Große Mehrheit der Schützen dafür: Nur noch drei Tage Schützenfest in Holzwickede

Der Vor­stand des Bür­ger­schüt­zen­ver­eins, hier der kom­mis­sa­ri­sche Vor­sit­zende Frank Weber (re.), hat mit Rücken­deckung der Mit­glieder beschlossen, das Vogel­schießen künftig am Samstag durch­zu­führen. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Die Holzwickeder Bür­ger­schützen haben ihr Schüt­zen­fest gene­ral­über­holt: In der Gene­ral­ver­samm­lung am Samstag beschlossen die Schützen wich­tige Ände­rungen am Fest­ab­lauf. Die wohl weit­rei­chendste Neue­rung: Das Holzwickeder Schüt­zen­fest wird künftig nur noch drei Tage dauern, weil das Vogel­schießen bereits am Fest­samstag statt­finden wird.

Alles andere bleibt, bis auf einige Zeit­ver­schie­bungen, beim alten“, so Frank Weber. Was den kom­mis­sa­ri­sche Vor­sit­zenden des Bür­ger­schüt­zen­ver­eins freut: Trotz teil­weise recht emo­tio­naler Dis­kus­sionen in der Gene­ral­ver­samm­lung sind letzt­lich „alle Beschlüsse mit über 90-pro­zen­tiger Zustim­mung gefasst“ worden.

Dabei konnte sich der Vor­stand mit seinen Vor­schlägen kei­nes­wegs kom­plett durch­setzen, wie Frank Weber ein­räumt. „Wir hätten bei­spiels­weise das Pro­gramm für die Kinder gerne mehr auf den Freitag und das für die Senioren auf den Sonn­tag­vor­mittag kon­zen­triert.“ Doch dagegen spra­chen sich viele Mit­glieder aus. Die mei­sten Senioren hätten sonn­tags einen festen Tages­ab­lauf, der durch Essens­zeiten in den Pfle­ge­heimen oder Fami­li­en­be­suche dik­tiert wird. Des­halb wird der Senio­ren­nach­mittag weiter wie gewohnt am Freitag statt­finden.

Vogelschießen auf Samstag verlegt

Das Vogel­schießen der Kinder am Samstag im Fest­zelt soll auf­ge­wertet und eine Art Kin­der­schüt­zen­fest gefeiert werden. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Der übrige Fest­ab­lauf sieht danach wie folgt aus:

Auf Freitag vor­ge­zogen wird Toten­eh­rung und der Zap­fen­streich. Die Par­ty­nacht mit Bal­ler­mann-Touch ent­fällt ersatzlos. Statt­dessen wird es einen „grünen Abend“ mit Blas­or­che­ster und Live­band geben, die Tanz­musik spielt. Unter­bro­chen wird der Abend durch die Toten­eh­rung und den Zap­fen­streich, zu dem die Grün­röcke wie gewohnt antreten. 

Der Samstag beginnt um 11 Uhr mit dem Vogel­schießen auf dem Fest­platz. Der neue Schüt­zen­könig wird dann aber erst am Sonn­tag­abend nach dem Fest­umzug zum Abschluss des Schüt­zen­fe­stes pro­kla­miert. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe, wie Frank Weber erläu­tert: „Wir wollen dem alten König natür­lich nicht das Fest stehlen, aber auch dem neuen König und auch seiner Königin etwas Zeit geben, sich vor­zu­be­reiten.“

Eben­falls am Samstag findet das Kin­der­kö­nigs­schießen statt. „Das Vogel­schießen für die Kinder wollen wir auf­werten und im Fest­zelt eine Art Kin­der­schüt­zen­fest feiern“, kün­digt Frank Weber an. Außerdem sollen für die Kinder beson­dere Spiel­mög­lich­keiten ange­boten werden.

Am Sams­tag­abend soll dann eine Live­band aus der Region solide Tanz­musik für die Schützen im Fest­zelt spielen.

Festumzug am Sonntag wie gewohnt

Der Fest­umzug wird auch künftig wie gewohnt am Sonntag mit dem im Vor­jahr gefunden Königs­paar durch­ge­führt. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Was das Pro­gramm am Sonn­tag­vor­mittag angeht, „sind wir noch etwas unent­schlossen, was wir machen, um das Zelt zu füllen“ , räumt Frank Weber ein. „Viel­leicht gehen wir auf die Kir­chen­ge­meinden zu, um einen öku­me­ni­schen Got­tes­dienst anzu­bieten.“ Nach dem Früh­stück und Ehrungen ver­dienter Schützen treffen ab 14 Uhr die Gast­ver­eine ein. Eine Stunde später soll es, wie gewohnt den Fest­umzug durch die Gemein­de­mitte geben – mit dem „alten“ Königs­paar. Das neue Königs­paar wird abends im Fest­zelt pro­kla­miert, anschlie­ßend werden die Bür­ger­schützen zu einem Dorf­abend ein­laden.

Am Montag wird dann nur noch auf­ge­räumt. „Viel­leicht laden wir dann abends auch noch die Helfer in die Rausinger Halle ein, um uns zu bedanken“, so Frank Weber. „Im Zelt läuft dann aber auf jeden Fall nichts mehr.“

Klären müssen die Bür­ger­schützen nur noch das Thema Fest­wirt, da die ent­spre­chenden Ver­träge aus­ge­laufen sind. Wie berichtet hat der Holzwickeder Gastronom Jens Recker­mann „seinen Hut in den Ring geworfen“, bestä­tigt Frank Weber. „Wir werden aber auch noch einmal mit dem alten Fest­wirt und dem Geträn­ke­lie­fe­ranten Weid­lich reden.“ Neben den finan­zi­ellen Bedin­gungen dürfte es dabei auch um das gastro­no­mi­sche Angebot bei den künf­tigen Schüt­zen­fe­sten gehen-

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