Bestatter betrogen: Gerichtsverhandlung geschwänzt

Ob es an den hohen Temperaturen lag oder andere Gründe hatte, warum der 55-Jährige Angeklagte aus Bochum heute (2.7.) nicht zu seiner Verhandlung vor dem Amtsgericht in Unna erschien – wir wissen es nicht.

Eigentlich hätte sich der Bochumer auf der Angeklagebank  wegen Betruges verantworten sollen, weil er im März vorigen Jahres für die Beerdigung seiner Mutter dem Holzwickeder Bestattungsunternehmen Gößmann einen Auftrag erteilt haben soll, obwohl er wusste, so der Anklagevorwurf, dass er diesen Auftrag im Wert von knapp 1.700  Euro gar nicht bezahlen konnte. Was gegen den Angeklagten spricht: Er ist bereits als Betrüger einschlägig vorbestraft. Auch wenn die Gründe seines Nichterscheinens heute vor Gericht unklar sind – noch einmal  will sich Amtsrichterin Sarah Malcherek jedenfalls nicht von dem Angeklagten versetzen lassen.

Zu dem von ihr neu angesetzten Verhandlungstermin lässt sie den 55-Jährigen sicherheitshalber polizeilich vorführen.

Betrug, Gericht


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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