Informationsveranstaltung: Wie verhalte ich mich gegenüber Demenzkranken?

Senioren Pflegeberatung (Foto: Helene Souza / pixelio.de)
„Wut, Angst, Wahn­vor­stel­lungen, Unruhe bei Demenz – wie kann ich mich ver­halten?“, fragen sich viele Ange­hö­rige. (Foto: Helene Souza /​pixelio.de)

Wenn Men­schen an einer Demenz erkranken, ver­än­dert sich ihr Ver­halten oft merk­lich. Nicht selten sind pfle­gende Ange­hö­rige in der neuen Situa­tion dann rat- und hilflos. Aus diesem Anlass lädt der Betreu­ungs­ver­bund Dia­konie e. V. am Mitt­woch, 9. März, 14.30 Uhr, zu einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung in der Senio­ren­be­geg­nungs­stätte, Ber­liner Allee 16a, ein.

Ulrike Schwabe, Mit­ar­bei­terin der Öku­me­ni­schen Zen­trale, refe­riert an diesem Tag zum Thema „Wut, Angst, Wahn­vor­stel­lungen, Unruhe bei Demenz – wie kann ich mich ver­halten?““. Ange­spro­chen sind recht­liche Betreuer, pfle­gende Ange­hö­rige und alle Men­schen, die sich für dieses Thema inter­es­sieren.

Im Ver­lauf einer Demen­z­er­kran­kung ändern sich nach und nach die gewohnten Ver­hal­tens- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mu­ster. Auf einmal wird man immer wieder das gleiche gefragt oder eigene Fragen wird nicht mehr ver­standen. Eine beson­dere Her­aus­for­de­rung bedeutet es für Ange­hö­rige, wenn sich auch die emo­tio­nale Hal­tung der Erkrankten ändert. Äuße­rungen wie: „Von Dir lasse ich mir gar nicht sagen!“ oder „Meine Geld­börse ist weg, Du hast sie mir gestohlen!“, hin­ter­lassen bei den Ange­hö­rigen kein gutes Gefühl. „Die Ursache für Wut, Angst und Miss­trauen ist in der Regel jedoch nicht in den Men­schen selbst, son­dern in Ihrer Erkran­kung zu suchen“, berichtet Ulrike Schwabe. „Trotzdem fühlt man sich als Ange­hö­riger ver­letzt oder wird unsi­cher, wie man reagieren soll“, so Schwabe.

Mit Ihrem Vor­trag möchte sie Hand­lungs­mög­lich­keiten für Ange­hö­rige auf­zeigen, die den Umgang mit emo­tional her­aus­for­derndem Ver­halten von demen­ziell erkrankten Men­schen erheb­lich erleich­tern. „Ziel ist es, den Alltag wieder als weniger bela­stend zu erleben und einen Blick für die posi­tiven Mög­lich­keiten des Mit­ein­an­ders zu ent­wickeln“ , so Schwabe.

Die Ver­an­stal­tung ist kostenlos, es wird jedoch um tele­fo­ni­sche Anmel­dung unter T. 0 23 04 /​93 93 90 gebeten.

  • Termin: Mitt­wioch, 9. März, 14.30 Uhr, Senioren-Begeg­nungs­stätte, Ber­liner Allee 16a

Seniorentreff

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