Gruppenfoto vor dem Hotel: Der Konzertchor Cantabile bei seinem Besuch in der französischen Partnerstadt Louviers. (Foto: privat)

Konzertchor Cantabile beeindruckte mit Konzert in Louviers

Gruppenfoto vor dem Hotel:  Der Konzertchor Cantabile bei seinem Besuch in der französischen Partnerstadt Louviers. (Foto: privat)
Gruppenfoto vor dem Hotel: Der Konzertchor Cantabile bei seinem Besuch in der französischen Partnerstadt Louviers. (Foto: privat)

Für seine Reise in die französische Partnerstadt Louviers hatte der Holzwickeder Konzertchor Cantabile einen Auftritt mit klassischen und sakralen Werken vorbereitet, aber auch mit deutschen Volksliedern und bekannten Pop-Songs.

Kurz vor der Abreise am Christi-Himmelsfahrt-Tag geriet das Unternehmen in Gefahr, da Chorleiter Michael Oel aufgrund eines Unfalls ausfiel. Nach einigen Telefongesprächen gelang es dem Vorsitzenden Friedhelm Hahne den in Holzwickede bekannten französichen Chorleiter Fabrice Léonet als Dirigenten für das Konzert zu gewinnen. So dass alles wie geplant durchgeführt werden konnte.

Vor dem Konzhert stand jedoch erst einmal ein Besichtigungsprogramm auf dem Plan, dass die Betreuerin vor Ort, Lulu Jeannin, für die Besucher ausgearbeitet hatte. Beeindruckend war die Besichtigung der weltgrößten Calvados-Destillerie Busnel in Cormeilles, wo der Chor vieles über die Herstellung von Calvados und Cidre lernen konnte. Bei bestem Wetter fuhr der Chor weiter in die Hafenstadt Honfleur und verbrachte dort den Rest des Tages am Strand und in den engen Gassen der Stadt mit ihren zahllosen Restaurants und Geschäften.

Spannendes Besichtigungsprogramm

Am nächsten Tag war noch ein morgendlicher Besuch des beeindruckenden Markts in Louviers vorgesehen. Vor dem Konzert fand dann eine mehrstündige Verständigungsprobe mit Fabrice Léonet statt, zu der er noch den Konzertpianisten Eric Boyer als Verstärkung gewonnen hatte.

Ihr habt euch in unsere Ohren und Herzen gesungen.“

Lulu Jeannin

Bei dem Konzert am Abend gewann der Chor mit dem ersten Lied „Oh Champs-Elysées“ sofort die Herzen der Besucher in der gut gefüllten Kirche St. Germain. Die Begeisterung steigerte sich von Beitrag zu Beitrag, besonders als das „Halleluja“ von Händel erklang. Es blieb nicht aus, dass von den Besuchern mehrere Zugaben gefordert wurden, dem der Chor gerne nachkam. Bis Mitternacht wurden mit den neu gewonnenen Freunden noch Gespräche geführt bei einigen Bechern mitgebrachten Gerstensafts aus dem Sauerland.

Die Reise wird allen Chormitgliedern im Gedächtnis bleiben. Lulu Jeannin bedankte sich nach der Rückkehr schriftlich für den unvergesslichen Auftritt mit den Worten: „Ihr habt euch in unsere Ohren und Herzen gesungen.“

Nichts ist heutzutage wichtiger, zur Friedenssicherung internationale Kontakte und Freundschaften zu pflegen. Dabei spielt die deutsch-französische Zusammenarbeit für Holzwickede schon lange eine ganz besondere Rolle.

Cantabile


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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