Um die Parkprobleme bei Veranstaltungen der Kleinkunstbühne in der Rausinger Halle (Foto) in den Griff zu kriegen, hat die Gemeinde ein Parkraumkonzept entwickelt, das am kommenden Wochenende erstmals umgesetzt werden soll. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Friedhelm Klemp bringt Rausinger Halle für Kindergarten wieder ins Gespräch

Rats­herr Fried­helm Klemp (Die Grünen) bringt den Park­platz links neben der Rausinger Halle als alter­na­tiven Standort für den Kin­der­garten ins Gespräch. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Unge­achtet der Emp­feh­lung des Pla­nungs- und Bau­aus­schusses, den neuen vier­zü­gigen Kin­der­garten im hin­teren Emscher­park zu bauen, sucht Rats­mit­glied Fried­helm Klemp (Die Grünen) weiter nach einem alter­na­tiven Standort. „Denn der neue Kin­der­garten wäre im Norden viel besser auf­ge­hoben als in der Gemein­de­mitte“, findet Klemp. 

Wie berichtet hatte der Fach­aus­schuss mit nur einer Stimme Mehr­heit seine Emp­feh­lung für den Stand­ort­vor­schlag der SPD aus­ge­spro­chen. Die Aus­schuss­mit­glieder der Grünen hatten sich der Abstim­mung ent­halten, weil sie den Standort neben der Rausinger Halle favo­ri­siert hatten.

Bereits unmit­telbar nach der Sit­zung hatte ihr Aus­schuss­mit­glied Fried­helm Klemp das Grund­stück des ehe­ma­ligen Her­ken­rath-Hauses an der Rausinger Straße als ganz neuen Standort ins Gespräch gebracht. Offenbar ohne vor­he­rige Rück­sprache mit den Eigen­tü­mern. Denn das Her­ken­rath-Grund­stück wäre mit rund 2.000 m2 zwar groß genug. Wie Fried­helm Klemp aber nach einem Gespräch mit den Eigen­tü­mern inzwi­schen erfahren hat, befinden sich diese bereits in kon­kreten Ver­kaufs­ver­hand­lungen mit einem Inter­es­senten, der auf dem Grund­stück ein Mehr­fa­mi­li­en­haus errichten möchte.

Entscheidung im Gemeinderat noch völlig offen

Auf­geben will Fried­helm Klemp seine Suche nach einem alter­na­tiven Standort für den Kin­der­garten trotzdem noch nicht.Sein neue­ster Vor­schlag, den er auch in der Rats­sit­zung am kom­menden Don­nerstag (2. März) vor der ent­schei­denden Abstim­mung noch prä­sen­tieren will: „Wir müssen den Kin­der­garten an der Rausinger Halle ja nicht unbe­dingt nach hinten heraus bauen.“ Wenn das Pri­vat­grund­stück hinter dem Bolz­platz nicht zu bekommen sei, könnte der Kin­der­garten auch nach vorne in den Park­platz­be­reich gebaut werden.

40 Park­plätze wären aber für die Rausinger Halle immer noch aus­rei­chend. Zumal wir ja auch das Rat­haus anbauen wollen und dort einen Bür­ger­saal bekommen.“

Rats­mit­glied Fried­helm Klemp (Die Grünen)

Nach Rück­sprache mit der Ver­wal­tung gingen dadurch von den 70 Park­plätzen 30 ver­loren“, so Klemp. „40 Park­plätze wären aber für die Rausinger Halle immer noch aus­rei­chend. Zumal wir ja auch das Rat­haus anbauen wollen und dort einen Bür­ger­saal bekommen.“ Sollte man auf die Park­plätze nicht ver­zichten wollen, könnte der neue Kin­der­garten auch platz­spa­rend auf zwei Stock­werken errichtet werden, meint Fried­helm Klemp. „Natür­lich nicht die Kinder, aber Sozial- und andere Räume könnten auch im oberen Bereich unter­ge­bracht werden. Dann bräuchten wir weniger als 1.500 m 2 Platz.“

Klemp selbst will sich bei der ent­schei­denden Abstim­mung im Gemein­derat am kom­menden Don­nerstag wie schon im Fach­aus­schuss ent­halten, sollte sein neuer Vor­schlag nicht akzep­tiert werden. Wie seine vier Frak­ti­ons­mit­glieder abstimmen oder ob sie sich eben­falls ent­halten, sei noch offen. Einen Frak­ti­ons­zwang gebe es in dieser Frage nicht.

Kindergarten


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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