Die Kreis-Gesundheitsbehörde rät: Die Grippe-Impfung ist in Zeiten der Corona-Pandemie besonders wichtig. (Foto: CFalk / Pixelio.de)

Impfung schützt: Amtsarzt rät zum Pieks gegen die Grippe

Die Kreis-Gesundheitsbehörde rät:  Die Grippe-Impfung ist in Zeiten der Corona-Pandemie besonders wichtig. (Foto: CFalk / Pixelio.de)
Die Kreis-Gesund­heits­be­hörde rät: Die Grippe-Imp­fung ist in Zeiten der Corona-Pan­demie beson­ders wichtig. (Foto: CFalk /​Pixelio.de)

Wer sie einmal hatte, will sie nicht noch mal: Eine Grippe-Erkran­kung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Des­halb raten die Medi­ziner der Kreis-Gesund­heits­be­hörde: Der beste Schutz gegen Grippe ist die vor­beu­gende Imp­fung. Und sie ist in Zeiten der Corona-Pan­demie beson­ders wichtig. Denn mit einer schweren Grippe muss man nicht selten im Kran­ken­haus behan­delt werden. In einigen Fällen ver­läuft sie sogar töd­lich. Um sich selbst und andere zu schützen und die Kran­ken­haus-Kapa­zi­täten nicht unnötig zu bela­sten, sollten mög­lichst viele den kleinen Pieks auf sich nehmen. 

Kettenreaktion vermeiden

Im November beginnt die Grippe-Saison. Um die Zahl der Grippe-Pati­enten mög­lichst klein zu halten, betont Amts­arzt Dr. Roland Staudt: „Mit jedem Geimpften sinkt das Risiko einer erneuten Erkran­kungs­welle. Ähn­lich wie bei Corona ist es näm­lich so, dass auch Men­schen, die keine Krank­heits­zei­chen zeigen, infek­tiös sein können, andere anstecken und so eine Ket­ten­re­ak­tion aus­lösen.“

Einen echten Schutz vor der Influ­enza bietet nur eine Imp­fung. Beson­ders im Blick hat der Amts­arzt Ältere und chro­nisch Kranke, deren Immun­sy­stem auf­grund des Alters oder einer chro­ni­schen Erkran­kung geschwächt ist. Auch Men­schen, die beruf­lich häu­figen Kon­takt mit anderen Men­schen haben, emp­fiehlt der Amts­arzt die Imp­fung. 

Risiko einer Ansteckung reduzieren

Die Kreis­ge­sund­heits­be­hörde hat zudem ein paar Tipps, um das Risiko einer Ansteckung zu redu­zieren –die gerade jetzt schon gut geübt sein sollten. „Es lohnt sich, regel­mäßig die Hände mit Seife zu waschen“, sagt Dr. Staudt. „Wer die Mög­lich­keit zur Des­in­fek­tion hat, sollte diese nutzen.“ Das Meiden grö­ßerer Men­schen­an­samm­lungen und das Meiden häu­figen Hän­de­schüt­telns ist ohnehin selbst­ver­ständ­lich geworden. Ein Spa­zier­gang an der fri­schen Luft kann helfen, das Immun­sy­stem zu stärken, so der Amts­arzt. 

Infektionen lieber abklären lassen

Und wer bereits hustet oder niest – der sollte statt der Hand die Ellen­beuge vor das Gesicht halten, um Erreger nicht weiter zu ver­breiten. Außerdem ist eine Abklä­rung der Infek­tion rat­samer denn je. Die rich­tige Adresse für die indi­vi­du­elle Bera­tung und Imp­fung ist der Haus­arzt. Infor­ma­tionen rund um die Grippe & Co finden sich im Internet beim Robert Koch-Institut unter http://www.rki.de. PK | PKU

Amtsarzt, Grippe, Impfung

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