Bundespolizei zieht „gegrillten“ Personalausweis bei Ausreise im Flughafen ein

og:image Die Bundespolizei nahm am Wochenende am Flughafen zahlreiche gesuchte Personen fest: Einreisekontrolle am Flughafen Dortmund. (Foto: Flughafen Dortmund)

Die Bundespolizei meldet einen kuriosen Zwischenfall bei der Einreise auf Dortmunder Flughafen: Bundespolizisten zogen dabei heute (19. Februar) den Personalausweis eines Mannes ein. Zuvor hatte er das Dokument auf kuriose Art und Weise mutwillig beschädigt.  

Der 39-jährige Mann aus Berlin wollte am heutigen Nachmittag aus Timisoara (Rumänien) kommend über den Dortmunder Flughafen in das Bundesgebiet einreisen. Als Bundespolizisten den Personalausweis des 39-Jährigen während der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle in der Hand hielten, bemerkten sie gleich Unregelmäßigkeiten an dem Dokument.

Der Mann hatte offensichtlich versucht, durch mechanisches Zerkratzen an seinen Daten zu manipulieren. Doch damit nicht genug, denn augenscheinlich wollte er auch den auf dem Ausweis befindlichen Chip zerstören. Dazu legte der deutsche Staatsangehörige das Dokument vermutlich in die Mikrowelle, bis diese letztlich den Chip unbrauchbar machte.

Was den 39-Jährigen zu seinem Handeln veranlasste, ließ sich vor Ort nicht klären. Da seine Identität dennoch zweifelsfrei feststellbar war, konnte er später seine Reise fortsetzen. Der zerstörte Personalausweis wurde jedoch eingezogen und der zuständigen Behörde in Berlin zugesandt. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Bundespolizei

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