Beschlossene Sache: Tempo 30 für die Rausinger Straße

Im Verkehrsausschuss am Mittwoch (22.1.) war die Verkehrsberuhigung auf der Nord- und Hauptstraße nicht das einzige Thema. Die Fraktionen beschlossen auch eine Geschwindigkeitsreduzierung für die Rausinger Straße. Zwei weitere Bürgeranträge lehnte der Ausschuss dagegen ab.

So hatten Anlieger des Irisweges die Ausweisung der Straße als Anliegerstraße gefordert. Begründet wurde der Antrag mit einer mangelnden Sicherheit der dort wohnenden Kleinkinder. Der Ausschuss lehnte den Antrag einstimmig ab. Es gebe keinen erheblichen Durchgangsverkehr auf dem Irisweg, so dass den Anwohnern mit einer Anliegerregelung auch gar nicht geholfen sei. Der Wunsch nach weniger Verkehr sei zwar verständlich. „Aber irgendwo muss der Verkehr ja auch hin“, so SPD-Sprecher Dieter Linke. Um eine ungleiche Verteilung des Verkehrs zu vermeiden und keine Begehrlichkeiten zu wecken, wurde der Antrag ohne Gegenstimme abgewiesen.

Abgelehnt wurde auch der Antrag einiger Anlieger, Anwohner-Parkplätzen in der Herderstraße auszuweisen. Einen außerordentlichen Parkdruck konnten die Ausschussmitglieder in der Herderstraße nicht erkennen. Auch in diesem Fall wollten die Verkehrspolitiker keinen Musterfall schaffen: Die Ausweisung von Anwohner-Parkplätzen im Norden der Gemeinde sei „ein Fass ohne Boden“, so der CDU-Sprecher im Ausschuss. Öffentliche Parkflächen stünden jedoch der Allgemeinheit zu und dürften nicht endlos weiter reduziert werden.

Mehr Erfolg hatte dagegen der Antrag, nach dem Endausbau des Rad- und Gehwegs an der Rausinger Straße Tempo 30 vom Kreuzungsbereich Nordstraße bis Höhe Haus Nummer 94 einzuführen. Die Tempobegrenzung in Höhe des Baugebietes Neue Caroline war von Eltern im Rahmen der Befragung zur Schulwegsicherung angeregt worden. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

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Dipl.-Journalist

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