Herkules-Aufgabe für UKBS: 200 neue Wohnungen für 40 Mio. Euro im Blick

Regelmäßig informiert sich der Aufsichtsrat der UKBS bei seinen Rundfahrten über die Möglichkeiten, in neue Wohnungen zu investieren. So auch – wie auf unserem Foto – in Selm, wo die alte Lutherschule in 13 Wohnungen umgewandelt werden soll. (Foto: UKBS)
Regel­mäßig infor­miert sich der Auf­sichtsrat der UKBS um den Holzwickeder Vor­sit­zenden Theo Rieke (Mitte vorn) bei seinen Rund­fahrten über die Mög­lich­keiten, in neue Woh­nungen zu inve­stieren. So auch – wie auf unserem Foto – in Selm, wo die alte Luther­schule in 13 Woh­nungen umge­wan­delt werden soll. (Foto: UKBS)

Die Unnaer Kreis-Bau- und Sied­lungs­ge­sell­schaft (UKBS) macht jetzt „Nägel mit Köpfen“. Mit aller Macht will das kom­mu­nale Unter­nehmen der aktu­ellen Woh­nungsnot zu Leibe rücken und in mög­lichst kurzer Zeit wei­teren bezahl­baren Wohn­raum für alle schaffen. Dazu sollen rund 200 Woh­nungs­ein­heiten aus dem Boden gestampft werden. Zu dem Vor­schlag von Geschäfts­führer Mat­thias Fischer gab der Auf­sichtsrat in seiner jüng­sten Sit­zung im Hotel Katha­ri­nenhof in Unna unein­ge­schränkt „grünes Licht“.

Fischer selbst wertet den Beschluss des Auf­sichts­gre­miums als ein „Signal an die Gesell­schafter, ent­spre­chende Grund­stücke zur Ver­fü­gung zu stellen oder aber zu benennen“. Der Ruf nach neuem Wohn­raum werde immer lauter, betonte auch Auf­sichts­rats­vor­sit­zender Theodor Rieke. Er ver­wies darauf, dass man kaum Leer­stände habe, aber eine unge­teilt große Nach­frage nach bezahl­baren Miet­woh­nungen herr­sche.

Signal auch an Holzwickede, Grundstücke bereitzustellen

Gab die Initialzündung für 200 neue Wohnungen: UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer. (Foto: UKBS)
UKBS-Geschäfts­führer Mat­thias Fischer. (Foto: UKBS)

Nach Mit­tei­lung von Geschäfts­führer Fischer wird die UKBS für dieses Vor­haben „tief in die Tasche greifen“. Immerhin bezif­ferte er die Gesamt­in­ve­sti­tion auf 35 bis 40 Mil­lionen Euro. Bei den Neu­bauten sollen moderne Gesichts­punkte nicht zu kurz kommen, auch sollen ener­ge­ti­sche Aspekte vollauf berück­sich­tigt werden. Es sei jedoch daran gedacht, bei der Archi­tektur, dem Zuschnitt der Woh­nungen und den Ein­rich­tungen mit einem „Wie­der­ho­lungs­faktor“ zu arbeiten, um somit zu sparen und die Kosten beherrschbar zu halten.

Aus­schüt­tungen bis zu 24 Pro­zent an die Gesell­schafter wird es dann vor­aus­sicht­lich in den näch­sten Jahren nicht mehr geben“

Geschäfts­führer Mat­thias Fischer

Mit dieser „Her­ku­les­auf­gabe“ nimmt die UKBS aller­dings in Kauf, dass das wirt­schaft­liche Ergebnis für die näch­sten Jahre zurück­gehen kann. „Aus­schüt­tungen bis zu 24 Pro­zent an die Gesell­schafter wird es dann vor­aus­sicht­lich in den näch­sten Jahren nicht mehr geben“, hebt Fischer vor­aus­schauend den Zei­ge­finger. Aller­dings ist er über­zeugt, dass sich diese Inve­sti­tion lang­fri­stig aus­zahlt und von Vor­teil ist für den ange­spannten Woh­nungs­markt, für die Men­schen in der Region, für die betei­ligten Städte und Gemeinden und auch für das kom­mu­nale Unter­nehmen selbst.

Info: In Holzwickede unter­hält das kom­mu­nale Unter­nehmen UKBS ins­ge­samt 184 Woh­nungs­ein­heiten.

UKBS

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