Erdbeertag an der Emscherquelle

Die Emscher­ge­nos­sen­schaft lädt  zum „Erd­beer­tag“ auf den Emscher­quell­hof am kom­men­den Sonn­tag (11. Juni) ein. Es wer­den nicht nur lecke­re Erd­beer­ku­chen ange­bo­ten, son­dern auch Erd­bee­ren zum Mit­neh­men. Ganz dem Mot­to des Tages fol­gen auch der ange­bo­te­ne Sekt und die Mar­me­la­de.

Die Ver­an­stal­tung beginnt um 13 Uhr und endet um 18 Uhr. Eine Füh­rung über den Emscher­quell­hof wird um 16 Uhr ange­bo­ten.

Die Emscher­ge­nos­sen­schaft ist ein öffent­lich-recht­li­cher Was­ser­wirt­schafts­ver­band und wur­de 1899 als erste Orga­ni­sa­ti­on die­ser Art in Deutsch­land gegrün­det. Ihre Auf­ga­ben sind unter ande­rem die Unter­hal­tung der Emscher, die Abwas­ser­ent­sor­gung und -rei­ni­gung sowie der Hoch­was­ser­schutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emscher­ge­nos­sen­schaft das Gene­ra­tio­nen­pro­jekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeit­raum von rund 30 Jah­ren pro­gno­sti­zier­te 5,266 Mil­li­ar­den Euro inve­stiert wer­den. Die­se Kosten wer­den zu rund 80 Pro­zent von den Mit­glie­dern der Emscher­ge­nos­sen­schaft getra­gen, d.h. von Berg­bau, Indu­strie und Kom­mu­nen. Knapp 20 Pro­zent steu­ern das Land NRW und die EU über För­der­mit­tel bei.

Vor­aus­sicht­lich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckig­ste Fluss Euro­pas“, wei­test­ge­hend wie­der vom Abwas­ser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – natur­nah umge­stal­tet wer­den.

  • Ter­min: Sonn­tag, 11. Juni, 13 bis 18 Uhr, Emscher­quell­hof, Quel­len­stra­ße
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