Bei Kennzeichenmitnahme Fahrzeugpapiere ändern lassen

(PK) Neuer Wohnort, altes Kenn­zei­chen: Seit einem Jahr können Fahr­zeug­halter ihr „Num­mern­schild“ bei einem Umzug behalten. Den Weg zur Behörde müssen Fahrer rol­lender Unter­sätze trotzdem antreten. Daran erin­nert die Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde des Kreises Unna.

Fahr­zeug­halter können seit dem 1. Januar 2015 nicht nur landes-, son­dern auch bun­des­weit ent­scheiden, ob sie das Kenn­zei­chen ihrer neuen Heimat haben oder ihr bis­he­riges behalten wollen. Ohne Gebühr geht es nach dem Willen des Gesetz­ge­bers aber in keinem Fall. Denn wäh­rend die Umkenn­zeich­nungs­pflicht Ver­gan­gen­heit ist, müssen min­de­stens die Fahr­zeug­pa­piere bei der neuen Zulas­sungs­stelle berich­tigt werden.

Auch bei einem Umzug inner­halb des Kreises Unna müssen sich Halter melden, um die Papiere umschreiben zu lassen. Dies kann eben­falls bei den Zulas­sungs­stellen des Kreises in den Kreis­häu­sern Unna und Lünen oder auch bequem im Bür­ger­büro der jewei­ligen Stadt oder Gemeinde erle­digt werden – bei­spiels­weise, wenn der Per­so­nal­aus­weis geän­dert wird.

Diese Vor­schriften gibt es natür­lich nicht ohne Grund“, erläu­tert Fach­be­reichs­leiter Günter Spar­brod. Mit der Berich­ti­gung der Papiere erfolgt auch eine Berich­ti­gung des zen­tralen Fahr­zeug­re­gi­sters. „Und das stellt unter anderem sicher, dass Anfragen von Ver­si­che­rungen in Scha­dens­fällen kor­rekt beant­wortet werden und diese dem­entspre­chend schnell von den Ver­si­che­rungen abge­wickelt werden können.“

Kommen Fahr­zeug­halter ihrer Pflicht nicht nach, die Fahr­zeug­pa­piere unver­züg­lich berich­tigen zu lassen, kann es teuer werden. Es drohen ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fahren und ein kosten­pflich­tiges ord­nungs­be­hörd­li­ches Ver­fahren, das bis zur zwangs­weisen Außer­be­trieb­set­zung des Fahr­zeuges führen kann.

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