Die Grünen fordern: Gemeinde soll mit Bahn über Verschönerung der Unterführung reden

Unterführung Nordstraße
Die Grünen möchten die Gemein­de­ver­wal­tung beauf­tragen, kon­krete Gespräche mit der Deut­schen Bahn über die Umge­stal­tung der Unter­füh­rung auf­zu­nehmen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Holzwickeder Grünen drängen darauf. Dass die Gemeinde Holzwickede Kon­takt zur Deut­schen Bahn auf­nimmt, um kon­krete Gespräche zur Umge­stal­tung der unat­trak­tiven Bahn­un­ter­füh­rung zu führen. Ein ent­spre­chender Antrag wurde jetzt von der Frak­tion der Grünen für den näch­sten Pla­nungs- und Bau­aus­schuss gestellt.

Für ihren Frak­ti­ons­vor­sit­zenden ist „Kom­mu­nal­po­litik der Ort der Wahr­heit“, so Fried­helm Klemp: „Seit Jahren werden wir immer wieder auf die Unat­trak­ti­vität der Bahn­un­ter­füh­rung in unserer Gemeinde ange­spro­chen. Wir haben ja auch schon mit unserem Kunst­pro­jekt ver­sucht, diese Unat­trak­ti­vität ein wenig zu min­dern.“ 

Was natür­lich nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein konnte. Denn, so Klemp weiter: „Die Unter­füh­rung als Ver­bin­dung von der Nord­straße zur gemeind­li­chen Mitte ist Ein­gangstor für unsere Gemeinde und ent­spricht in keiner Weise moderner Gemein­de­ge­stal­tung. Viel­mehr ähnelt sie alten Ruhr­ge­biets­fas­saden.“

Unterführung gehört zum Bahnhofsumfeld

Ein kleiner Bei­trag der Mit­glieder der Grünen zur Ver­schö­ne­rung: die Wand­bilder in der Unter­füh­rung Bahn­hof­straße. (Foto: privat)

Im Zuge der Pla­nung für eine moderne und attrak­tive Bahn­hofs­ge­stal­tung haben die Grünen in den letzten Pla­nungs- und Bau­aus­schüssen des alten Jahres sowie auch im Rat ihr Anliegen zur Umge­stal­tung der Unter­füh­rung zum Aus­druck gebrachte und auf alte Beschlüsse hin­ge­wiesen. „Ich per­sön­lich habe sogar auch auf För­der­mög­lich­keiten der Bahn für Umwelt­ver­schö­ne­rungen hin­ge­wiesen“, so Fried­helm Klemp.

Für uns und für viele Bürger macht es über­haupt keinen Sinn, mit erheb­li­chen Kosten einen modernen Bahnhof und sein Umfeld zu gestalten und dabei die Unter­füh­rung außer Acht zu lassen, die eine erheb­lich andere Ansicht bietet.“ 

Auch bei der Gemeinde, erin­nert der Grünen-Frak­ti­ons­chef, ist Geld für Umge­stal­tung der Unter­füh­rung vor­handen: rd. Eine halbe Mil­lion Euro. „Das Geld muss nur abge­rufen werden“, so Fried­helm Klemp.

Von daher daher bitten die Grünen die Mit­glieder des Pla­nungs- und Bau­aus­schusses ihrem Antrag zu folgen und zu beschließen, die Ver­wal­tung zu beauf­tragen, kon­krete Gespräche zur Umge­stal­tung der Unter­füh­rung mit der Deut­schen Bahn zu führen und im dar­auf­fol­genden Fach­aus­schuss dar­über zu berichten, damit über wei­tere Maß­nahmen dis­ku­tiert werden kann.

Unterführung


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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