lassen.

Nach Zwis­chen­sta­tio­nen im Depot und zulet­zt in der Cap­pen­berg­er Stift­skirche wer­den die Werke aus Meis­ter­hand im Garten des krei­seige­nen Gutes in Holzwickede „geerdet“ — sprich fest ver­ankert. Dieses Zeigen der Kun­st im öffentlichen Raum war die einzige Bedin­gung, die die Puc­cinel­li-Tochter mit ihrem rund eine Mil­lion schw­eren Geschenk verknüpfte.

Dass die Arbeit­en nach entsprechen­dem Kreistags­beschluss zügig begin­nen kön­nen, ist der planer­ischen Weit­sicht der Kreisver­wal­tung geschuldet. Sie hat­te bere­its 2011 Jahren in einem Konzept für die Parkan­lage von Haus Opherdicke einen Skulp­turen­park mitgedacht — und dann bei der Gartengestal­tung vor­sor­glich gle­ich ein paar „Strip­pen“ mehr ziehen lassen.

Kalkuliert für den Ein­bau der Kun­st in krei­seige­nen Boden sind 35.000 Euro. Das Geld soll per Kreistags­beschluss außer­plan­mäßig bere­it­gestellt wer­den. Das Ein­stellen in den Haushalt im Rah­men der Etat­ber­atun­gen 2017 war let­zten Dezem­ber zwar von Teilen der Poli­tik im Kreistag gewün­scht, von der Mehrheit aber abgelehnt wor­den. (PK | PKU)

 

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