Holzwickeder Wirtschaft bekommt Zuwachs: RTG Electronics baut im Eco Port

Spatentsich für den Neubau der RTG Electronics im Eco Port, v.l.: Tobias Latton (Ingenieurbüro), Dr.- Michael Dannebohm (WFG Kreis Unna), Monika Mölle (stv. Bürgermeisterin), Christine Schenk (Prokuristin RTG), Joachim Kahle (Geschäftsführer RTG), Jochen Hake (Vorsitzender Wirtschaftsförderungsausschuss), Johanna Scigalla (Prokuristin RTG). (Foto: Peter Gräber)

Spa­tent­stich für den Neu­bau der RTG Elec­tro­nics im Eco Port, v.l.: Tobi­as Lat­ton (Inge­nieur­bü­ro), Dr. Micha­el Dan­ne­bohm (Geschäfts­füh­rer WFG Kreis Unna), Moni­ka Möl­le (stv. Bür­ger­mei­ste­rin), Chri­sti­ne Schenk (Pro­ku­ri­stin RTG), Joa­chim Kah­le (Geschäfts­füh­rer RTG), Jochen Hake (Vor­sit­zen­der Wirt­schafts­för­de­rungs­aus­schuss), Johan­na Sci­gal­la (Pro­ku­ri­stin RTG). (Foto: Peter Grä­ber)

Die Gemein­de Holzwicke­de kann sich über eine wei­te­re attrak­ti­ve Gewer­be­an­sied­lung freu­en:  Auf  1.000  Qua­drat­me­tern  wird  im  Holzwicke­der  Eco Port die  hoch­mo­der­ne  neue  Inline-Fließ­fer­ti­gung  der  RTG  Elec­tro­nics  GmbH ent­ste­hen. RTG ist ein mit­tel­stän­di­sches Dienst­leist­zungs-Unter­neh­men in der Elek­tro­nik­bran­che, das bereits seit über 30 Jah­ren Erfah­rung auf die­sem Gebiet hat. Der Dienst­lei­ster rund um elek­tro­ni­sche Bau­grup­pen bie­tet sei­nen  Kun­den  die  gesam­te  Palet­te,  von  der  indi­vi­du­el­len  Fer­ti­gung  bis  zur Mon­ta­ge. Bis­lang ist das Unter­neh­men in gemie­te­ten Räum­lich­kei­ten in Dort­mund-Wicke­de zuhau­se.

Das  wird  sich  nun  ändern.  Mit  dem tra­di­tio­nel­len  ersten  Spa­ten­stich  heu­te (25.3.) ist der offi­zi­el­le Start­schuss für den Neu­bau an der Gott­lieb-Daim­ler-Stra­ße in Holzwicke­de erfolgt. „Geplant ist eine eben­er­di­ge Hal­le, die kom­plett ohne stö­ren­de Stüt­zen im Innen­raum aus­kommt“, erklärt RTG-Geschäfts­füh­rer Joa­chim Kah­le. „Durch die Fer­ti­gung in Längs­rich­tung kön­nen wir inner­be­trieb­li­che Trans­port­we­ge redu­zie­ren und künf­tig schnel­ler und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger pro­du­zie­ren“, freut sich der Bau­herr. Eben­falls opti­miert wird die Logi­stik, die kom­plett auf auto­ma­ti­sier­te Hoch­re­gal­sy­ste­me in Form von Lager­pa­ter­no­stern und  Lif­ten setzt. Außer­dem wird die gesam­te Pro­duk­ti­on kli­ma­ti­siert sein, um den Ver­ar­bei­tungs­pro­zess auch von die­ser Sei­te her opti­mal zu gestal­ten und den Mit­ar­bei­tern ein ange­neh­mes Raum­kli­ma bie­ten zu kön­nen.

55 Mitarbeiter ziehen mit nach Holzwickede um

Neben der Hal­le für die Pro­duk­ti­on und Lage­rung wird ein zwei­ge­schos­si­ges Büro­ge­bäu­de ent­ste­hen, in dem auch eine Nie­der­las­sung der Mut­ter­ge­sell­schaft SE Spe­zi­al Elec­tro­nic AG Platz fin­den wird. Beglei­tet wird der Bau vom Inge­nieur­bü­ro Tobi­as Lat­ton und aus­ge­führt von List Bau Bie­le­feld.

Der Umzug der ins­ge­samt 55 Mit­ar­bei­ter aus Dort­mund-Wicke­de soll Ende Okto­ber  erfol­gen,  sofern  alle  Bau­ar­bei­ten  plan­mä­ßig  umge­setzt  wer­den

Das Unter­neh­men, das seit über zehn  Jah­ren auch Aus­bil­dungs­be­trieb ist, hofft, das Wachs­tum der zurück­lie­gen­den Jah­re erfolg­reich fort­set­zen zu kön­nen.

In Dort­mund haben wir uns als Unter­neh­men nicht so gut behan­delt gefühlt. Da hat es die Wirt­schafts­för­de­rer nicht so inter­es­siert, dass wir drin­gend eine Flä­che suchen.“

Chri­sti­ne Schenk, Pro­ku­ri­stin RTG Elec­tro­nics

Die Mög­lich­keit,  in ein paar Jah­ren am Stand­ort wei­ter expan­die­ren zu kön­nen, habe eine Rol­le bei der Stand­ort­wahl gespielt, meint Chri­sti­ne Schenk, Pro­ku­ri­stin der RTG. „In Dort­mund hat­ten wir kei­ne Mög­lich­keit zu erwei­tern“, meint die Pro­ku­ri­stin, die deut­lich Wor­te für die Wirt­schafts­för­de­rung der Nach­bar­stadt fin­det. „In Dort­mund haben wir uns als Unter­neh­men nicht so gut behan­delt gefühlt. Da hat es die Wirt­schafts­för­de­rer nicht so inter­es­siert, dass wir drin­gend eine Flä­che suchen.“

Ganz anders dage­gen die Wirt­schafts­för­de­rung des Krei­ses Unna: „Wir wer­den hier extrem gut betreut“, lobt Chri­sti­ne Schenk. Für den Stand­ort Eco Port habe auch die Nähe zum alten Stand­ort in Dort­mund-Wicke­de gespro­chen. „Wir sind ein Lohn­fer­ti­ger, der rela­tiv vie­le Frau­en beschäf­tigt“, erläu­tert Chri­sti­ne Schenk.  „Unse­re Frau­en, vor allem die älte­ren, haben nicht alle ein Auto“, erläu­tert Chri­sti­ne Schenk. „Dar­um woll­ten wir unbe­dingt in der Nähe blei­ben.“

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Dipl.-Journalist

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