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Vorsitzender Jusos Kreis Unna: Philipp Kaczmarek. Foto: SPD Unna)

Jusos Kreis Unna fordern: Die Corona-Krise als Chance nutzen

Vorsitzender Jusos Kreis Unna: Philipp Kaczmarek. Foto: SPD Unna)
Vorsitzender Jusos Kreis Unna: Philipp Kaczmarek. (Foto: SPD Unna)

Mit einer telefonischen Vorstandssitzung haben die Jusos im Kreis Unna ihre Arbeit wieder aufgenommen. Bereits in der nächsten Woche findet dann eine öffentliche Juso-Sitzung statt. Am Mittwoch, 6.Mai, um 18.30 Uhr treffen sich die Jungsozialisten zu einer Video-Sitzung. Den Link zur Teilnahme finden Interessierte auf der Facebook-Seite der Jusos unter facebook.com/jusoskreisunna.

Einig sind sich die Jusos darin, dass sie die aktuelle Krise als Chance nutzen wollen. Gerade im Bereich der Digitalisierung sehen die Jungsozialisten bereits jetzt einen Innovationsschub. In den Bereichen Bildung, Arbeit und Verwaltung machen sich die beteiligten Akteure aktuell auf den Weg, um neue Ideen und Konzept zu entwickeln und auszuprobieren. Die finanzielle Ausstattung dieser Versuche muss durch Bund und Land sichergestellt werden. Selbst betroffen sind die Jusos gerade in Schule, Ausbildung oder Studium, wo es in der digitalen Umsetzung noch Luft nach oben gibt.

Jusos sehen auch positive Aspekte in der Krise

„Wir sehen auch positive Aspekte in der Krise“ so die stellvertretende Juso-Vorsitzende Pelin Sentürk, die sich auch über die neu entdeckte Solidarität freut. Die Jusos selbst engagieren sich aktuell in vielen Initiativen und Hilfsangeboten in den Kommunen des Kreises. Ergänzend dazu gewinnen frühere Forderungen der Jusos wieder an Aktualität: So wurde etwa deutlich, dass Gesundheit eben nicht vom Markt geregelt wird, sondern in die öffentliche Hand gehört und dass Bereiche wie der Einzelhandel und die Pflege absolut systemrelevant sind und die dort Angestellten dementsprechend Tariflöhne verdienen.

Auch für die Mutterpartei SPD sehen die Jusos große Potenziale in der Krise: „Der gepredigte Neuanfang der vergangenen Jahre wird nun konkretere Formen annehmen“, erklärt Juso-Vorsitzender Philipp Kaczmarek. Die Kreis-Jusos gehen davon aus, dass die Kommunalwahl wie geplant stattfinden wird. „Der Wahlkampf wird aber komplett anders ablaufen, als wir ihn kennen. Es wird wohl kaum den bekannten Markstand geben, sondern vielmehr digitale Lösungen brauchen“, so Kaczmarek.

Digitale Lösungen für Wahlkampf nötig

Er führt weiter aus, dass die Partei da auf allen Ebenen enormen Nachholbedarf habe. Aber genau an diesem Punkt werden sich die Jusos zielführend in den Wahlkampf einbringen. „Podiumsdiskussionen oder Parteitage können online gestreamt und ansprechende Printprodukte auch digital bereitgestellt werden“, schlägt Kaczmarek vor. Alle Generationen müssten berücksichtigt und möglichst barrierefrei für Alle kommuniziert werden.  

In den nächsten Wochen möchten die Jungsozialisten gemeinsam Lösungen diskutieren und entwickeln, um sozialdemokratische Politik für den Kreis Unna auch in Corona-Zeiten gemeinsam mit allen Bürgern zu diskutieren. Interessierte können gerne online am 6. Mai dazu kommen.

Corona, Josus


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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