Selbsthilfe in Zeiten von Corona: Online-Seminar für Selbsthilfegruppen

Die Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) bietet für Selbsthilfegruppen im Kreis ein Online-Seminar zum Thema "Selbsthilfe in ungewöhnlichen Zeiten - Achtsamkeit und innere Stärke üben, Selbstmanagement stärken" an. Es findet am Mittwoch, 19. August von 18 bis 20 Uhr statt. Wenige Plätze sind noch frei.

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2019 nahmen insgesamt 3.535 Menschen die Angebote an den drei Standorte der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (K.I.S.S.) im Kreis Unna wahr. (Foto. Birgit Kalle - Kreis Unna)

Selbsthilfe im Kreis Unna: K.I.S.S. zieht Bilanz

So hart das Leben auch sein kann, so wichtig ist es zu wissen, niemand muss nirgends ganz alleine durch. Oft können das Gefühl verstanden zu werden, das von der Seele Reden und regelmäßiger Austausch zumindest etwas helfen. Seit 30 Jahren ist die Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen (K.I.S.S.) des Kreises Unna die Anlaufstelle für Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen sowie für die über 260 bestehenden Selbsthilfegruppen im Kreisgebiet.

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Jahresbilanz 2019: Kinderzähne immer gesünder

So wird’s gemacht: Prophylaxe-Fachkraft Heike Reimann vom Zahnärztlichen Dienst des Kreises zeigt am Modell, wie Kinderzähne richtig geputzt werden. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

Wer gesunde Zähne haben möchte, muss früh mit der Pflege anfangen. Daher setzt der Zahnärztliche Dienst des Kreises Unna beim Nachwuchs an: Im vergangenen Jahr wurde das Gebiss von rund 12.200 Kindern und Jugendlichen untersucht.  

Die gute Nachricht: Die große Mehrheit der Kinder hat – nicht zuletzt wegen der vom Kreis durchgeführten Vorsorgemaßnahmen wie z.B. Kita mit Biss – gesunde Zähne. Die Untersuchungen der Zahnärzte des Kreises zeigen aber auch immer noch, dass das Vorkommen von Karies eng mit dem gesellschaftlichen Status verknüpft ist.  

„Eltern sozial benachteiligter Schichten gehen mit ihren Kindern oft nicht im notwendigen Maß zum Zahnarzt“, sagt Dr. Claudia Sauerland, Leiterin des Zahnärztlichen Dienstes. Das führt mit dazu, dass nach wie vor etwa 20 Prozent der Kinder fast 80 Prozent der Karieslast tragen – mit Folgen für ihre gesamte gesundheitliche Entwicklung.  

Kinder werden immer früher erreicht

Der Zahnärztliche Dienst will diese Situation verbessern und besucht daher Kinder in Schulen und Kitas im gesamten Kreisgebiet. Positiv: „Wir erreichen die Kinder immer früher, denn seit dem Jahr 2000 hat sich der Anteil der Dreijährigen in den Kitas mehr als verdoppelt und liegt inzwischen bei rund 40 Prozent“, berichtet Dr. Sauerland. „Dadurch hat sich eine große Chance für die Mundgesundheit eröffnet.“

Allerspätestens in der Grundschule werden die Kinder erreicht, die den Weg in die Zahnarztpraxen bis dahin noch nicht gefunden haben. Dass das bemerkenswerte Auswirkungen hat, sehen die Fachleute des Kreises bei den älteren Kindern. „Während die mittlere Anzahl der von Karies betroffenen Milchzähne der Erstklässler bei knapp 2 liegt, sind es bei den bleibenden Zähnen der untersuchten Viertklässler nur etwa 0,25“, erläutert Sauerland.  

Insgesamt wurden 2019 die Zähne von 12.204 Kindern und Jugendlichen untersucht. In 47 der insgesamt 196 Kindertagesstätten wird das Programm „Kita mit Biss“ umgesetzt, weitere 34 haben ernstes Interesse, künftig daran teilzunehmen.  PK | PKU  

Eine Tabelle, die einen Überblick über die Zahngesundheit nach Städten und Gemeinden und kreisweit gibt, finden Sie hier.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat seit Übernahme vom Gesundheitsamt insgesamt 400 Corona.Test im Kreis Unna durchgeführt. (Foto: Christian Daum - pixelio.de)

Corona-Pandemie: Anzahl der Infektionen steigt auch im Kreis Unna wieder

Leider steigt auch im Kreis Unna die Anzahl der Corona-Infektionen wieder. Landrat Michael Makiolla hat heute (23. Juni) im Kreistag einen Sachstandsbericht zur Corona-Pandemie gegeben. Danach steigt auch in Kreisgebiet die Anzahl der Infektionen wieder. Wie Makiolla weiter erklärte, wohnen auch 33 Beschäftigte der Firma Toennies in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Unna. 29 von ihnen und deren Angehörige stehen unter Quarantäne.

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Ausbildung unter besonderen Bedingungen: Rotkreuzler aus dem ganzen Kreis trafen sich am Wochenende zur Weiterbildung in der Turnhalle im Schulzentrum. (Foto: DRK)

Katastrophenschutz Ausbildung unter besonderen Bedingungen

Rotkreuzler aus dem ganzen Kreis bildeten sich am vergangenen Wochenende in Holzwickede im Bereich Technik und Sicherheit fort. Die Ausbildung fand in der Turnhalle des Schulzentrums statt. Eine neue Erfahrung und Herausforderung für Lehrenden und Teilnehmer, die es sonst gewohnt waren, in der Holzwickeder Unterkunft des Deutschen Roten Kreuzes Im Hof ihre Ausbildung zu machen.

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(Foto: Gerhard Gellinger - Pixabay)

19-Jähriger verprügelt Freund seiner Ex-Freundin: 500 Euro Geldstrafe und Freizeitarrest

Wegen Körperverletzung und Bedrohung musste sich ein 19-jähriger Fröndenberger heute vor dem Amtsgericht in Unna verantworten. Der Angeklagte war am 23. Mai vorigen Jahres gegen 16.15 Uhr ausgerastet, als er seine Ex-Freundin mit ihrem neuen Freund, einem 17 Jahre alten Bergkamener, Hand in Hand auf dem Norma-Parkplatz in Holzwickede erblickte. Er schlug seinen jüngeren Nebenbuhler ohne Vorwarnung zusammen und soll, als dieser schon auf dem Boden lag, ihn auch noch getreten und mit dem Tod bedroht haben. Ein Zeuge trennte die Kontrahenten, doch offenbar war der Angeklagte noch nicht fertig mit seinem Opfer.

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Highlight der digitalen Angebote: Die per Video-Konferenz übertragene Gruppenstunde "Notfalldarstellung", beidem das realistische Schminken von Wunden und Verletzungen gezeigt wurde. (Foto: JRK Kreisverband Unna)

Digitale Mitmachangebote für Schulsanis: Verletzungen schminken via Video-Konferenz

Normalerweise treffen sich viele der Schulsanitäter und -sanitäterinnen in den weiterführenden Schulen wöchentlich oder 14-tägig zu AGs: Sie üben gemeinsam Erste Hilfe, stehen in den Pausen bereit, um kleine Notfälle zu versorgen oder besuchen gemeinsam Wettbewerbe und Workshops. Und auch die aktiven Jugendrotkreuzler im Kreis Unna sind es gewöhnt, regelmäßig zu ihren Gruppenstunden in den Ortsvereinen zusammen zu kommen oder auf Freizeiten gleich mehrere Tage in der Gruppe zu verbringen. Umso schwerer fiel es vielen von ihnen, während der zurückliegenden Wochen und Monate auf das gemeinsame Hobby und die Zeit in der Gruppe zu verzichten.

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Die Krankenhäuser im Kreis Unna haben sich darauf verständigt, Patientenbesuchen erst ab 2. Juni wieder zuzulassen, jedoch nur nach telefonischer Anmeldung und in dringenden Fällen. (Foto: Pixabay)

Krankenhäuser stimmen sich ab: Patientenbesuche erst ab 2. Juni

Größtmöglicher Schutz für die Patienten: Das ist das oberste Gebot der Krankenhäuser auch im Kreis Unna. Mit der Kreis-Gesundheitsbehörde verständigten sich die Einrichtungen deshalb darauf, Patientenbesuche in den Krankenhäusern erst ab 2. Juni zu ermöglichen. Eine vergleichbare Regelung wurde auch im Kreis Soest verabredet. Die Coronavirus-Schutzverordnung NRW lässt Besuche unter strengen Auflagen bereits seit dem 20. Mai wieder zu.

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