Erlangung des Gesundheitszeugnisses: Belehrung durch Arbeitgeber

Restaurants, Altenheime oder Kindergärten: In diesen und vielen anderen Bereichen darf nur arbeiten, wer ein sogenanntes Gesundheitszeugnis vorweisen kann. Wegen der zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geltenden Kontaktsperre finden im Kreis zurzeit aber keine mündlichen Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz statt. Damit Betroffene dennoch arbeiten können, hat der Kreis eine Übergangsregelung erarbeitet.

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Einen Kinderspielplatz möchte die FDP auf dem gemeindeeigenen Teilstück der TuS Elch-Tennisplätze errichten. Zielgruppe sind die Kinder aus dem Neubaugebiet Krummer Weg. (Foto: A. Spratt on Unsplash)

Corona-Auflagen: Gemeinde erwacht langsam aus Dornröschenschlaf

Nach dem Lockdown erwacht die Gemeinde seit gestern (4.5.) langsam aus dem Dornröschenschlaf. verschiedene Maßnahmen wieder aufgehoben. Zur aktuellen Corona-Schutz-Verordnung informiert die Gemeinde Holzwickede aktuell: Danach dürfen seit Montag wieder Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen, Zoologischen Gärten und Tierparks sowie Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks unter Einhaltung der Hygienestandards und eines Mindestabstands von 1,5 m zueinander sowie je einer Person pro 10 m² wieder öffnen.

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In den evangelischen Kirchen wie hier in der Paul-Gerhardt-Kirche in Königsborn werden Vorbereitungen für öffentliche Gottesdienste getroffen. (Foto: EKVW)

Ev. Gemeinden bereiten sich vor: Langsame Rückkehr in die Kirchen

Seit Anfang Mai ist es den Kirchengemeinden wieder erlaubt, Gottesdienste in ihren Kirchen und mit Besuchern zu feiern. Im Evangelischen Kirchenkreis Unna wird der Start in die Zeit nach der Schließung gut vorbereitet. Im Laufe des Monats, voraussichtlich zum 17. Mai, werden erste Gemeinden wieder ihre Kirchtüren öffnen. Doch eines ist sicher: so wie vorher, wird es zunächst noch nicht.

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Kreisdirektor Janke und Landrat Michael Makiolla stellen in der Videokonferenz die Regeln vor. (Foto: Max Rolke - Kreis Unna)

Kreishäuser fahren wieder hoch: Einlass nur mit Termin und Maske

Das Land hat einige Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gelockert. Nach den Schulen fahren nun auch Behörden wieder hoch. Die seit dem 18. März für das Publikum geschlossenen Kreishäuser in Unna und in Lünen öffnen am Montag, 4. Mai – allerdings nur für Bürgerinnen und Bürger mit einem vorher fest vereinbarten Termin. Ein Stück Normalität zurückgewinnen, darum geht es bei der Öffnung der Kernverwaltung. Jugendzentren oder auch Haus Opherdicke bleiben vorerst weiter geschlossen.

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Rodin Khalaf (Mitte) produziert Masken für die Werkstatt im Kreis Unna, Teamleiter Einkauf Carsten Winkler (l.) und Prokurist Holger Schelte freuten sich über die Hilfe direkt aus der Nachbarschaft. (Foto: privat)

Syrischer Schneider fertigt Alltagsmasken für Berufskolleg

Hunderte von Berufsschülern, hunderte von Lehrern und Mitarbeitern brauchen einen Mund-Nase-Schutz: Das Beschaffungsproblem löste die Werkstatt im Kreis Unna schnell in der Nachbarschaft: Rodin Khalaf, ein 2015 aus Syrien geflüchteter Schneider, näht jetzt in seinem kleinen Geschäft („Rodi“) an der Unnaer Gerhart-Hauptmann-Straße 700 sogenannte „Alltagsmasken“ für den Corona-Schutz.

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"Demenz im Krankenhaus" ist das Thema einer Informationsveranstaltung der Diakonie in der Seniorenbegegnungsstätte an der Berliner Allee. (Foto: unclelkt by CC 3.0)

AWO fordert feste Zusage von Minister Spahn und Pflegekassen

Es ist längst überfällig: In der Corona-Krise erfahren die Pflegeberufe die Wertschätzung, die ihnen zusteht. Für ihren Einsatz sollen sie nun auch eine Sonderprämie von 1500 Euro erhalten. Dies droht nun an der Frage zu scheitern wie diese Sonderprämie finanziert wird. Kranken- und Pflegekassen weigern sich, die Prämie aus ihren Mitteln zu refinanzieren. Minister Spahn lässt klare Ansagen zum Thema vermissen.

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Von der Kostümschneiderei jetzt in die Maskenproduktion: Damenschneidermeisterin Carmen Funk (r.) an der Nähmaschine und Schneiderin Irene Bußmann. (Foto: DasDies GmbH)

Alltagsmasken aus dem Kostümverleih im Sozialkaufhaus

Ab Montag ist der Mundschutz in NRW Pflicht: Der Kostümverleih der DasDies Service GmbH bietet entsprechende Textil-Stoffmasken aus eigener Produktion an. Die Maskenproduktion läuft in der Kamener Stöberei (Sozialkaufhaus) bereits seit Wochen auf Hochtouren: Über 500 Masken haben die Fachfrauen des Kostümverleihs schon für den eigenen Bedarf der AWO-Einrichtungen im Kreis Unna nach den Vorgaben der Uniklinik Essen genäht.

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Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat seit Übernahme vom Gesundheitsamt insgesamt 400 Corona.Test im Kreis Unna durchgeführt. (Foto: Christian Daum - pixelio.de)

Corona und Ramadan: Einschränkungen im Fastenmonat

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gelten zurzeit viele Einschränkungen. Davon betroffen ist auch die Religionsausübung. "Die Einschränkungen verbinden die Menschen im Kreis Unna auch über den Glauben hinaus", unterstreicht Landrat Michael Makiolla vor dem Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan am 24. April. In einem Brief an die Migrantenorganisationen und Integrationsräte im Kreis Unna stellt der Landrat fest: "Die Bedeutung der so wichtigen Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen ist religionsübergreifend bei den Menschen angekommen." Er appelliert, weiterhin auf enge Kontakte und Zusammenkünfte außerhalb der Kernfamilie auch im Fastenmonat Ramadan zu verzichten.

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Kommunalspitzen einig: Klare Regeln statt Maskenballl

"Kein Flickenteppich." In Sachen Mundschutz sind sich die Bürgermeister im Kreis mit Landrat Michael Makiolla einig. Die Kommunalspitzen wissen, dass die landauf, landab geführte Diskussion die Menschen verunsichert. "Wir erwarten von der Landesregierung bis Ende der Woche eine landesweit einheitliche Regelung", so Landrat Michael Makiolla.

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Beratungsstelle des Kreises wichtige Anlaufstelle bei Schwangerschaftskonflikten

Nicht immer ist eine Schwangerschaft ein Grund zur Freude. Bei Problemen, Ängsten oder ungewollter Schwangerschaft ist die Beratungsstelle des Kreises Unna eine wichtige Adresse für werdende Mütter und Väter. Laut Statistik des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz wandten sich im vergangenen Jahr 494 Ratsuchende an die Kreis-Beratungsstelle (2018: 517).

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