Infoabend „Kindertagespflege“: Fragen stellen, Antworten bekommen

Soll mein Kind, wenn ich wieder nach der Elternzeit anfange zu arbeiten, in eine Kindertageseinrichtung oder zu einer Kindertagespflegeperson? Kann ich anhand meiner Arbeitszeiten flexibel die Betreuungszeiten buchen? Wie sehen die Räumlichkeiten und der Tagesablauf einer Kindertagespflegestelle aus? Und welche Personen bieten Tagespflege überhaupt an? Es sind Fragen wie diese, mit denen sich Eltern früher oder später auseinandersetzen müssen.

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In einem selbstgefertigten Video aus seiner Praxis widerspricht der Holzwickeder Hausarzt Dr. Udo Pappert der Aussage der Gesundheitspolitiker: "Wir sind nicht gut vorbereitet auf Corona." (Screenshot)

Coronavirus: Videokritik von Holzwickeder Hausarzt an Gesundheitspolitik geht viral

Der Holzwickeder Arzt Dr. Udo Pappert hat sich mit einem selbstgefertigten Video zum Thema Coronavirus zu Wort gemeldet und darin das Gesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut kritisiert. Womit der Holzwickeder Mediziner nicht gerechnet hatte: Das eigentlich privat gepostete Video geht seit gestern auf den einschlägigen Internetplattformen viral. Nach eigenen Angaben Papperts, der selbst gar nicht bei Facebook präsent ist, wurde sein Video allein dort bis heute Mittag (27. Februar) schon 76.000 Mal angesehen. Auch der WDR wurde inzwischen aufmerksam auf den Holzwickeder Arzt und meldete sich zum Interview in seiner der Praxis am Markt an.

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Informationen zum Corona-Virus gibt es beim Kreis Unna jetzt auf einen Blick. (Foto: Christian Daum - pixelio.de)

Aktuelle Informationen zum Coronavirus auf einen Blick

Die Gesundheitsbehörde des Kreises Unna bereitet sich im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Fall der Fälle vor. Zentrale Aufgabe des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sind der Gesundheitsschutz und die Abwehr von Epidemien. Die Kreis-Gesundheitsbehörde bereitet sich deshalb auch im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / COVID-19) für den Fall des Falles vor. Das Virus ist im Kreis Heinsberg erstmals in NRW nachgewiesen worden. Im Kreis Unna hatte es Ende Januar einen Verdachtsfall gegeben, der sich jedoch nicht bestätigte.

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"Demenz im Krankenhaus" ist das Thema einer Informationsveranstaltung der Diakonie in der Seniorenbegegnungsstätte an der Berliner Allee. (Foto: unclelkt by CC 3.0)

Diakonie informiert im Seniorentreff: „Demenz im Krankenhaus“

Ein Krankenhausaufenthalt ist für niemanden leicht, erst recht nicht für Menschen mit Demenz. Die ungewohnte Umgebung kann sehr belastend sein und im schlimmsten Fall die Behandlung erschweren und den Genesungsprozess verlangsamen. Damit der Aufenthalt im Krankenhaus dennoch so angenehm wie möglich verläuft, sollten Patienten, Angehörige und rechtliche Betreuer geplante Krankenhausaufenthalte gut vorbereiten und auch für den Notfall gerüstet sein.

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Minister Laumann skizzierte bei der Tagung Alter und Pflege, was das Land tun will, um gute Pflege weiter möglich zu machen. (Foto: Lea Körber – Kreis Unna)

Sozialminister Laumann kündigt an: „Höhere Beiträge zur Pflegeversicherung“

"Geld pflegt nicht. Dafür brauchen wir Menschen." NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, weiß, wo es im Pflegebereich besonders hakt – ausgebildete Kräfte sind Mangelware. Dem gegenüber steht der Wunsch vieler, selbst zu entscheiden, wie, wo und durch wen sie betreut werden. Der Sozialpolitiker Laumann spricht gerne Klartext – z.B. auf Haus Opherdicke bei der Tagung "Alter und Pflege" mit gut 120 Fachleuten.

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(Foto: CDC on Unsplash)

Coronavirus: Verdachtsfall auch im Kreis Unna

Die Gesundheitsbehörde des Kreises Unna meldet in Sachen Coronavirus den ersten Verdachtsfall in ihrem Zuständigkeitsbereich. Es handelt sich um einen Mann aus Kamen (Jahrgang 1963). Er befindet sich seit heute Morgen (30. Januar) im Klinikum Lünen und ist dort isoliert. Sein Gesundheitszustand ist nach Mitteilung der Klinik nicht besorgniserregend.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Gesundheitsbehörde hielt sich der Betroffene mehrere Wochen lang beruflich in der Gegend Wuhan auf und kehrte am 10. Januar nach Deutschland zurück.

Er litt unter Reizhusten, maß dem aber erst wohl keine besondere Bedeutung bei. Nach einem Arztbesuch in Kamen wurde er am 30. Januar in das Lüner Krankenhaus eingewiesen. Dort wurden verschiedene Proben genommen und in Labore zur Untersuchung weitergeleitet. Konkrete Ergebnisse werden nicht vor dem Wochenende erwartet.

Informationen rund um das Coronavirus gibt es beim Robert-Koch-Institut: www.rki.de. PK | PKU

Die Heimfinder-Webseite ist über den Computer oder auch das Smartphone abrufbar. (Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna)

Heimfinder-App online: Schneller zum Pflegeplatz – auch im Kreis Unna

Die Heimfinder-Webseite ist über den Computer oder auch das Smartphone abrufbar. (Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna)
Die Heimfinder-Webseite ist über den Computer oder auch das Smartphone abrufbar. (Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna)

Wer einen Platz in einer Pflegeeinrichtung für seine Angehörigen sucht, hat viele Fragen: Wo sind noch Plätze frei? Was, wenn es mal schnell gehen muss? Wer sind die Ansprechpartner und wo gibt es weitere Informationen zur Einrichtung? Antworten liefert ab sofort der „Heimfinder“ des Landes NRW: Per App und Internetseite werden freie Plätze in der Umgebung tagesaktuell angezeigt – auch im Kreis Unna.

Entwickelt hat das Land Nordrhein-Westfalen die App und ist damit das erste Bundesland, das dieses Angebot flächendeckend anbietet. Auch Pflegeeinrichtungen im Kreis Unna werden künftig dem Land freie Plätze melden. Diese werden sofort in der Datenbank registriert und sind dann für die Nutzer tagesaktuell abrufbar. Sollte ein Pflegeheim vergessen, freie Plätze zu melden, erinnert der Kreis Unna als WTG- und Aufsichts-Behörde das Heim an seine neue Pflicht.  

Schneller zum Ziel

„Aus Sicht der Pflege- und Wohnberatung und der WTG-Behörde ist das Angebot eine wesentliche Stärkung der Versorgungskette und ein gutes Instrument, die Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung – zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt – mit geringem Aufwand zu schließen“, betont Stefan Eggert, Leiter der Behörde.

 Die dafür nötige App ist seit dem 21. Januar in den Android- und iOS (Apple)-Stores kostenlos zum Herunterladen verfügbar. Auch über die Webseite www.heimfinder.nrw.de können die Daten aus den Pflegeheimen abgerufen werden. Nach den Standorten der Einrichtungen können die Nutzer suchen oder sie sich komfortabel auf einer Karte anzeigen lassen. Zu erkennen ist dann, ob und wie viele Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze verfügbar sind. PK | PKU

Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Unna: Dirk Kolar (SPD. (Foto: SPD Kreis Unna)

Stipendium lockt erfolgreich junge Ärzte in Kreis Unna

Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Unna: Dirk Kolar (SPD. (Foto: SPD Kreis Unna)
Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Verbraucherschutz Kreis Unna: Dirk Kolar (SPD). (Foto: SPD Kreis Unna)

Es lohnt sich, auch einmal unkonventionelle Wege zu gehen: Drei angehende Mediziner studieren mittlerweile mit einem Stipendium des Kreises Unna. Im Gegenzug haben sie sich verpflichtet, nach Erteilung der Approbation die Weiterbildung zum Facharzt im Kreis Unna zu absolvieren oder eine Tätigkeit als Arzt im Kreisgebiet aufzunehmen. Die Stipendienvergabe war nach einem gemeinsamen Antrag von SPD und CDU im Kreistag beschlossen worden, um dem sich abzeichnenden Ärztemangel vor Ort aktiv zu begegnen.

„Es ist gut, dass wir die Initiative ergriffen haben und der Entwicklung nicht einfach tatenlos zusehen“, freut sich Dirk Kolar, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Kreis Unna über die Resonanz, die das Stipendienangebot findet. „Viele Ärzte gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand, Nachfolger fehlen. Das sehen wir zum Beispiel in Bergkamen schon jetzt sehr deutlich.“

Die drei jungen Männer, die nach bestandenem Physikum nun die mit monatlich 500 Euro dotierte Förderung erhalten, stehen am Anfang eines Programms, das nach und nach ausgebaut wird. Im zweiten Förderjahr sollen sechs Studierende, im dritten neun und im vierten zwölf die finanzielle Unterstützung für maximal vier Jahre erhalten. Ein Auswahlgremium entscheidet jeweils im Herbst, wer das Stipendium bekommt. Voraussetzung für eine Bewerbung ist der bestandene erste Abschnitt der ärztlichen Prüfung sowie die Bereitschaft, nach Abschluss des Studiums fünf Jahre im Kreis Unna tätig zu sein.

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