FDP-Neujahrsempfang: Wirtschaftsminister Pinkwart sieht NRW im Aufwind

FDP-Neu­jahrs­emp­fang im Forum, v.l.: Staats­se­kretär Chri­stoph Dam­mer­mann, Orts­ver­bands­vor­sit­zender Lars Berger, Land­tags­ab­ge­ord­nete Susanne Schneider, NRW-Wirt­schafts­mi­ni­ster Prof. Dr. Andreas Pink­wart und Frak­ti­ons­vor­sit­zender Jochen Hake. (Foto: privat)

Mehr­fach bereits in Holzwickede zu Gast, war es für NRW-Wirt­schafts­mi­ni­ster Prof. Dr. Andreas Pink­wart fast ein Heim­spiel in der Emscher­quell­ge­meinde: Mit 200 Gästen war der Neu­jahrs­emp­fang der Holzwickeder FDP im Forum des Holzwickeder Schul­zen­trums am Sams­tag­morgen beson­ders gut besucht – dies zur Freude des Orts­ver­bands­vor­sit­zenden Lars Berger, der die Begrü­ßung der Gäste über­nahm und Wer­bung für eine aktive Mit­ar­beit in der Kom­mu­nal­po­litik unter­nahm.

Jochen Hake spannte für die Rats­frak­tion den Bogen von den Pro­blemen der lokalen Politik bis zum schwin­denden Gemein­sinn und Ver­ant­wort­lich­keits­ge­fühl, ging ebenso auf die für die Libe­ralen sich dar­stel­lenden Pro­bleme der Ver­kehrs­be­la­stung ein und die Not­wen­dig­keit, an der Ver­bes­se­rung der Infra­struk­turen in den Orts­teilen zu arbeiten. 

Für musi­ka­li­sche Inter­mezzi sorgten unter großem Bei­fall Pau­line Ste­phan und Julian Richter vom Duo Giu­s­sani mit drei klas­si­schen Stücken für Cello und Gitarre.

Duo Giussani unterhält mit Klassik

Das Duo Giu­s­sani mit Pau­line Ste­phan und Julian Richter sorgte für den musi­ka­li­schen Rahmen beim Neu­jahrs­emp­fang der FDP. (Foto: privat)

Mini­ster Andreas Pink­wart ver­mochte sodann in einem nahezu ein­stün­digen leb­haften Vor­trag das Publikum zu fes­seln. Natür­lich müsse vieles im Bereich der Digi­ta­li­sie­rung und Inno­va­tionen schneller gehen, geschuldet auch dem Umstand, dass die wirt­schaft­liche Kon­kur­renz aus China sich viel zügiger ent­wickele und Europa sich bereits zwei Jahre in der Ent­wick­lung im Rück­stand befinde. NRW sei aber auf dem besten Wege, sich auf die vor­deren Plätze der Ent­wick­lung hoch­zu­ar­beiten und weise inzwi­schen auf Bun­des­ebene eine deut­lich bes­sere Posi­tion auf als vor wenigen Jahren und habe nun auch Bayern hinter sich gelassen.

NRW arbeitet sich nach oben

Die Wis­sen­schaft ent­scheide sich ver­mehrt für den Standort NRW, was oft medial nicht aus­führ­lich berichtet werde. Die Bereit­schaft der Firmen, im Lande wieder ver­mehrt zu inve­stieren, steige ständig und die Geneh­mi­gungs­ver­fahren sind durch diverse soge­nannte Ent­fes­se­lungs­pa­kete beschleu­nigt und ver­ein­facht worden. NRW sei immer attrak­tiver für Start-Ups geworden und För­der­mittel stünden reich­lich zur Ver­fü­gung. Für die junge Genera­tion sei die digi­tale Schule von ver­stärktem Inter­esse, diese ver­lange aber auch die Bereit­schaft, mit dieser ver­än­derten Form des Unter­richts zu arbeiten und sich darauf ein­zu­stellen.

Anek­doten und prak­ti­sche Bei­spiele berei­cherten den mini­ste­rialen Vor­trag an diesem Sams­tag­morgen, so dass nicht nur lang anhal­tender Applaus dem Fest­redner zuteil wurde, son­dern so man­cher auch gern dem span­nenden und infor­ma­tiven, gleich­zeitig aber auch sehr kurz­wei­ligem Vor­trag noch länger gefolgt wäre.

Neben Mini­ster Pink­wart waren u.a. auch Susanne Schneider als Land­tags­ab­ge­ord­nete und Chri­stoph Dam­mer­mann, Staats­se­kretär im Wirt­schafts­mi­ni­ste­rium, bei der FDP zu Gast. Bür­ger­mei­sterin Drossel und 1. Bei­geord­neter Kasischke ver­traten das Holzwickeder Rat­haus bei diesem für Holzwickede nun doch schon tra­di­tio­nellen gesell­schaft­li­chen Ereignis zu Beginn eines jeden Jahres: Es han­delte sich immerhin um den 32. Neu­jahrs­emp­fang der Libe­ralen – der erste fand 1989 im dama­ligen Rats­keller statt.

FDP


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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