Michael Ifland, Geschäftsführer der beruflichen Bildung bei der IHK zu Dortmund. (Foto: IHK)

IHK-Fachkräftemonitor zeigt: Fachkräftemangel ein deutliches Geschäftsrisiko

Michael Ifland, Geschäftsführer der beruflichen Bildung bei der IHK zu Dortmund. (Foto: IHK)
Michael Ifland, Geschäftsführer der beruflichen Bildung bei der IHK zu Dortmund. (Foto: IHK)

Trotz Pandemie: Auch im Sommer 2021 stellt der Fachkräftemangel für viele Unternehmen ein wesentliches Geschäftsrisiko dar. Zwar haben Shutdowns und Konjunkturabschwung den Fachkräftebedarf in den vergangenen Monaten abgeschwächt. Doch schon die erste Erholung zeigt deutlich: Der Engpass wird sich auf dem Arbeitsmarkt zurückmelden. Besonders in der Hotellerie und Gastronomie machen sich der Mangel an Arbeitskräften bemerkbar.

In dieser Branche haben sich die Umstände in den letzten Wochen entscheidend gebessert. Öffnungen, Konjunkturaufschwung und Impfkampagne schaffen wieder erste Sicherheiten für Beschäftigung. Nun fehlen jedoch den Unternehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Qualifizierte suchen sich Alternativen

Ein Grund: Je länger sich die Öffnungsperspektiven hinauszögerten, umso mehr Fachkräfte haben nach Alternativen gesucht. Branchen ohne vergleichbare Einschränkungen stellten währenddessen weiteres Personal ein. „Dieser Personalwettbewerb wird künftig fast alle Branchen betreffen“, sagt Michael Ifland, IHK-Geschäftsführer Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung. „Der IHK-Fachkräftemonitor prognostiziert für Dortmund, Hamm und den Kreis Unna bis 2030 einen Engpass von 37.000 Fachkräften über alle Branchen hinweg, davon allein 34.000 beruflich Qualifizierte.“ 

Ifland spricht sich dafür aus, alle vorhandenen Fachkräftepotenziale zu nutzen und die vielen Möglichkeiten insbesondere für junge Menschen hervorzuheben: „Mit einer klaren Kommunikation der Karrierechancen und Krisenfestigkeit beruflicher Bildung motivieren wir den Fachkräftenachwuchs aktiv zu werden. Die duale Ausbildung hat sich auch in der Pandemie bewährt und bietet allen interessierten Jugendlichen eine sichere Berufsperspektive.“

Zusätzlich empfiehlt Ifland schon für die aktuelle Wiederanlaufphase der Wirtschaft den Fokus auf das Thema Fachkräftesicherung zu richten: „Vereinbarkeit, Teilhabe, Mobilität, Erwerbsquote, Nachqualifizierungen und Fachkräfte-Zuwanderung haben nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.“

Weitere Informationen unter: www.ihk-fachkraefte-nrw.de/

Frachkräftemangel, IHK

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