Die Holzwickeder Verwaltungsspitzen unterstützen die Beratungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen und fordern dazu auf, diese wahrzunehmen, v.l.: Beigeordneter Bernd Kasischke, Gleichstellungsbeauftragte Manuela Hubrach, Kämmerer Rudi Grümme und Bürgermeisterin Ulrike Drossel. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“

Die Holzwickeder Verwaltungsspitzen unterstützen die Beratungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen und fordern dazu auf, diese wahrzunehmen, v.l.: Beigeordneter Bernd Kasischke, Gleichstellungsbeauftragte Manuela Hubrach, Kämmerer Rudi Grümme und Bürgermeisterin Ulrike Drossel. (Foto: Gemeinde Holzwickede)
Die Holzwickeder Ver­wal­tungs­spitzen unter­stützen die Bera­tungs­an­ge­bote für von Gewalt betrof­fene Frauen und for­dern dazu auf, diese wahr­zu­nehmen, v.l.: Bei­geord­neter Bernd Kasischke, Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte Manuela Hub­rach, Käm­merer Rudi Grümme und Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Welt­weit setzen sich Men­schen am 25. November, dem inter­na­tio­nalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“, für die Besei­ti­gung von Gewalt und Dis­kri­mi­nie­rung an Frauen ein.

Gewalt gegen Frauen ist immer noch trau­riger Alltag, jede vierte Frau im Alter von 16 bis 85 Jahren wurde bereits einmal in ihrem Leben von ihrem Lebens­ge­fährten oder Ex-Lebens­ge­fährten miss­han­delt. Häus­liche Gewalt ist sowohl kör­per­lich als auch see­lisch beson­ders bela­stend, weil sie zu Hause statt­findet – an einem Ort, der eigent­lich Schutz und Gebor­gen­heit ver­mit­telt.

Nur ca. 20 Pro­zent der betrof­fenen Frauen nutzen die ver­schie­denen Bera­tungs­mög­lich­keiten, des­halb ist das Motto „Wir bre­chen das Schweigen“ seit einigen Jahren wie­der­keh­rend das Motto des 25. Novem­bers.

Polizei dokumentiert auch in Holzwickede Fälle

Die aktu­ellen Zahlen der Kreis­po­li­zei­be­hörde Unna belegen, dass es auch in Holzwickede zu Fällen häus­li­cher Gewalt kommt. Zwi­schen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2018 doku­men­tierte die Polizei 17 Ein­sätze wegen häus­li­cher Gewalt, fünf Woh­nungs­ver­wei­sungen wurden aus­ge­spro­chen und in sieben Fällen wurde die Frau­en­be­ra­tungs­stelle in Unna infor­miert.

Wir unter­stützen die Aktion des Hil­fe­te­le­fons, um die Bera­tungs­an­ge­bote weiter bekannt zu machen und die betrof­fenen Frauen zu ermu­tigen, sich früh­zeitig Unter­stüt­zung zu holen“, so die Holzwickeder Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte, Manuela Hub­rach, und Ver­wal­tungs­spitze in einer gemein­samen Stel­lung­nahme. 

Da ist zum einen das Hil­fe­te­lefon Tel. 0800 0 11 60 16, das 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr kosten­frei erreichbar ist und auch die Mög­lich­keit bietet, sich online per E‑Mail und Chat zu jeder Zeit anonym, kom­pe­tent, sicher und bar­rie­re­frei beraten zu lassen (www.hilfetelefon.de) oder auch die Frauen- und Mäd­chen­be­ra­tungs­stelle in Unna unter Tel. 02303 8 220 2 oder online zu errei­chen unter www.frauenforum-unna.de.

Viel­fäl­tiges Info-Mate­rial können Sie auch bei der Gleich­stel­lungs­be­auf­tragten der Gemeinde Holzwickede, Manuela Hub­rach unter Tel. 02301 91 51 05 oder per E‑Mail m.hubrach@holzwickede.de anfor­dern.

Gewalt gegen Frauen

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