Beharrlichkeit der SPD zahlt sich aus: Weitere finanzielle Entlastungen der Kommunen durch den Bund

Wandert in seinem Wahlkreis mit dem Roten Rucksack auf den Spuren des Bergbaus in Holzwickede: Oliver Kaczmarek, SPD-Bundestagsabgeordneter

Kün­digt finan­zi­el­le Ent­la­stun­gen für die Kom­mu­nen und Krei­se an: Oli­ver Kacz­ma­rek, SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter. (Foto: SPD)

Städ­te, Gemein­den und Krei­se kön­nen sich in den näch­sten Jah­ren auf wei­te­re finan­zi­el­le Ent­la­stun­gen ihrer Haus­hal­te durch den Bund ver­las­sen. Die Bun­des­re­gie­rung reagier­te damit unter ande­rem auch auf den Appell der Ober­bür­ger­mei­ster und Land­rä­te in der ver­gan­ge­nen Woche.

Wenn wir über Inve­sti­tio­nen in die Zukunfts­fä­hig­keit  Deutsch­lands reden, müs­sen wir die Kom­mu­nen und ihre Infra­struk­tur zuerst im Blick haben. Das hat die Gro­ße Koali­ti­on nun in der Ver­ein­ba­rung über das Inve­sti­ti­ons­pa­ket getan. Immer wenn die SPD regiert, kön­nen sich die Kom­mu­nen auf Ent­la­stun­gen für ihre Haus­hal­te ver­las­sen“, so der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Oli­ver Kacz­ma­rek.

2016 weitere fünf Milliarden Euro für Kommunen

Nach der Grund­si­che­rung im Alter, die der Bund über­nimmt, und einer zusätz­li­chen Ent­la­stung im Umfang von einer Mil­li­ar­de Euro im Vor­griff auf die Ent­la­stung bei der Ein­glie­de­rungs­hil­fe, wer­den in den näch­sten Jah­ren wei­te­re fünf Mil­li­ar­den Euro an die Kom­mu­nen gehen.

So einig­ten sich die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den von SPD und CDU/CSU mit Bun­des­fi­nanz­mi­ni­ster Schäub­le auf eine zusätz­li­che Unter­stüt­zung von 1,5 Mil­li­ar­den für 2017. Dar­über hin­aus wird ein kom­mu­na­ler Inve­sti­ti­ons­fonds von 3,5 Mil­li­ar­den Euro in den Jah­ren 2015 bis 2018 auf­ge­legt, der ins­be­son­de­re finanz­schwa­chen Städ­ten und Gemein­den zugu­te­kom­men soll. „Hier­von muss auch das Ruhr­ge­biet in beson­de­rer Wei­se pro­fi­tie­ren“, so Kacz­ma­rek.

Wei­te­re Finanz­hil­fen des Bun­des für die Kom­mu­nen müs­sen fol­gen. Ins­be­son­de­re die anhal­tend hohen Flücht­lings­zah­len stel­len vie­le Städ­te und Gemein­den gera­de in Nord­rhein-West­fa­len vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Die von der Bun­des­re­gie­rung gewähr­ten Sofort­hil­fen von 500 Mil­lio­nen Euro in den Jah­ren 2015 und 2016 sind dazu ein erster, wich­ti­ger Schritt.

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