Ambulante vor stationärer Pflege ist im Kreis Unna (noch ein Erfolgsmodell. (Foto: Pixabay)

Pflegebedarfsplan beschlossen: Ambulant vor stationär funktioniert noch

"Ambulant vor stationär" bleibt im Kreis ein sozialpolitisches Erfolgsmodell. Inzwischen leben fast 80 Prozent der Pflegebedürftigen in ihrer vertrauten Umgebung, werden dort versorgt und betreut. Doch wenn sich der Pflegepersonalnotstand ausweitet, könnte dieses Lebensabend-Modell ins Wanken geraten.

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Die Begegnungsstätte Seniorentreff öffnet am Sonntag (10. Februar) ihre Türen zu einem Vortrag: "Karnevalslieder im Wandel der Zeit" (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

VHS-Vortrag: „Ernährung – Gesundheit – Nachhaltigkeit“

Jeder Mensch kann über seine Ernährung und Lebensgewohnheiten Einfluss auf die persönliche Gesundheit und die nachhaltige Entwicklung der Natur nehmen. Bei dem VHS- Vortrag am Freitag, 20. September, 17 Uhr, wird die Dozentin und Ernährungsberaterin Dagmar Lehmkuhl, darüber sprechen, was jeder Einzelne präventiv für seine Gesundheit tun kann bzw. wie Lebensqualität und Gesundheit wieder zurückerlangt werden können.

In Deutschland haben laut Umfrage lediglich vier Prozent Bevölkerung keine gesundheitlichen Beschwerden. Allerdings geben über 30 Prozent an, mehr als fünf Krankheiten zu haben. Weltweit nehmen Zivilisationskrankheiten zu. Dazu gehören Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Depressionen– und auch Autoimmunerkrankungen, wie beispielsweise Hashimoto-Thyreoiditis, Allergien, Zöliakie, Multiple Sklerose, Schuppenflechte und chronisch-entzündliche Darmkrankheiten. Immer mehr Kinder und junge Erwachsene sind betroffen. Das ist Anlass genug, um Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu reflektieren und umzustellen. 

Der Vortrag findet in der Senioren-Begegnungsstätte, Berliner Allee 16a statt. Die Teilnahmegebühr beträgt acht Euro. Anmeldungen nimmt die VHS unter Tel.0 23 03 10 37 13 oder 0 23 03 7 14 entgegen.

Termin: Freitag (20. September), 17 Uhr, Senioren-Begegnungsstätte, Berliner Allee 16a

Das Plakat weist angehende Mediziner auf das Stipendium hin. (Bild: Kreis Unna)

Medizinstipendium Kreis Unna: Förderung für junge Ärzte

Der Kreis Unna bietet angehenden Medizinern ein Stipendium an: Mit 500 Euro im Monat unterstützt die Kreisverwaltung Studenten, um dem drohenden Ärztemangel rechtzeitig zu begegnen. Im Gegenzug verpflichten sich die Studenten, nach dem Studium fünf Jahre im Kreis Unna zu arbeiten oder eine Weiterbildung zum Facharzt im Kreis Unna zu absolvieren.

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Die Autoren der IHK-Studie zur Gesundheitswirtschaft: IHK-Geschäftsführer Ulf Wollrath (l.) und IHK-Referent Patrick Voss. (Foto: IHK zu Dortmund - Stephan Schütze)

Neue IHK-Studie zur Gesundheitswirtschaft in der Region: Motor des Strukturwandels

Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den stärksten Branchen in Deutschland, NRW und der Region der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund. Der demografische Wandel sorgt für starke Wachstumsimpulse, der medizinisch-technische Fortschritt und das steigende Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung bieten vielen Unternehmen hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten für ihre Produkte und Dienstleistungen.

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"Hilfen zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz" - zu einem Vortrag mit diesem Thema lädt die Begegnungsstätte am 4. September in den Seniorentreff ein. (Foto: Remi Walle by CC0)

Vortrag im Seniorentreff: „Hilfen zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz“

Die Diagnose Demenz löst immer noch Angst und Verunsicherung bei Betroffenen und Angehörigen aus. Dies liegt nicht zuletzt an einer lückenhaften Aufklärung über dieses Krankheitsbild. Aus diesem Anlass lädt die Begegnungsstätte Seniorentreff am Mittwoch (4. September), 14.30 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung ein. Ulrike Schwabe, Mitarbeiterin der Ökumenischen Zentrale, behandelt das Thema „Hilfen zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz“. Angesprochen sind rechtliche Betreuer, pflegende Angehörige und sonstige Interessierte.

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Elterngruppe in Holzwickede geplant: „Unser Kind ist psychisch krank – und nun?“

„Unser Kind ist psychisch krank – und nun?“ Darum geht es in einer geplanten Gesprächsgruppe in Holzwickede. Sie richtet sich an Eltern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine psychische Erkrankung haben. Dies können z.B. Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, PTBS, Essstörungen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen oder auch selbstverletzendes Verhalten sein.

„Wir Eltern sind diejenigen, die daneben stehen, wenn unser Kind psychisch erkrankt. Wir sind diejenigen, die aufbauen, unterstützen, aushalten, motivieren und versorgen. Doch was ist, wenn wir selber Unterstützung und Zuspruch brauchen?“, fragt die Initiatorin der Gruppe und nennt damit auch den Beweggrund für ihre Initiative.

Die Treffen sollen ein- bis zweimal im Monat abends in Holzwickede stattfinden. Bei Interesse gibt es weitere Informationen bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Treffpunkt Gesundheit in Schwerte. Ansprechpartnerin ist Susanne Götz. Zu erreichen ist sie unter Tel. 0 23 04 / 240 70-22, E-Mail: susanne.goetz@kreis-unna.de. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt. PK │PKU

K.I.S.S. veröffentlicht neues Magazin: Selbsthilfe zum Blättern

Leidet ein Kind unter einer chronischen Erkrankung, betrifft und belastet dies jeden in der Familie. Oder eine Mutter ist psychisch erkrankt und sie und ihr Partner sehen sich plötzlich mit ganz besonderen Herausforderungen konfrontiert. Oder der Opa wird pflegebedürftig. Diese und ähnliche Situationen sind für viele Familien ein Auslöser dafür, Kontakt zu anderen Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation zu suchen.

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Tätigkeitsbericht KISS

K.I.S.S. zieht Bilanz: Hilfe zur Selbsthilfe in 2018 sehr gefragt

Hilfe zur Selbsthilfe lautet der Auftrag dem sich die Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen (K.I.S.S.) seit nun fast 30 Jahren widmet. Die K.I.S.S. verfolgt das Ziel, die Selbsthilfe zu fördern und steht allen Interessierten aus den kreisangehörigen Kommunen und angrenzenden Städten mit verschiedenen Angeboten zur Verfügung. Auch 2018 diente sie vermehrt als Anlaufstelle für Ratsuchende – was sich nicht nur in der gestiegenen Anzahl der Selbsthilfegruppen abzeichnet.

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Die Wohlfahrtsverbände diskutierten zusammen mit Vertretern der Kreispolitik und Kreisverwaltung im Rahmen der diesjährigen Klausurtagung intensiv die Arbeitsmarktsituation sozialer Berufe. (Foto: privat)

Freie Wohlfahrtspflege im Kreis: Gemeinsam soziale Berufe attraktiver machen

In ihrer diesjährigen Klausurtagung haben sich die Wohlfahrtsverbände im Kreis Unna gemeinsam mit Vertretern der Kreispolitik und Kreisverwaltung mit der Arbeitsmarktsituation sozialer Berufe beschäftigt. Hintergrund ist die zunehmende Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen und der gleichzeitige Mangel an Fachkräften, der die Kommunen und Verbände vor große Herausforderungen stellt.

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