Gartenbesitzer aufgepasst: Strauchschnitt kann jetzt beginnen

: Hartmut A. Kemper (links) vom Kreis Unna zeigt Landschaftsgärtner Sebastian Schlierkamp den richtigen Schnitt. Foto: T. Hallmann – Rechte Kreis Unna
Hartmut A. Kemper (links) vom Kreis Unna zeigt Land­schafts­gärtner Seba­stian Schlier­kamp den rich­tigen Schnitt. (Foto: T. Hall­mann – Kreis Unna)

(PK) Kein Eis, kein Schnee, kein harter Winter: Die aktu­elle Wit­te­rung eignet sich gut für erste Gar­ten­ar­beiten. Darauf weist der Fach­be­reich Natur und Umwelt des Kreises hin. „Zier­sträu­cher und Obst­ge­hölze können jetzt beschnitten werden“, sagt Hartmut A. Kemper, Tech­niker für Land­schafts­pflege und Umwelt­schutz­tech­niker.

Wie der Baum- und Strauch­schnitt am besten gelingt, dafür hat er einige Tipps parat: „Bei For­sy­thien, Deut­zien und Zier­jo­han­nes­beeren sollte man an der Strauch­basis, also dort wo der Strauch aus dem Boden kommt, die älte­sten und meist auch dick­sten Äste kom­plett abschneiden.“ So baut sich der Strauch mög­lichst natür­lich auf und wird von unten her ver­jüngt. Gutes Werk­zeug ist eine scharfe Ast­schere oder eine geeig­nete Hand­säge.

Würde man Sträu­cher wie beim Hecken­schnitt nur oben ein­kürzen, würden sie sich „obenrum“ noch dichter ent­wickeln. Folge: Durch diesen Bubi­kopf­schnitt fällt zu wenig Licht in den Strauch.

Auch mit dem Schnitt von Obst­ge­hölzen können Gar­ten­be­sitzer jetzt beginnen. „Genau wie bei den Sträu­chern emp­fiehlt es sich, ganze Äste zu ent­nehmen und nicht nur an den Trieb­spitzen her­um­zu­schnip­peln“, rät Kemper.

Der Vor­teil, Zier­sträu­cher und Obst­ge­hölze im Winter zu schneiden, liegt in der Vege­ta­ti­ons­ruhe. Ohne Laub ist der Aufbau des Gehölzes besser zu erkennen, und das erleich­tert den Schnitt.

Strauchschnitt

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